Albert-Einstein-Gymnasium Hameln

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1. November
 
Allerheiligen
 
Das Fest Allerheiligen (lat.: Omnium Sanctorum), begangen am 1. November, ist ein Hochfest der Römisch-Katholischen Kirche.

In Österreich, katholisch geprägten Kantonen der Schweiz, Liechtenstein sowie den deutschen Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland ist Allerheiligen ein gesetzlicher Feiertag.

Das Fest wurde eingeführt, da es unmöglich war, jeden Heiligen an einem besonderen Tag zu feiern.

Jährliche Gedenktage für Verstorbene - ob Märtyrer, Heilige oder "Normalsterbliche" - gab es bereits im antiken Christentum.

In den östlichen Kirchen finden sich seit Anfang des 4. Jahrhundert dann ausdrücklich Allerheiligenfeste, die allerdings als "Herrentag aller Heiligen" am 1. Sonntag nach Pfingsten gefeiert wurden.

In der westlichen Kirche weihte Bonifatius IV. am 13. Mai 609 oder 610 das heidnische römische Pantheon in Rom - zuvor das Heiligtum der antiken Götterwelt - der Jungfrau Maria und allen Heiligen und ordnete eine jährliche Feier an, zunächst am Freitag nach Ostern.

Papst Gregor III. weihte schließlich eine Kapelle in der Basilika St. Peter allen Heiligen und legte daher für die Stadt Rom den Feiertag auf den 1. November.

Ende des 8. Jahrhunderts begann man an diesem Tag dieses Fest vor allem auch in Frankreich zu feiern. Allmählich verbreitete sich in der gesamten Westkirche der 1. November.

Papst Gregor IV. legt 835 (839?) Allerheiligen für die gesamte Westkirche auf den 1. November fest.

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