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Der Pressespiegel - das Schulleben
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(DEWEZET v. 10.12.2009)
"Du bist klebrig" und andere
Nettigkeiten
Hameln (amg). Wegen knuspriger
Croissants und Baguettes muss man nicht
nach Paris fahren. Und wer unbedingt
seine französischen Sprachkenntnisse
aufpolieren möchte (oder muss), der kann
viele Möglichkeiten nutzen. Aber
trotzdem werden regelmäßig die Koffer
gepackt, um im Rahmen des guten,
altmodischen Schüleraustausches per Bus
und Bahn zu einer Reise nach Frankreich
aufzubrechen: Um Land und Leute hautnah
kennenzulernen, um zu pauken – und das
sogar gern und freiwillig!
Vor
20 Jahren wurde am
Albert-Einstein-Gymnasium (AEG) der
Schüleraustausch mit einem Pariser
Collège begonnen, und bis heute reißen
sich die Schüler darum, mindestens
einmal dabei zu sein: "Auf 25 Plätze
kommen schon mal 50 Bewerbungen", sagt
Rainer Dannenberg. Von Anfang an
organisiert der Lehrer für Französisch
und Politik/Wirtschaft den
Schüleraustausch zwischen dem AEG und
dem Collège Fénelon in Paris und
begleitet die Kinder während des
Aufenthalts im Gastland. Der
Schüleraustausch erfreut sich gerade
deswegen ungebrochener Beliebtheit, weil
er eine "Seele" hat. "Er macht erlebbar,
dass es sich immer wieder lohnt,
dauerhafte menschliche Beziehungen
aufzubauen und zu pflegen", würdigt
Rainer Dannenberg die Partnerschaft
zwischen den Einsteinern und den "corres"
(Abkürzung für correspondants, den
Partnern in Paris). 1360 Jungen und
Mädchen sind in den vergangenen 20
Jahren zwischen Paris und Hameln
"ausgetauscht" worden.
Da gibt es natürlich auch zahllose
Anekdoten, die oftmals auf sprachliche
Missverständnisse zurückzuführen sind.
Redewendungen, die in der eigenen
Sprache gang und gäbe sind, können, wenn
sie linear in die Fremdsprache übersetzt
werden, schon mal eine unerwartete Wende
in einer guten Beziehung verursachen. So
etwa in einem Fall, als eine deutsche
Austauschschülerin ihrer Französin aus
lauter Bewunderung nicht von der Seite
wich: "Tu es vraiment collante", stellte
diese schließlich fest. Worauf die
Deutsche um Übersetzung des Wortes
collante bat. Die Französin musste das
Wörterbuch bemühen und fand dort für die
Redewendung "Du bist wie eine Klette"
die Lösung: "Du bist klebrig." Oh là là...
aber das kommt eben davon, wenn man ein
einsprachiges Wörterbuch benutzt.

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(DEWEZET v. 20.06.2009)
"Ein sehr erfolgreicher Jahrgang"
Hameln (wft). "Ihr seid jetzt Teil einer
Elite, auch als Persönlichkeiten und
Charaktere. Es gibt für euch eine neue
Freiheit, aber auch eine neue
Verantwortung." Mit diesen Worten
verabschiedete Wolfgang Weber, Leiter
des Albert-Einstein-Gymnasiums, 98
Abiturienten mit dem Reifezeugnis in die
Zukunft von Studium oder beruflicher
Ausbildung. "Die Anforderungen werden
steigen", sagte Weber bei der festlichen
Verabschiedung, "aber Sie werden sich
erfolgreich darauf einstellen."
Es sei ein "sehr erfolgreicher
Jahrgang", betonte der Schulleiter.
Zwanzig der Abiturienten hätten mit
einer Eins vor dem Komma abgeschnitten.
Weber: "Das sind so viele wie noch nie."
Und auch insgesamt habe der Jahrgang gut
abgeschnitten – "besser als der
Landesdurchschnitt im vergangenen Jahr",
wie Weber hervorhob.
Bürgermeisterin
Ursula Weber (Grüne) gratulierte den
Absolventen im Namen der Stadt und
meinte: "Für Sie beginnt jetzt
gewissermaßen eine neue Zeitrechnung."
Durch die Ausbildung am Gymnasium "sind
Sie optimal auf die schwierigen
Herausforderungen dieser Zeit
vorbereitet".
Eine heiter-ironische Rede
mit bissigen Seitenhieben hielten
Melissa Heise und Johann Sieveking für
die Abiturienten, doch gab es auch Lob
von ihnen für "viele engagierte Lehrer".
Für das Lehrerkollegium beklagte Rolf Centner den herrschenden
"Bildungsreformismus", bei dem in immer
kürzeren Abständen eine neue "bildungspolitische Sau durchs Dorf
gejagt" werde. Dennoch sei es gelungen,
auch diesen Jahrgang zu eigenständig
denkenden Menschen zu erziehen, "zu
Menschen, die der Realität ins Auge
sehen und sie meistern".

Bürgermeisterin
Ursula Wehrmann (Grüne) mit den drei
besten Abiturientinnen
des AEG
(v.l.n.r.): Karen Piontek, Sarah Gockel
und Elena Hilgenberg schlossen
das
Abitur mit der Note 1,3 ab.

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(DEWEZET v. 10.06.2009)
So rechnen echte Kängurus
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Das Känguru hüpft nicht nur umher –
anscheinend kann es auch rechnen! Denn
beim sogenannten "Känguru-Wettbewerb"
gilt es jedes Jahr, in 75 Minuten zu
beweisen, wie gut man sich in der Welt
der Zahlen zurechtfindet.
Ziel ist, mit abwechslungsreichen
Aufgaben die Freude der Schüler an der
Mathematik zu fördern – von Langeweile
also keine Spur! Der Schwierigkeitsgrad
der Aufgaben ist natürlich an die
jeweiligen Klassenstufen angepasst,
damit jeder Schüler eine faire Chance
bekommt.
Hamelner sahnten ab
Benannt ist die Aktion nach dem
australischen Beuteltier, weil es darum
geht, möglichst viele Sprünge von
Aufgabe zu Aufgabe machen. Also eine
möglichst hohe Zahl von
aufeinanderfolgenden richtigen Antworten
hinzubekommen.
Der "Känguru-Tag" findet seit 1995 immer
im März statt, teilnehmen können alle
Schüler von der 3. bis zur 13. Klasse.
Am Ende bekommt jeder Schüler eine
Urkunde, und bei besonders guten
Leistungen winken unterschiedliche
Preise wie zum Beispiel
Experimentierkästen und Strategiespiele.
In diesem Jahr haben bei dem Wettbewerb
am 19. März auch wieder Schulen aus
Hameln und Bad Pyrmont teilgenommen –
und alle können jetzt Erfreuliches
berichten:
Das Hamelner Albert-Einstein-Gymnasium
meldet 512 Teilnehmer – hier gab es mit
Maximilian Nutt (6Fc) und Moritz
Blumenthal (8NF) zwei Erstplatzierte.
Ebenfalls nahm das Schiller-Gymnasium in
Hameln am "Känguru-Wettbewerb" teil: Von
den 110 Schiller-Schülern belegte
Raphael Rox (5c) den ersten Platz. In
Bad Pyrmont hat das Humboldt-Gymnasium
unter 36 Teilnehmern zwei
Drittplatzierte vorzuweisen.
Vom Hamelner Viktoria-Luise-Gymnasium
haben insgesamt 273 Schüler mitgemacht,
von denen drei einen zweiten Platz
belegt haben: Fenja Tänzer (5f), Kira
Zobott (7f) und Laura Herzog (7f), die
bereits das zweite Mal in Folge Zweite
wurde. "Mathe ist interessant, man kann
viel damit machen", meint sie und fügt
schüchtern hinzu, dass es aber
eigentlich nur ihr zweites Lieblingsfach
sei. Deutsch macht sie noch lieber. – Im
nächsten Jahr will Laura aber wieder
mitrechnen. Vielleicht reicht es dann ja
sogar für Platz eins.
Spaß an Mathe: Laura Herzog war beim
"Känguru-Wettbewerb" schon zwei Mal
erfolgreich. WR

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(DEWEZET v. 27.05.2009)
Schon vor der offiziellen Einweihung
schmeckt’s am AEG
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Hameln (git). Die Pizzadienste haben bei
den Schülern des
Albert-Einstein-Gymnasiums mittlerweile
nicht mehr so leichtes Spiel. Denn mit
der neuen Mensa gibt es inzwischen ein
abwechslungsreiches Mittagsmenü-Angebot.
Seit Mitte April ist Mensa-Chefin Sylvia
Seitz im Dienst. Wenn der für rund eine
Million Euro errichtete Speisesaal
morgen offiziell eingeweiht wird, dann
können bereits die Erfahrungen mit dem
laufenden Betrieb in die Reden
einfließen.
Vormittags ist Seitz zunächst die Herrin
über 400 Brötchen. "Der Renner sind zur
Zeit die Frikadellenbrötchen", berichtet
sie. Der 350 Quadratmeter große Anbau
mit Terrasse und 180 Sitzplätzen steht
auch für die Schüler der angrenzende
Sertürner-Realschule zur Verfügung.
Mittags werden regelmäßig 200 Essen
ausgegeben. Gestern zum Beispiel konnten
die Schüler zwischen Spargel mit Sauce
hollandaise, Gulaschtopf und einem Feta-Tomaten-Pfännchen
wählen. Für den Spargel hatte Sylvia
Seitz bereits um 6 Uhr auf dem Hamelner
Wochenmarkt vorbeigeschaut und 20
Kilogramm des Frischgemüses eingekauft.
Angebot und Nachfrage müssen sich vor
allem beim Mittagessen noch einpendeln,
räumt die selbstständige Betreiberin der
Mensa ein. "Gleich in der ersten Woche
zeigte sich, dass der Konvektomat, ein
Kombidämpfer, für die Anzahl der
gewünschten Essen nicht ausreichte",
erklärt sie. "Schuldirektor Wolfgang
Weber hat sofort reagiert: Aus einem
Sponsorentopf der Eltern wurden zwei
Heißluftöfen zusätzlich angeschafft."
Nach Pfingsten wird es eine weitere
Verbesserung geben: Das Mittagessen kann
dann vorbestellt werden. Seitz hatte mit
einem Probeessen und ihrem Konzept bei
der Jury der Schule Zustimmung gefunden.
"Wichtiger Bestandteil einer
Ganztagsschule"
Michael Serafin, Sophie Helen Meier,
Lisa Fischer und Corinna Kornas aus dem
Jahrgang 12 werden noch für ein Jahr die
Mensa nutzen können. Die Vier essen
gerne dort. "Ich bin im Schulvorstand.
Dort haben wir uns für das
Ganztagskonzept stark gemacht. Ich finde
die Mensa ist ein wichtiger Bestandteil
dazu", erklärt Sophie Helen Meier. "In
der alten Cafeteria konnten nur einfache
Essen wie Milchreis oder Würstchen
zubereitet werden, jetzt haben wir immer
drei Gerichte zur Auswahl", lobt Michael
Serafin. Corinna Kornas möchte sich in
der "Abi- Denkmalsgruppe 2010" für eine
weitere Innenverschönerung der neuen
Mensa engagieren.

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(DEWEZET v. 15.05.2009)
Erika Mann: "Wir Politiker sind
keine Aliens aus Brüssel"
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Hameln (tk). "Wie stellen Sie sich die
Zukunft der EU vor – Bundesstaat oder
Staatenbund?" "Welche
Kontrollmöglichkeiten gibt es für die
Verwendung von Geldern?" "Wie kann ein
EU-gleicher Bildungsstandard erreicht
werden?" Die 110 Schüler der fünf
Klassen der Jahrgangsstufe 11 des
Albert-Einstein-Gymnasiums (AEG)
konfrontierten Erika Mann, Mitglied des
Europäischen Parlaments in Brüssel, mit
"den schwierigsten Fragen überhaupt" und
scheuten auch die Diskussion mit der
Europaabgeordneten nicht. Sie war
überrascht von dem ausgeprägten
politischen Verständnis und der
Wissbegierde der Schüler. "Mir ist es
sehr wichtig an die Schulen zu gehen",
sagt Mann, denn dort bekäme man direkte
und unverblümte Fragen gestellt, die
eine echte Herausforderung seien – auch
und obwohl sie schon lange im
politischen Geschäft sei. An den
Reaktionen der Schüler merke sie, dass
das Thema Europa "sehr gut ankommt" und
mittlerweile so selbstverständlich ist,
"wie einem Deutschland nah ist".
Schwieriger sei es allerdings mit der
Arbeit der EU. Diese sei nur schwer
vermittelbar "und das liegt daran, dass
wir alle zu wenig darüber reden", meint
Mann. Und: "Würden wir alle soviel über
die EU reden und schreiben wie über
Obama, dann hätten wir ein ganz anderes
Bild." Ein Schlüsselwort für Mann, um
jungen Menschen das abstrakte Gebilde
der EU nahezubringen. "Transparenz durch
Erzählen und positive Bilder – damit
erreichen wir die jungen Menschen, aber
dafür müssen wir raus, zum Bürger hin."
Denn, so fährt sie fort, "wir Politiker
sind keine Aliens aus Brüssel", sondern
Menschen zum Anfassen, die auch mal
keine Antwort parat hätten.
Bei der Diskussion in der Aula des AEG
war Mann um keine Antwort verlegen.
Weder beim Thema EU-Beitritt der Türkei,
noch dann, wenn es um ganz konkrete
Ängste der Schüler ging: Sorgen um
zukünftige Arbeitsplätze, den Frieden in
Europa oder um die Umwelt. Schüler
Tobias Krüger (17) war beeindruckt von
der Diskussion: "Ich habe in manchen
Punkten zwar eine andere Sichtweise,
aber die EU ist für mich menschlicher
geworden."

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(DEWEZET v. 8.05.2009)
AEG lädt ein zum Schnupperunterricht
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Hameln (red). Schnuppertag am
Albert-Einstein-Gymnasium: Am Freitag,
15. Mai, lädt das AEG im Schulzentrum
Nord alle Schüler der vierten Klassen
und ihre Eltern ein. Neben allgemeinen
Informationen rund um das Gymnasium wird
an diesem Tag auch Unterricht zum
Mitmachen in den Fächern Französisch,
Latein, Mathematik und in den
Naturwissenschaften angeboten. Der
Schnuppertag beginnt am Morgen um 8 Uhr
mit einer Begrüßung in der Aula der
Schule. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.

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(DEWEZET v. 9.10.2008)
AEG auf dem Weg zum "Haus des Lernens"
Grundsteinlegung für die neue Mensa
/ Lippmann: "Bildung steht ganz oben auf
der Liste"
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Hameln (wft). Die Fundamente sind
bereits gesetzt, die Baustelle ist in vollem
Betrieb, nur der Grundstein für die neue
Mensa am Albert-Einstein-Gymnasium fehlte
noch. Gestern wurde dann auch dieser feierliche
Akt vollzogen und die Metallkapsel mit Bauzeichnungen
und aktueller Dewezet von Oberbürgermeisterin
Susanne Lippmann, Schulleiter Wolfgang Weber
und dem Ersten Stadtrat Eckehard Koss im
Beisein zahlreicher Mitglieder des Rates,
der Lehrer und selbst einiger Ehemaliger
eingemauert.
199 Plätze für
eine Million Euro
Insgesamt eine Million
Euro kostet die für 199 Plätze ausgelegte
Mensa, die nach energiesparendem Passivhaus-Standard
gebaut wird und deshalb den ehemals geplanten
Kostenrahmen von 920000 Euro nun um 80000
Euro überschreitet. Weitere 65000 Euro steuern
die Eltern der AEG-Schüler bei, um die Küchenausstattung
und die technischen Anlagen der 350 Quadratmeter
großen Mensa zu verbessern, die vom Architekten-Team
Nasarek geplant wurde.
Da die Mensa auch für die Schüler der benachbarten
Sertürner-Realschule errichtet wird, können
sich von Ostern an rund 1600 Mädchen und
Jungen in der Einrichtung mit Essen versorgen
lassen, wie OB Lippmann gestern erläuterte.
"Bildung steht ganz oben auf der Liste der
Stadt", betonte Lippmann und verwies dazu
auch auf den für das Jahr 2009 geplanten
Mensa-Neubau für das Schiller-Gymnasium.
Mit den neuen Angeboten werde sowohl die
Attraktivität der Gymnasien gesteigert als
auch die des Schulstandortes Hameln insgesamt.
"Diese Anstrengungen lohnen sich."
In der Praxis sind inzwischen alle Hamelner
Gymnasien Ganztagsschulen, das AEG ist es
seit diesem Schuljahr auch ganz offiziell.
Und mit der neuen Mensa und einem neuen
pädagogischen Konzept, soll das Gymnasium
ein "Haus des Lernens" werden, wie Schulleiter
Weber in seiner kurzen Dankesrede betonte.

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(DEWEZET v. 25.9.2008)
Statt Schule eine Woche harte Managerarbeit
19 Schüler
des Albert-Einstein-Gymnasiums testen ihr
Können im Rahmen eines Unternehmensspiels
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Hameln/Aerzen
(khr). Spielleiter und Moderator
Andreas Mätzold hatte sich eine schwere
Aufgabe für die Gymnasiasten des "Albert
Einstein" ausgedacht: Für einen internationalen
Handelskonzern sollte unter Verwendung eines
neu entwickelten faltbaren Displays ein
Familien-Zweit-PC konzipiert werden. Neben
der Internetanbindung mussten die Funktionen
einer elektronischen Zeitung sowie eines
modernen Kommunikationskomforts gegeben
sein. Mehr als 100 Euro durfte die Neuheit
nicht kosten.
Sinnvolle
Ergänzung zum Schulunterricht
Mit den Ergebnissen
ihrer Arbeit stellten sich die "Vorstandsmitglieder"
aus den 10. und 11. Klassen des AEG einer
Jury – Vertreter aus Unternehmen des Weserberglandes
ermittelten den Sieger. Ziel dieses Unternehmensplanspiels
sei es, den Schülern die komplexen Vorgänge
des Wirtschaftens und das Spek-trum der
unterschiedlichen Berufe nahe zu bringen,
betonte Barbara Schneider von der Stiftung
Niedersachsen-Metall. Insbesondere die technischen
Berufe, bei denen großer Bewerbermangel
herrsche, sollten in den Vordergrund gestellt
werden. Getragen wird das Projekt durch
die Mitgliedsbetriebe des Arbeitgeberverbandes
Niedersachsen-Metall und der Agentur für
Arbeit. Gastgebende Firma war diesmal die
Aerzener Maschinenfabrik und deren Geschäftsführer
Klaus Hasso Heller.
Die Lehrer vom
AEG, Studiendirektor Peter Esch und Studienrat
Bernd Hundertmark, sehen das Unternehmensplanspiel
als sinnvolle Ergänzung zu ihrem Unterrichtskonzept.
Neue Lernformen erproben, Schüler zur Teamarbeit
führen, agieren statt reagieren, Schlüsselqualifikationen
in der Kommunikation erwerben – das alles
könne Schule alleine nicht leisten. Man
suche daher die Zusammenarbeit mit außerschulischen
Partnern und habe damit gute Erfahrungen
gemacht. Die 19 Schüler des AEG hatten sich
in drei Gruppen aufgeteilt. Als Vorstände
der Scalcs, Famos und ZAP AG wurde im Wettstreit
miteinander um die Entwicklung des besten
Konzeptes gerungen. Aufgabe war es, den
PC mit faltbarem Display zu entwickeln.
Sie mussten Herstellungskosten kalkulieren,
Preise ermitteln und das Werbekonzept erarbeiten.
"Eine spannende Sache, aber auch äußerst
anstrengend." Und: "Ein Zehnstundentag war
normal. Am Tag vor der Präsentation ging
es bis spät in die Nacht", für eine Gruppe
sogar bis drei Uhr morgens.
"Der Arbeitsaufwand
war extrem, und nach dem ersten Tag hätte
ich am liebsten alles hingeschmissen", bekennt
Lisanne Lambrecht freimütig. "Auch um solche
Erfahrungen" ginge es bei dem Unternehmensplanspiel,
erläutert Spielleiter Mätzold. Die Mitspieler
müssten Durchhaltevermögen beweisen, zur
Teamarbeit finden, andere Meinungen respektieren
und für die eigene Überzeugung kämpfen –
das seien "Schlüsselqualifikationen, die
hier geübt werden."
"Wir haben
gelernt, im Team zu arbeiten"
Die Vorstandsteams
– Mädchen waren übrigens in der Überzahl
– mussten die Erfahrung machen, dass sich
das "fröhliche Angezicke" zum Aufwärmen
nicht auszahlte. "Wir haben gelernt, wie
wichtig es ist, im Team zusammen und nicht
gegeneinander zu arbeiten, und wie man mit
Stresssituationen umgeht", erläutern der
Mann im Team, Titus Weinrich, und seine
Vorstandskollegin Katharina Ulbrich. Für
Lena Schillig sind Berufe in der Wirtschaft
"interessanter geworden", auch wenn sie
sich noch nicht genau festlegen wollte.
"Das Konkurrenzdenken zwischen den drei
Vorstandsgruppen war schon ziemlich ausgeprägt",
berichtet Maja Sach. An ihren Mitschülern
habe sie ganz neue Seiten entdeckt – "und
nicht nur positive" – bemerkt dazu Christin
Menking. Aber sie habe auch gemerkt, wie
kreativ sie sein könne und tolle Erfolgserlebnisse
als Designerin gehabt. Für alle war es eine
besondere Erfahrung, Leute aus der Wirtschaft
kennenzulernen und wie echte Vorstandsmitglieder
behandelt worden zu sein. Im Business-Dress
stellten die Schüler ihre Weltneuheit vor.
Professionell wurden die Vorzüge wie exklusives
Design, Akkulaufzeiten, 24-Stunden-Service
und Sicherheitsfeatures herausgestellt.
Die Jury simulierte kritische Einkäufer.
Selbst an kleine Aufmerksamkeiten wie Käsehäppchen
oder Ansteckschmetterlinge hatten die Vorstände
gedacht, um die Einkäufer positiv zu stimmen.
Mit kritischen Fragen konnten die Kunden
die Profis vom AEG kaum in Verlegenheit
bringen – im Zweifel verwies man auf weitere
Entwicklungsmöglichkeiten oder Betriebsgeheimnisse.
Die Entscheidung musste deshalb denkbar
knapp ausfallen. Mit einem Punkt Unterschied
siegte das Team der ZAP AG. Aber eigentlich
gibt es nur Gewinner. "Denn mit der Urkunde
über die Teilnahme am Unternehmensplanspiel
hat man bei einer Bewerbung immer einen
Vorteil", bemerkte Barbara Schneider von
der Stiftung Niedersachsen-Metall.

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(DEWEZET v. 8.7.2008)
Großes Engagement für die neue AEG-Mensa
Spendensammlung
bei Sommerfest und Schulkonzert des Gymnasiums
brachte 2500 Euro ein
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Hameln (amg/re).
Die einen Schüler machten Musik, andere
spielten Theater – und das nicht nur, um
den Gästen attraktive Darbietungen zu präsentieren
und zu zeigen, was sie in den Arbeitsgemeinschaften
gelernt haben. Das diesjährige Sommerfest
am Albert-Einstein-Gymnasium stand vor allem
im Zeichen des Mensa-Neubaus.
"Die Schule steuert 60000 Euro bei – um
das Geld zusammenzubekommen, sind wir auf
Spenden angewiesen", sagt Schulleiter Wolfgang
Weber. Der Löwenanteil werde vom Förderverein
der Schule und vom Caféteria-Verein beigesteuert.
"Aber es fehlen noch etwa 15000 bis 20000
Euro", so Weber. Dass das Projekt breite
Unterstützung findet, zeigte sich in der
Großzügigkeit der Besucher.
Zum Schuljahresende zeigten Schüler der
Theater-AGs ihr Programm. Märchenhaft das
erste Stück vom Froschkönig Fridolin gespielt
von Jungen und Mädchen der fünften und sechsten
Klassen unter der Leitung von Sylvia Jütte.
Witzig, einfallsreich und eine Eigenkreation
das zweite, das – wenn auch unvollendet
– Premiere feierte. Was die Siebt- und Achtklässler
gemeinsam mit ihrer Lehrerin Victoria Eder
auf die Beine gestellt haben, erhielt verdientermaßen
großen Applaus: Der Grundstock der Geschichte
um "Björn, das Supersofa" – so der vorläufige
Titel – wurde vorgegeben. Den Rest schrieben
die Schüler während einer dreitägigen Freizeit
der AGs Musik- und Theater selbst.
Ebenfalls dem Mensa-Neubau gewidmet war
ein gut besuchtes Benefiz-Konzert in der
Aula des AEG, dessen Erlös dem Neubau der
Mensa zugute kommen soll. Mit der zweiten
Sonatine von Boris Blacher eröffnete Eva-Maria
Olschimke am Klavier das Konzert. Der Vorchor
präsentierte die Songs "Ding-a-dong", "Love
is all around" und "Zum Tanze da geht ein
Mädel". Das Vororchester spielte die Stücke
"Final Countdown", "We are the champions"
und mit viel Rhythmus "Oye como va". Mit
den Liedern "For the longest time", dem
Gospel "Leave it there" und dem Sprechgesang
"Jetzt ist Sommer" gab der Chor unter Begleitung
von Eva-Maria Olschimke (Klavier) und Christopher
Lange-Kabiz (Saxofon) sein Debüt.
Auszeichnungen
für jahrelanges Engagement/b>
Das Orchester der
Schule spielte ein Medley von "The Phil
Collins Collection" und dem "Tarzan Soundtrack
Highlights". Bevor die Big Band mit den
Stücken "Cappuccino", "Chamäleon" und "Blast
off" auftrat, sangen und spielten der Vorchor,
Chor und das Orchester gemeinsam das afrikanische
Lied "Dry your tears, Africa". Alle beteiligten
Akteure erhielten viel Applaus. Schulleiter
Weber bedankte sich mit einem Blumenstrauß
bei der Chorleiterin Claudia Gottschalk,
dem Orchesterleiter Michael Brown und dem
Big Band-Leiter Maurice Laurenz.
Der erste Vorsitzende des Fördervereins,
Friedrich Niehage, überreichte den Abiturienten
Birte Krebbel, Christoffer Lange-Kabiz,
Eva-Maria Olschimke, Stephan Rösemeier,
Christian Ruß und Elisabeth Roth für ihr
jahrelanges Engagement in der Musik an der
Schule einen Büchergutschein. Nach einer
kurzen Pause ging es dann deutlich lauter
mit den Schul-Rockbands "TSN", "Prophetionell",
"Paranoid", "eXport" und zum Schluss der
Blues Brothers CoverBand, weiter. Es wurde
insgesamt ein Repertoire geboten, bei dem
Jung und Alt gleichermaßen auf ihre Kosten
kamen.
Der musikalische Abend war wieder einmal
kostenlos – dafür ließen die Gäste Münzen
und Scheine in die Hüte der Spendensammler
rieseln. Weber: "Rund 2500 Euro sind an
beiden Tagen zusammenkommen."

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(DEWEZET v. 29.06.2007)
Beispielhaft: Diese Kinderkrippe macht Schule
Einrichtung
am Albert-Einstein-Gymnasium entstand aus
Eigeninitiative / Projekt in Gefahr?
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Hameln
(CK). Lina ist zwar erst drei,
aber sie geht schon zur Schule. Und das
findet Lina ganz toll. Zumal sie jeden Morgen
gemeinsam mit ihrer Mutter Karin den Weg
ins Albert-Einstein-Gymnasium antritt. Die
Dreijährige ist aber nicht etwa ein hochbegabtes
Kind, sondern vielmehr eins von insgesamt
sechs, das eine Kinderkrippe in der Schule
besucht. Und mit dieser Einrichtung betritt
das AEG Neuland in der seit Monaten geführten
Diskussion um die Vereinbarkeit von Beruf
und Kinderbetreuung.
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Kinderkrippe im Albert-Einstein-Gymnasium
– ein Modell mit
Zukunftscharakter? Foto: Dana
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Als das dritte
Hamelner Gymnasium vor rund 35 Jahren gegründet
wurde, bestand das Kollegium aus lauter
jungen Pädagogen. Die aber haben mittlerweile
das Rentenalter erreicht und sind pensioniert
– der Personalrat musste in den vergangenen
Jahren immer nur über Pensionierungsgeschenke
nachdenken. Doch mittlerweile hat die nächste
Lehrergeneration ihren Dienst am AEG angetreten,
darunter etliche Frauen. Und etwas, was
man an der Schule ewig nicht kannte, trat
ein: Viele dieser Lehrerinnen (und sogar
eine Schülerin) wurden schwanger.
Da hatten Schulleiter
Wolfgang Weber und seine Kolleginnen eine
Idee: eine Krippe in der Schule zu schaffen.
Drei Kinder von Lehrerinnen hatten ohnehin
die gleiche Tagesmutter, und da nach deren
Wohnungswechsel neue Räumlichkeiten gesucht
wurden, war es keine Frage: Weber wollte
das Projekt unterstützen, und auch seitens
der Stadtverwaltung gab es zunächst keine
Bedenken. Im Ausschuss für Jugend, Sport
und Soziales wurde vor kurzem noch mitgeteilt,
alle Auflagen seien erfüllt, die anfangs
aus Spaß entstandene Initiative sei beispielhaft.
Mütter und Väter,
vor allem aber die Erzieherinnen Antje Mestwert
und Rosi Glänzer richteten einen neben der
Bibliothek gelegenen Raum in kürzester Zeit
und mit einfachen Mitteln für die Tagespflege
her; auf 35 Quadratmetern entstand ein gemütlicher
Raum für Lina, Anton, Ferdinand, Yara, Jannick
und Thilo. Und alle fühlen sich in dem Gebäude,
das kindgerecht ausgestattet wurde, unter
anderem durch Sammlungen, schon fast wie
zuhause. Selbst eine Wickelkommode ist vorhanden,
die Schülerin, die mittendrin Mutter geworden
und während der Schutzfrist beurlaubt war,
konnte dort ihr Kind versorgen, konnte Milch
abpumpen zum späteren Stillen.
Ob diese beispielhafte
Kinderkrippe allerdings eine Zukunft hat,
bleibt abzuwarten. Die Stadt verlangt inzwischen
eine Art Nutzungsentgeld von 100 Euro pro
Monat für die von den Eltern genutzten Räumlichkeiten.
Und weist auch darauf hin, dass die räumliche
Enge im Albert-Einstein-Gymnasium durch
die Kinderkrippe möglicherweise verschärft
werden könnte. Schulleiter Weber ("ich möchte
keine Schuldzuweisungen betreiben") ist
deshalb nicht unbedingt optimistisch, was
die Fortsetzung des Projekts angeht. Kann
sein, so meint er, dass seine Lehrerinnen
sich demnächst nach anderen Betreuungsmöglichkeiten
für ihre Kinder umsehen müssen. Auch, wenn
selbst ältere Schüler von diesem Zusammenleben
profitieren...

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(DEWEZET v. 22.06.2005)
Humboldt und Lizarazu werden Freunde
Klasse 6F c siegte beim Wettbewerb des
Goethe-Instituts "Geschichte in Geschichten"
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Hameln/Bayonne (hen). Wenn Zauberer
Merlin dem Hamelner Rattenfänger begegnet
und Fußballer Lizarazu den Wissenschaftler
Wilhelm von Humboldt trifft, kann daraus
eine sogar preiswürdige deutsch-französische
Freundschaft entstehen. So geschehen jetzt
zwischen der Klasse 6Fc des Hamelner Albert-Einstein-Gymnasiums
und Schülern des College Marracq aus Bayonne/Baskenland,
die gemeinsam an einem Wettbewerb des Goethe-Instituts
in Paris teilgenommen haben - mit Erfolg.
Die 12-jährigen Jungen und Mädchen, die
im ersten Lernjahr Französisch haben, gewannen
bei "Histoire croisée
- Geschichte in Geschichten" den ersten
Preis in ihrer Altersklasse mit ihren wahrlich
phantastischen Erzählungen.
Im Internet recherchiert und Bilder
gemalt
Die Hamelner Klassen- und Französischlehrerin
Bettina Schröder-Brautlecht hatte von dem
Wettbewerb des Goethe-Instituts gelesen
und konnte ihre Schüler dafür begeistern.
Die Partnerklasse - die Schüler sind etwas
älter - in Frankreich wurde über das Goethe-Institut
gefunden. Mit großem Eifer machten sich
die Einstein-Schüler an die Arbeit, entwickelten
die Geschichten - nach Anregungen der Lehrerinnen
- weiter und sammelten zunächst Informationen
über die Personen: "Wir haben im Internet
nachgeguckt", berichtet Hannes (alle befragten
Schüler sind 12 Jahre). Und Robert ergänzt:
"Außerdem haben manche gemalt oder Bilder
aus Zeitschriften ausgeschnitten, die wir
dann auch ins Internet gestellt haben."
"Franzosen sind viel netter als die
Deutschen"
Keine leichte Aufgabe, die die Schüler zu
bewältigen hatten - das Rahmenthema war
sehr theoretisch und lautete: "Arbeitswelten/Begegnungen
in der Geschichte". Die Schüler aus Hameln
und Bayonne traten per Internet (Argos/Ilias)
in den Dialog, dachten sich in zwei Gruppen
die Geschichten aus und feilten an den Erzählungen.
Bettina Schröder-Brautlecht: "Schnell herrschte
Einigkeit darüber, dass die Franzosen über
den Deutschen und die Deutschen über den
Basken schreiben wollten. Jeder in seiner
Muttersprache, aber in Hinblick auf eine
zweisprachige Präsentation." Freilich wurde
dabei auch so manches private Wort gewechselt
- "manchmal ging es um Lizarazu und manchmal
um das Wetter", so Johannes, der festgestellt
hat: "Die Franzosen sind viel netter als
die Deutschen." Seine Lehrerin hat allerdings
eine Erklärung parat: Während die Deutschen
in den E-Mails sehr verkürzt formulieren,
sind die Franzosen auch bei den Formulierungen
im Chat stets höflich.
Bei der Geschichte selbst ging es den Schülern
darum, sie "nicht so steif zu erzählen,
sondern lustig", wie Jule sagt. "Wir haben
Zettel gekriegt, an denen wir uns orientieren
konnten", berichtet Maurice. Gearbeitet
wurde teils in der Schule, teils in der
Freizeit.
Und wie kommen nun Lizarazu und Wilhelm
von Humboldt einander näher?

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Beide Geschichten nachzulesen im Internet
Der Wissenschaftler Wilhelm von Humboldt,
geboren 1767 und gestorben 1835, landet
durch einen Irrtum mitten in einem Fußballspiel,
an dem Bixente Lizarazu teilnimmt, und findet
sich im 21. Jahrhundert wieder. Schließlich
schreiben sich die beiden Briefe, werden
Freunde. Insgesamt waren es 20 kleine Schreiben,
die Bettina Schröder-Brautlecht für die
Präsentation zusammengefasst hat.
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Freut sich über den ersten Preis
beim Wettbewerb des Goethe-Instituts
Paris: die Klasse 6F c am Albert-Einstein-Gymnasium.
Foto: hen
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Merlin und der Rattenfänger kennen sich
von einem Zaubererkongress, halten seither
lockeren Kontakt - mit Briefen per Postkutsche
oder berittenem Boten, tauschen Informationen
über Zauberkugeln und Brieftauben, sogar
mit E-Mails, "je nach Lust und Laune und
je nachdem, in welchem Jahrhundert sie sich
gerade befinden" - alles nachzulesen im
Internet:
Wilhelm von Humboldt und Bixente Lizarazu
und
Merlin und der Rattenfänger.
Für die beiden Lehrerinnen wurde der Wettbewerb
bereits in den ersten Stunden ein Erfolg:
"Der Druck, die E-Mails der Partner zu verstehen,
die eigenen so abzufassen, dass sie
für die anderen verständlich waren, und
parallel der ganz normale Unterricht brachte
uns an unsere Grenzen, schweißte die Gruppe
aber umso mehr zusammen." Neben ganz viel
Spaß an dem Austausch mit den Franzosen
und dem schönen Erfolg haben die Schüler
übrigens ganz nebenbei für ihren Unterricht
gelernt - "ganz viele Vokabeln", so Iga.
Eine kleine Abordnung der Schüler wird zur
Siegerehrung nach Paris reisen, Preis für
die Gewinner ist ein Aufenthalt in Paris
mit Empfang in der Deutschen Botschaft.
Sicherlich ein aufregendes Erlebnis - aber
eigentlich steht die Auszeichnung für die
Klasse im Hintergrund. Denn vor allem haben
sie neue Freunde gewonnen.
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(DEWEZET v. 07.04.2005)Schüler erinnern
Info-Tafeln für Friedhof Wehl erarbeitet
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Hameln (mafi). In den vergangenen
sechs Monaten haben Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums
die Inhalte der auf dem Friedhof Wehl geplanten
Info-Tafeln zu den verschiedenen Kriegsopfergruppen
erarbeitet. "Die Hamelner wissen zu wenig
über diese Toten", erklärt Dominic Matthies
die Motivation der 17- und 18-jährigen Schüler,
sich freiwillig und ohne Benotung um dieses
Thema zu kümmern; es handelt sich um Teilnehmer
eines Geschichts-Leistungskurses von Bernhard
Gelderblom.
"Ohne die Gedenktafeln drohen die Schicksale
der Opfer in Vergessenheit zu geraten",
befürchten die Schüler. Carmen Schneider
findet es traurig, dass gerade die Grabstelle
von rund 300 elendig zu Tode gekommenen
Zuchthaus-Insassen seit vielen Jahren überhaupt
nicht mehr erkennbar ist.

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Hendrik Greinert spricht von einem "geschichtsträchtigen
Ort, der in den Fokus gerückt werden soll".
Gregor Czaicki hofft, dass die sichtbar
gemachten Schicksale auch als Lehre für
heutige und nachfolgende Generationen wirken,
sich um den Frieden zu bemühen. Die Gedenktafeln
sollen Ende Mai von Berufsschülern der Eugen-Reintjes-Schule
montiert werden. Das Projekt hat der Volksbund
Deutsche Kriegsgräberfürsorge initiiert.
Die Sparkasse Weserbergland unterstützt
es mit 1500 Euro.
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(DEWEZET v. 16.03.2005)
Hier haben Eltern die Wahl
Künftig Profilklassen am Albert-Einstein-Gymnasium
/ Infoabend
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[Grundsätzliche
Informationen zum System der Universal-
und Profilklassen in einer PowerPoint-Präsentation] |
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Hameln (rd). Die Gesamtkonferenz
des Albert-Einstein-Gymnasiums hat sich
nach sorgfältiger Abwägung für ein qualitativ
hochwertiges Profilangebot entschieden.
Die Eltern können künftig entscheiden, ob
sie ihr Kind in einer
Bläserklasse, einer
Forscherklasse, einer
'Bili'-Klasse (bilingual) oder auch
in einer Klasse ohne Profilbildung anmelden
wollen.
"Der neue Grundsatzerlass gibt den einzelnen
Gymnasien einen großen Spielraum bei der
Ausgestaltung der Stundentafeln. Am Albert-Einstein-Gymnasium
wurde dieser genutzt, um die bestehenden
unterrichtlichen Schwerpunkte zu verankern
und gleichzeitig auch dem Wunsch der Eltern
zu entsprechen", so Schulleiter Wolfgang
Weber.
Aus pädagogischen Gründen wurde festen Klassenverbänden
gegenüber Wahlpflichtkursen der Vorrang
gegeben: In einer Forscherklasse ist der
Unterricht in Mathematik und Naturwissenschaften
verstärkt. Zusätzlich wird ein naturwissenschaftliches
Praktikum eingerichtet und Informatikunterricht
angeboten. Erweiterter Musikunterricht wird
in Form einer Bläserklasse angeboten. Hier
wird es möglich sein, im schulischen Rahmen
ein Blasinstrument zu erlernen. Weber: "Dies
ist ein in Hameln einmaliges Angebot." In
einer 'Bili'-Klasse (bilingual) wird ein
Teil des Fachunterrichts auf Englisch erteilt.

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Neben den bereits etablierten Fächern Erdkunde
und Geschichte sollen in dieser Klasse künftig
weitere Fächer einbezogen werden. Vorbereitet
wird diese sprachliche Zusatzqualifikation
durch eine Arbeitsgemeinschaft. In die Entscheidung
sind die Ergebnisse einer Eltern-Befragung
eingeflossen, die beim Tag der Offenen Tür
Anfang Februar durchgeführt wurde. Da auch
Unterricht ohne Schwerpunktbildung angeboten
wird, besteht keine Verpflichtung zur Wahl
eines solchen Schwerpunktangebotes. "Die
Eltern haben künftig erweiterte Wahlmöglichkeiten
und entscheiden dadurch mit, welche Klassen
eingerichtet werden", so Weber.
Mit dieser Wahl werde keine Vorentscheidung
für das spätere Abitur getroffen, weil in
der Klasse 10 wieder alle Schülerinnen und
Schüler in allen 14 Fächern gemeinsam unterrichtet
werden und sich dann erst für ihre Profilfächer
im Sekundarbereich II entscheiden müssen.
Durch die vielen Neuregelungen ist großer
Informationsbedarf bei Schülern und Eltern
entstanden. Darum bietet das Einstein-Gymnasium
für alle Interessierten am Donnerstag,
7. April, um 19 Uhr in der Aula eine
zusätzliche Informationsveranstaltung zum
Thema 'Profilklassen' an.
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(DEWEZET v. 27.09.2004)
Eine Lesung als Preis für Gesundheitsbewusstsein
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Hameln. "Das Ende der Stille" hieß
das Buch, das die Autorin Ulrike Kuckero
bei einer
Lesung im Albert-Einstein-Gymnasium vorstellte.
Die Lesung war ein Preis der
Buchhandlung Weiland aus Hannover für ein
Bühnenstück zum Thema "Rauchfreie Schule",
das die Schülerinnen und Schüler aufgeführt
hatten.

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(DEWEZET v. 21.09.2004)
Mit neuen Techniken zu mehr Praxisnähe am
AEG
Lernkonzepte setzen verstärkt auf eigenverantwortliches
Arbeiten der Schüler /
Beginn noch vor den Herbstferien
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Hameln (iv). Die Schülerinnen und
Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums müssen
sich noch vor den Herbstferien mit der Vermittlung
neuer Methodenkonzepte im Unterricht vertraut
machen. Vor dem Hintergrund der Vorgaben
im letzten Grundsatzerlass und dem Wunsch
nach einer höheren Effizienz der schulischen
Arbeit füllen sich die Stundenpläne mit
Veranstaltungen der etwas anderen Art. Im
Fachunterricht soll mehr als zuvor auf eigenverantwortliches
Arbeiten und Lernen Wert gelegt werden.
Das Erwerben von Schlüsselqualifikationen,
Fach- und Sozialkompetenz bildet nun den
Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit am
AEG.
Zurzeit werden neue Konzepte etwa in naturwissenschaftlichen
Fächern durchgeführt und vorbereitet. Hier
werden Tage eingeführt, an denen Schüler
aus den 5., 6. und 7. Jahrgängen in den
Fächern Biologie, Physik oder Chemie den
typischen naturwissenschaftlichen Erkenntnisweg
durch mehr Praxis erlernen sollen. Des Weiteren
sind das Erlernen neuer Techniken zur korrekten
Rechtschreibung und zum besseren Vokabel
Lernen geplant. "Mind-Mapping" heißt eine
der Formen, die das Strukturieren, Vertiefen
und Memorieren erleichtern soll.

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AEG-Schüler - sie sollen Freude
am praxisnahen Lernen bekommen.
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Für neunte Jahrgänge ist außerdem ein Sozialpraktikum
vorgesehen. Dieses soll die soziale Kompetenz
der Schüler stärken. Alle Jungen und Mädchen
der zehnten Klassen nehmen an Computerkursen
teil. Ob Praktikumsberichte im elften Jahrgang
oder die Facharbeit im zwölften - alles
soll mit Hilfe des Computers vorbereitet
werden. Aktualisierte und verbesserte Schulbücher
unterstützen die neu gesetzten Ziele am
Einstein-Gymnasium.
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(DEWEZET v. 28.06.2004)
Eine Feier mit Humor und ohne erhobenen
Zeigefinger
Abschied vom
AEG: 114 Albert-Einstein-Abiturienten haben
es geschafft / Abschlusszeugnisse ausgegeben
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Hameln (ni).
Ausgesprochen fröhlich, mit viel Humor und
fast ohne erhobenen Zeigefinger hat das
von seinen scheidenden Schülern so getaufte
"Absolute Elite-Gymnasium" AEG seine Abiturienten
gefeiert. 124 waren angetreten mit dem Ziel,
das begehrte Zeugnis in die Hand zu bekommen;
114 haben's in diesem Jahr geschafft.
Mütter und Väter,
Omas und Opas, kleine Brüder und große Schwestern
drängten sich in der für solche Anlässe
viel zu kleinen Aula. Sie spendeten großzügig
Applaus für alle, die mit der offiziellen
Abifeier ihren Abschied vom Albert-Einstein-Gymnasium
besiegelten. Und bedachten jene mit ganz
besonderem Beifall, die sich durch herausragende
schulische Leistungen und besonderes persönliches
Engagement ausgezeichnet haben und ausgezeichnet
wurden. Direktor Wolfgang Weber bescheinigte
dem Jahrgang nicht nur intellektuelle Fähigkeiten,
sondern auch das Erreichen eines nicht weniger
wichtigen Bildungzieles: Toleranz und Gemeinsinn.
Unter anderem bei der Gestaltung des Schulgeländes
hätten sie letzteren eindrucksvoll bewiesen.
Bürgermeister Herbert Rode gab den Abiturienten
mit auf den Weg, das Pauken für's Abi habe
jetzt zwar ein Ende, das Lernen nicht: "Wer
nicht ständig bemüht ist, sich zu verbessern,
hat aufgehört, gut zu sein."

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D ie
Abiturienten verzichteten darauf, "zu unserer
letzten gemeinsamen Stunde" eine Rede zu
halten. Statt dessen ließen sie - zu viert
auf der Bühne - Erinnerungen an den Satz
des Pythagoras und Aufklärung, Kurstreffen
und Klassenfahrten Revue passieren. Sie
sprachen augenzwinkernd von der "transzendierten
Immanenz des Schulalltags" und dem Wert
von Freundschaften; setzten sich mit der
Alternative zwischen intensivem Büffeln
und dem offensichtlich erfolgreich praktizierten
"Prinzip des Minimalismus" auseinander.
Und sie attestierten ihren Lehrern, dass
die sich um Erziehung bemüht haben: zu "kritischem
Verhalten" die einen, und andere doch eher
"zu Konformismus".
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(DEWEZET v. 12.12.2003)
Einstein-Schüler
erhalten Preis für Geschichtsatlas
"Reichserntedankfeste"
fürs Internet bearbeitet / Projekt in Braunschweig
gewürdigt / Gelderblom-Buch als Grundlage
Hameln/Braunschweig
(tw). Freude am Albert-Einstein-Gymnasium:
"Die Reichserntedankfeste auf dem Bückeberg",
Wettbewerbsbeitrag des Leistungskurses Geschichte
für die Initiative "N21 - Internet-Projekte
für Schulen in Niedersachsen", ist in Braunschweig
ausgezeichnet worden.
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Betreut von Projektleiter
Reinhard Baumgärtner und assistiert von
Bückeberg-Kenner Bernhard Gelderblom hatten
die Einsteiner Anne Schrader (Texte und
Biografien), Maren Scheffler (Texte), Martin
Storbeck (Texte, HTML und Design) und Melanie
Kappe (Texte und Biografien) das Thema "Reichserntedankfeste"
kritisch und professionell aufgearbeitet.
Die Präsentation haben sie unter
geschichtsatlas.de/~gb27/ ins Internet
gestellt.
Eine Präsentation,
die die zehnköpfige Jury unter Vorsitz von
Niedersachsens Wissenschaftsminister Lutz
Stratmann (CDU) überzeugte und die in der
"Hoffmann von Fallersleben Schule" in Braunschweig
– als eines von elf im Wortsinn "ausgezeichneten"
Projekten – mit einem Geldpreis des Niedersächsischen
Sparkassen- und Giroverbandes von 500 Euro
gewürdigt wurde.
Dr. Josef Lange,
Staatssekretär im Wissenschaftsministerium,
lobte das Engagement der Schüler und ihrer
Betreuer: "Derartige Projekte", so Lange,
"fordern Schülerinnen und Schüler in ihrer
Medienkompetenz heraus. Außerdem weisen
sie darauf hin, dass Lernen Spaß machen
und eine ausgesprochen lebendige, kreative
Angelegenheit sein kann." Das Surfen auf
den Seiten der Atlanten lohne sich, denn
es gebe Spannendes zu entdecken.
Was den Bückeberg-Beitrag
der Einsteiner auszeichnet, die sich bei
ihrer Arbeit als Hauptquelle auf das Gelderblom-Buch
"Die Reichserntedankfeste auf dem Bückeberg
1933-1937" stützten: Hintergründe, Organisation
und Ablauf des Festes werden im Detail erklärt,
die Reichserntedankfeste in eine Zeitleiste
eingebettet; von ihr führen
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Querverweise zu
Kurzbiografien von NS-Prominenten wie Adolf
Hitler, Hermann Göring, Heinrich Himmler,
Joseph Goebbels, Albert Speer und Walter
Darré, aber auch zu Stichwörtern wie NSDAP,
SS und SA. Eine Schlagwortsuche erleichtert
das Navigieren zusätzlich, historische Aufnahmen
setzen das Geschehene in Szene.
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Begleitet von Projektleiter Reinhard
Baumgärtner (l.) und Bückeberg-Historiker
Bernhard Gelderblom (4.v.l.) nahmen
Martin Storbeck, Melanie Kappe und
Anne Schrader (v.l.) den Preis von
Staatsekretär Dr. Josef Lange (r.)
entgegen.
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Lohnen tut sich
das Surfen im Bückeberg-Beitrag für Jedermann.
Bereits gelohnt hat es sich für das Schüler-Quartett
selbst: "Ich halte es für sehr gut, sich
anstatt nur mit globalen auch mit lokalen
Themen zu beschäftigen. Das Projekt brachte
mir viel Abwechslung zum normalen Schulunterricht,
da die Aufbereitung des Themas für das Internet
sehr ungewöhnlich und damit auch neu für
mich war", berichtet Maren Scheffler. Und
Mitstreiterin Melanie Kappe ergänzt: "Für
mich ist dieses Projekt eine wertvolle Erfahrung
gewesen, die es mir möglich gemacht hat,
etwas über meine Heimat und ihre Geschichte
zu lernen, was ich sonst eventuell nie in
dieser Intensität erfahren hätte."
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