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Der Pressespiegel
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(DEWEZET v. 23.03.2011)
Felix und der „Grand Prix der Literatur“

Hat Niedersachsen in Leipzig
vertreten und interessante
Begegnungen gehabt: Felix
Schmidt vom Hamelner
Albert-Einstein-Gymnasium.
Von Alda Maria Grüter
Hameln. Entspannt
die Atmosphäre, und leistungsstark sei
die Arbeit der Schüler der Bundesjury
gewesen. Da habe mehr die Gruppendynamik
im Vordergrund gestanden – das Ziel: ein
Produkt zustande zu bringen, das
gleichzeitig der Gemeinschaft, aber auch
jedem einzelnen Schüler etwas bringt.
Etwas anders war es zuvor auf der
Landesebene abgelaufen: Puh, war die
Konkurrenz da groß, erinnert sich Felix
Schmidt an das Treffen der 19 Schüler,
die als Vertreter für das Land
Niedersachsen ins Rennen um den „Prix“
gingen:
„Jeder versuchte, zielbewusst seinen
Standpunkt klar zu machen. Was ja
verständlich ist, denn eins wollten wir
ja alle – nach Leipzig fahren.“
Argumentieren und Debattieren über die
vier im Wettbewerb um den „Prix des
Lycéens allemands“ stehenden Bücher, in
französischer Sprache, versteht sich –
im Grunde kein Problem für die
Gymnasiasten. Mit wenig prickelnder
Ausdrucksweise oder gar Gezicke war man
allerdings schnell mit seinem Latein am
Ende. Wer hingegen mit feinem
Französisch überzeugte, hatte gute
Karten für die Teilnahme an der
Entscheidung auf Bundesebene, die im
Rahmen der Leipziger Buchmesse
ausgetragen wurde. Und der Glückliche,
auf den die Wahl bei diesem „Grand Prix
der Literatur“ fiel: AEG-Schüler Felix
Schmidt. „Ich habe versucht, mich mit
der Qualität meiner Argumente zu
profilieren und nicht durch die
Lauter-Weiter-Schneller-Strategie“, sagt
der 17-Jährige aus dem
Französisch-Kursus auf erhöhtem Niveau
des Jahrganges 11. Nicht zuletzt sei der
Erfolg auf die gute Vorbereitung im
Unterricht von Lehrerin Bettina
Schröder-Brautlecht zurückzuführen. „Ich
war schon erstaunt über das hohe Niveau
des AEG im Vergleich zu anderen Schulen.
Wir sind da wirklich gut aufgestellt.“
Schon mehrmals hat sich das Hamelner
Gymnasium am „Prix des Lycéens
allemands“ beteiligt, der deutschen
Version des in Frankreich renommierten
„Prix Goncourt des Lycéens“, eine
Initiative der Kulturabteilung der
französischen Botschaft, der
französischen Kulturinstitute in
Deutschland (Instituts français), der
Kultusministerie der Bundesländer sowie
des Ernst-Klett-Verlages und der
Leipziger Buchmesse. Erstmalig aber hat
das AEG jetzt Niedersachsens
Gymnasiasten auf Bundesebene vertreten.
Den „Prix“ gibt es bereits seit Oktober
2004. Damals nahmen 200 Gymnasien
bundesweit teil, 2010 waren es schon
343. Statt renommierter
Literaturkritiker, Feuilletonisten und
Verlagslektoren entscheiden
Oberstufen-Schüler über die Vergabe,
zeichnen damit den besten französischen
Jugendroman des Jahres aus. Deutsche
Gymnasiasten lesen ausgewählte
zeitgenössische Titel und entscheiden in
mehreren Wahlgängen über das ihrer
Ansicht nach beste Werk. Dieses erhält
vom Klett-Verlag ein Preisgeld von 5000
Euro, die zweckgebunden für die
Übersetzung des Gewinnertitels in die
deutsche Sprache zu verwenden sind.
Dieses Buch steht dann in den meisten
Jugendbuchabteilungen deutscher
Bibliotheken. Zudem erscheint im
Klett-Verlag eine annotierte Ausgabe in
französischer Sprache für den
Fremdsprachenunterricht.
Für den Autor des Gewinnertitels handelt
es sich also um eine lukrative
Angelegenheit. Doch was bleibt den
deutschen Schülern außer Ruhm und Ehre,
einem Tag unterrichtsfrei, freiem
Eintritt zur Leipziger Buchmesse und dem
Privileg einer Übernachtung in einem
schönen Hotelzimmer, das man – wie im
Fall von Felix Schmidt, weil eben der
einzige männliche Vertreter unter der
16-köpfigen Bundesjury – nicht einmal
teilen muss? „Es ist eine große
Herausforderung, Jugendbücher zu lesen,
die für französische Leser konzipiert
wurden“, sagt Felix. Man erhalte
außerdem Einblick in das in Frankreich
sehr populäre Verfahren der
Literaturwahlen, von denen es rund zehn
bekannte gebe. Auch können die Schüler
zeigen, dass sie in der Lage sind, neben
dem normalen Französisch-Unterricht vier
komplette Werke in der Fremdsprache zu
lesen, darüber zu diskutieren und eine
begründete Entscheidung bezüglich der
Qualität zu treffen. Derartige
außerschulische Lektüre zu erarbeiten,
würde den eigenen Wortschatz erweitern,
und in der Diskussionsfähigkeit würde
man richtig sattelfest, meint Felix.
Und, klar, sei man auch stolz darauf,
mit zu entscheiden, wie ein Buch den Weg
von Frankreich in deutsche
Buchhandlungen und letztlich in den
Unterricht schafft. Trotz zweier
straffer Arbeitstage: „Man trifft
interessante Menschen, kommt ins
Gespräch mit Gleichaltrigen und Autoren
und trifft Persönlichkeiten wie den
Botschafter“, erzählt Felix. Der
Gewinner-Titel „La Tête en friche“ von
Marie-Sabine Roger sei übrigens sehr
„gehaltvoll, parce que une amitié peut
dépasser tous les obstacles“, hatte
Felix als Argument gebracht. Und apropos
Hindernisse überwinden: „La Tête en
Friche“ (der brachliegende Kopf) erzählt
von einem 45-jährigen Hilfsarbeiter, der
durch die Freundschaft zu einer 86 Jahre
alten Dame beginnt, sich fürs Lesen zu
interessieren...

(HAZ Deisteranzeiger v. 10.9.2010)


(DEWEZET v. 23.06.2010)
Optimistisch in die Zukunft

Bürgermeisterin Ursula Wehrmann (v.
li.) überreicht die Urkunden der Stadt
Hameln für die drei besten Abiturienten
Lina Hedemann, Frauke Seutemann und
Steffen Gerlach.
Hameln. „Optimistisch in die Zukunft“
lautete das Motto für den diesjährigen Abiturjahrgang
am Albert-Einstein-Gymnasium. Schulleiter
Wolfgang Weber stellte fest, dass wieder
einmal ein Einsteiner-Jahrgang spürbar besser
abgeschnitten habe als der Landesdurchschnitt.
77 Abiturienten wurden mit der Hochschulreife
ausgezeichnet, darunter 19 mit einer Eins
vor dem Komma. Die Abiturienten hatten als
Zeichen ihrer Verbundenheit Bäume auf dem
Schulgelände gepflanzt. Dies nahm Bürgermeisterin
Ursula Wehrmann lobend in ihrer Rede auf
und attestierte den Abiturienten ein großes
Begabungspotenzial, bevor sie die Jahrgangsbesten
Steffen Gerlach, Frauke Seutemann und Lina
Hedemann sowie die beste Abiturientin in
Französisch, Lina Hedemann, mit Urkunden
der Stadt Hameln ehrte. Der Vorsitzende
des Fördervereins, Herr Niehage, bedachte
auch Marie Albrecht, Michael Serafin, Lina
Hedemann, Sophie Helen Meier, Yara Strehler,
Sinah Koelman und Jens Natschke für ihr
soziales Engagement mit Buchpreisen. Für
besondere schulische Leistungen wurden Lina
Hedemann (Fénelon-Preis für Französisch),
Elise Fritze (Latein), Sophie Helen Meier
(Scheffel-Preis für Deutsch), Nadine Fabritz
(Mathematik und Physik), Steffen Gerlach,
Marieke Kamp und Susanne Kriks (Physik)
und Frauke Seutemann (Chemie) ausgezeichnet.
Für die Eltern dankte Herr Glowalla dem
Einstein-Gymnasium. Die Sprecherinnen für
den Abiturientenjahrgang, Anna Glowalla
und Sinah Koelman, wünschten allen die Fähigkeit,
nie aufzuhören, an sich selbst zu glauben.

(DEWEZET v. 10.03.2010)
Wie Bibliotheken zu Mediatheken werden

Sophie Helen Meier (hinten) und Fabia
Jesse testen die Internet-Arbeitsplätze
in der neuen Mediathek des AEG. Foto:
Wal
Hameln (jhe). Wo sich bis vor kurzem
lediglich Fachliteratur in langen Regalen
aneinanderreihte, können sich viele Schüler
ihre Informationen heute deutlich zeitgemäßer
beschaffen. Aus einfachen Bibliotheken sind
an den drei allgemeinbildenden Hamelner
Gymnasien moderne Mediatheken geworden.
Lern-CDs, Informations-DVDs und Computer-Arbeitsplätze
mit Internetanschluss erweitern die Recherche-Möglichkeiten
beispielsweise für eine Facharbeit in der
Oberstufe.
Doch nicht alle Schulen sind so gut ausgerüstet.
Die Theodor-Heuss- und die Wilhelm-Raabe-Realschule
haben zwar Schüler-Bibliotheken, aber keine
digitalen Medien. Auch die Sertürner-Realschule
hat keine Mediathek, geschweige denn einen
Internetzugang. Stadtsprecher Thomas Wahmes
erklärt, dass die Organisation einer Mediathek
„eigenverantwortlich durch die jeweiligen
Schulen“ erfolge. Das benötigte Geld könne
aus dem Schulbudget bezogen werden. „Darüber
hinaus werden diese Einrichtungen auch teilweise
durch die Elternvereine unterstützt“, erklärt
Wahmes.
So finanzierte auch das Albert-Einstein-Gymnasium
einen Teil der gestern mit einer Lesung
der Schriftstellerin Beate Dölling eröffneten
Mediathek über Spenden in Höhe von 7000
Euro. Weitere 12 000 Euro kamen aus dem
Schulbudget. Die neue Mediathek wird in
den Unterricht integriert. „Anhand konkreter
Frage- und Aufgabenstellungen sollen die
Schüler lernen, wie sie eine Mediathek nutzen“,
erläutert Studiendirektor Peter Esch. Ziel
sei, dass die Schüler sich in einer Bibliothek
zurechtfänden. Das komme ihnen vor allem
bei einem späteren Studium zugute.

(DEWEZET v. 10.12.2009)
"Du bist klebrig" und andere Nettigkeiten
Hameln (amg). Wegen knuspriger Croissants
und Baguettes muss man nicht nach Paris
fahren. Und wer unbedingt seine französischen
Sprachkenntnisse aufpolieren möchte (oder
muss), der kann viele Möglichkeiten nutzen.
Aber trotzdem werden regelmäßig die Koffer
gepackt, um im Rahmen des guten, altmodischen
Schüleraustausches per Bus und Bahn zu einer
Reise nach Frankreich aufzubrechen: Um Land
und Leute hautnah kennenzulernen, um zu
pauken – und das sogar gern und freiwillig!
Vor
20 Jahren wurde am Albert-Einstein-Gymnasium
(AEG) der Schüleraustausch mit einem Pariser
Collège begonnen, und bis heute reißen sich
die Schüler darum, mindestens einmal dabei
zu sein: "Auf 25 Plätze kommen schon mal
50 Bewerbungen", sagt Rainer Dannenberg.
Von Anfang an organisiert der Lehrer für
Französisch und Politik/Wirtschaft den Schüleraustausch
zwischen dem AEG und dem Collège Fénelon
in Paris und begleitet die Kinder während
des Aufenthalts im Gastland. Der Schüleraustausch
erfreut sich gerade deswegen ungebrochener
Beliebtheit, weil er eine "Seele" hat. "Er
macht erlebbar, dass es sich immer wieder
lohnt, dauerhafte menschliche Beziehungen
aufzubauen und zu pflegen", würdigt Rainer
Dannenberg die Partnerschaft zwischen den
Einsteinern und den "corres" (Abkürzung
für correspondants, den Partnern in Paris).
1360 Jungen und Mädchen sind in den vergangenen
20 Jahren zwischen Paris und Hameln "ausgetauscht"
worden.
Da gibt es natürlich auch zahllose Anekdoten,
die oftmals auf sprachliche Missverständnisse
zurückzuführen sind. Redewendungen, die
in der eigenen Sprache gang und gäbe sind,
können, wenn sie linear in die Fremdsprache
übersetzt werden, schon mal eine unerwartete
Wende in einer guten Beziehung verursachen.
So etwa in einem Fall, als eine deutsche
Austauschschülerin ihrer Französin aus lauter
Bewunderung nicht von der Seite wich: "Tu
es vraiment collante", stellte diese schließlich
fest. Worauf die Deutsche um Übersetzung
des Wortes collante bat. Die Französin musste
das Wörterbuch bemühen und fand dort für
die Redewendung "Du bist wie eine Klette"
die Lösung: "Du bist klebrig." Oh là là...
aber das kommt eben davon, wenn man ein
einsprachiges Wörterbuch benutzt.

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(DEWEZET v. 20.06.2009)
"Ein sehr erfolgreicher Jahrgang"
Hameln (wft). "Ihr seid jetzt Teil einer
Elite, auch als Persönlichkeiten und Charaktere.
Es gibt für euch eine neue Freiheit, aber
auch eine neue Verantwortung." Mit diesen
Worten verabschiedete Wolfgang Weber, Leiter
des Albert-Einstein-Gymnasiums, 98 Abiturienten
mit dem Reifezeugnis in die Zukunft von
Studium oder beruflicher Ausbildung. "Die
Anforderungen werden steigen", sagte Weber
bei der festlichen Verabschiedung, "aber
Sie werden sich erfolgreich darauf einstellen."
Es sei ein "sehr erfolgreicher Jahrgang",
betonte der Schulleiter. Zwanzig der Abiturienten
hätten mit einer Eins vor dem Komma abgeschnitten.
Weber: "Das sind so viele wie noch nie."
Und auch insgesamt habe der Jahrgang gut
abgeschnitten – "besser als der Landesdurchschnitt
im vergangenen Jahr", wie Weber hervorhob.
Bürgermeisterin Ursula Weber (Grüne)
gratulierte den Absolventen im Namen der
Stadt und meinte: "Für Sie beginnt jetzt
gewissermaßen eine neue Zeitrechnung." Durch
die Ausbildung am Gymnasium "sind Sie optimal
auf die schwierigen Herausforderungen dieser
Zeit vorbereitet".
Eine heiter-ironische Rede mit bissigen
Seitenhieben hielten Melissa Heise und Johann
Sieveking für die Abiturienten, doch gab
es auch Lob von ihnen für "viele engagierte
Lehrer".
Für das Lehrerkollegium beklagte Rolf
Centner den herrschenden "Bildungsreformismus",
bei dem in immer kürzeren Abständen eine
neue "bildungspolitische Sau durchs Dorf
gejagt" werde. Dennoch sei es gelungen,
auch diesen Jahrgang zu eigenständig denkenden
Menschen zu erziehen, "zu Menschen, die
der Realität ins Auge sehen und sie meistern".

Bürgermeisterin Ursula
Wehrmann (Grüne) mit den drei besten Abiturientinnen
des AEG (v.l.n.r.): Karen Piontek, Sarah
Gockel und Elena Hilgenberg schlossen
das Abitur mit der Note 1,3 ab.

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(DEWEZET v. 10.06.2009)
So rechnen echte Kängurus
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Das Känguru hüpft nicht nur umher – anscheinend
kann es auch rechnen! Denn beim sogenannten
"Känguru-Wettbewerb" gilt es jedes Jahr,
in 75 Minuten zu beweisen, wie gut man sich
in der Welt der Zahlen zurechtfindet.
Ziel ist, mit abwechslungsreichen Aufgaben
die Freude der Schüler an der Mathematik
zu fördern – von Langeweile also keine Spur!
Der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben ist
natürlich an die jeweiligen Klassenstufen
angepasst, damit jeder Schüler eine faire
Chance bekommt.
Hamelner sahnten ab
Benannt ist die Aktion nach dem australischen
Beuteltier, weil es darum geht, möglichst
viele Sprünge von Aufgabe zu Aufgabe machen.
Also eine möglichst hohe Zahl von aufeinanderfolgenden
richtigen Antworten hinzubekommen.
Der "Känguru-Tag" findet seit 1995 immer
im März statt, teilnehmen können alle Schüler
von der 3. bis zur 13. Klasse. Am Ende bekommt
jeder Schüler eine Urkunde, und bei besonders
guten Leistungen winken unterschiedliche
Preise wie zum Beispiel Experimentierkästen
und Strategiespiele.
In diesem Jahr haben bei dem Wettbewerb
am 19. März auch wieder Schulen aus Hameln
und Bad Pyrmont teilgenommen – und alle
können jetzt Erfreuliches berichten:
Das Hamelner Albert-Einstein-Gymnasium
meldet 512 Teilnehmer – hier gab es mit
Maximilian Nutt (6Fc) und Moritz Blumenthal
(8NF) zwei Erstplatzierte. Ebenfalls nahm
das Schiller-Gymnasium in Hameln am "Känguru-Wettbewerb"
teil: Von den 110 Schiller-Schülern belegte
Raphael Rox (5c) den ersten Platz. In Bad
Pyrmont hat das Humboldt-Gymnasium unter
36 Teilnehmern zwei Drittplatzierte vorzuweisen.
Vom Hamelner Viktoria-Luise-Gymnasium
haben insgesamt 273 Schüler mitgemacht,
von denen drei einen zweiten Platz belegt
haben: Fenja Tänzer (5f), Kira Zobott (7f)
und Laura Herzog (7f), die bereits das zweite
Mal in Folge Zweite wurde. "Mathe ist interessant,
man kann viel damit machen", meint sie und
fügt schüchtern hinzu, dass es aber eigentlich
nur ihr zweites Lieblingsfach sei. Deutsch
macht sie noch lieber. – Im nächsten Jahr
will Laura aber wieder mitrechnen. Vielleicht
reicht es dann ja sogar für Platz eins.
Spaß an Mathe: Laura Herzog war beim
"Känguru-Wettbewerb" schon zwei Mal erfolgreich.
WR

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(DEWEZET v. 27.05.2009)
Schon vor der offiziellen Einweihung
schmeckt’s am AEG
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Hameln (git). Die Pizzadienste haben
bei den Schülern des Albert-Einstein-Gymnasiums
mittlerweile nicht mehr so leichtes Spiel.
Denn mit der neuen Mensa gibt es inzwischen
ein abwechslungsreiches Mittagsmenü-Angebot.
Seit Mitte April ist Mensa-Chefin Sylvia
Seitz im Dienst. Wenn der für rund eine
Million Euro errichtete Speisesaal morgen
offiziell eingeweiht wird, dann können bereits
die Erfahrungen mit dem laufenden Betrieb
in die Reden einfließen.
Vormittags ist Seitz zunächst die Herrin
über 400 Brötchen. "Der Renner sind zur
Zeit die Frikadellenbrötchen", berichtet
sie. Der 350 Quadratmeter große Anbau mit
Terrasse und 180 Sitzplätzen steht auch
für die Schüler der angrenzende Sertürner-Realschule
zur Verfügung. Mittags werden regelmäßig
200 Essen ausgegeben. Gestern zum Beispiel
konnten die Schüler zwischen Spargel mit
Sauce hollandaise, Gulaschtopf und einem
Feta-Tomaten-Pfännchen wählen. Für den Spargel
hatte Sylvia Seitz bereits um 6 Uhr auf
dem Hamelner Wochenmarkt vorbeigeschaut
und 20 Kilogramm des Frischgemüses eingekauft.
Angebot und Nachfrage müssen sich vor allem
beim Mittagessen noch einpendeln, räumt
die selbstständige Betreiberin der Mensa
ein. "Gleich in der ersten Woche zeigte
sich, dass der Konvektomat, ein Kombidämpfer,
für die Anzahl der gewünschten Essen nicht
ausreichte", erklärt sie. "Schuldirektor
Wolfgang Weber hat sofort reagiert: Aus
einem Sponsorentopf der Eltern wurden zwei
Heißluftöfen zusätzlich angeschafft." Nach
Pfingsten wird es eine weitere Verbesserung
geben: Das Mittagessen kann dann vorbestellt
werden. Seitz hatte mit einem Probeessen
und ihrem Konzept bei der Jury der Schule
Zustimmung gefunden.
"Wichtiger Bestandteil einer
Ganztagsschule"
Michael Serafin, Sophie Helen Meier,
Lisa Fischer und Corinna Kornas aus dem
Jahrgang 12 werden noch für ein Jahr die
Mensa nutzen können. Die Vier essen gerne
dort. "Ich bin im Schulvorstand. Dort haben
wir uns für das Ganztagskonzept stark gemacht.
Ich finde die Mensa ist ein wichtiger Bestandteil
dazu", erklärt Sophie Helen Meier. "In der
alten Cafeteria konnten nur einfache Essen
wie Milchreis oder Würstchen zubereitet
werden, jetzt haben wir immer drei Gerichte
zur Auswahl", lobt Michael Serafin. Corinna
Kornas möchte sich in der "Abi- Denkmalsgruppe
2010" für eine weitere Innenverschönerung
der neuen Mensa engagieren.

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(DEWEZET v. 15.05.2009)
Erika Mann: "Wir Politiker sind keine
Aliens aus Brüssel"
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Hameln (tk). "Wie stellen Sie sich die
Zukunft der EU vor – Bundesstaat oder Staatenbund?"
"Welche Kontrollmöglichkeiten gibt es für
die Verwendung von Geldern?" "Wie kann ein
EU-gleicher Bildungsstandard erreicht werden?"
Die 110 Schüler der fünf Klassen der Jahrgangsstufe
11 des Albert-Einstein-Gymnasiums (AEG)
konfrontierten Erika Mann, Mitglied des
Europäischen Parlaments in Brüssel, mit
"den schwierigsten Fragen überhaupt" und
scheuten auch die Diskussion mit der Europaabgeordneten
nicht. Sie war überrascht von dem ausgeprägten
politischen Verständnis und der Wissbegierde
der Schüler. "Mir ist es sehr wichtig an
die Schulen zu gehen", sagt Mann, denn dort
bekäme man direkte und unverblümte Fragen
gestellt, die eine echte Herausforderung
seien – auch und obwohl sie schon lange
im politischen Geschäft sei. An den Reaktionen
der Schüler merke sie, dass das Thema Europa
"sehr gut ankommt" und mittlerweile so selbstverständlich
ist, "wie einem Deutschland nah ist". Schwieriger
sei es allerdings mit der Arbeit der EU.
Diese sei nur schwer vermittelbar "und das
liegt daran, dass wir alle zu wenig darüber
reden", meint Mann. Und: "Würden wir alle
soviel über die EU reden und schreiben wie
über Obama, dann hätten wir ein ganz anderes
Bild." Ein Schlüsselwort für Mann, um jungen
Menschen das abstrakte Gebilde der EU nahezubringen.
"Transparenz durch Erzählen und positive
Bilder – damit erreichen wir die jungen
Menschen, aber dafür müssen wir raus, zum
Bürger hin." Denn, so fährt sie fort, "wir
Politiker sind keine Aliens aus Brüssel",
sondern Menschen zum Anfassen, die auch
mal keine Antwort parat hätten.
Bei der Diskussion in der Aula des AEG
war Mann um keine Antwort verlegen. Weder
beim Thema EU-Beitritt der Türkei, noch
dann, wenn es um ganz konkrete Ängste der
Schüler ging: Sorgen um zukünftige Arbeitsplätze,
den Frieden in Europa oder um die Umwelt.
Schüler Tobias Krüger (17) war beeindruckt
von der Diskussion: "Ich habe in manchen
Punkten zwar eine andere Sichtweise, aber
die EU ist für mich menschlicher geworden."

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(DEWEZET v. 8.05.2009)
AEG lädt ein zum Schnupperunterricht
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Hameln (red). Schnuppertag am Albert-Einstein-Gymnasium:
Am Freitag, 15. Mai, lädt das AEG im Schulzentrum
Nord alle Schüler der vierten Klassen und
ihre Eltern ein. Neben allgemeinen Informationen
rund um das Gymnasium wird an diesem Tag
auch Unterricht zum Mitmachen in den Fächern
Französisch, Latein, Mathematik und in den
Naturwissenschaften angeboten. Der Schnuppertag
beginnt am Morgen um 8 Uhr mit einer Begrüßung
in der Aula der Schule. Eine Anmeldung ist
nicht erforderlich.

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(DEWEZET v. 9.10.2008)
AEG auf dem Weg zum "Haus des Lernens"
Grundsteinlegung für die neue Mensa
/ Lippmann: "Bildung steht ganz oben auf
der Liste"
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Hameln (wft). Die Fundamente sind
bereits gesetzt, die Baustelle ist in vollem
Betrieb, nur der Grundstein für die neue
Mensa am Albert-Einstein-Gymnasium fehlte
noch. Gestern wurde dann auch dieser feierliche
Akt vollzogen und die Metallkapsel mit Bauzeichnungen
und aktueller Dewezet von Oberbürgermeisterin
Susanne Lippmann, Schulleiter Wolfgang Weber
und dem Ersten Stadtrat Eckehard Koss im
Beisein zahlreicher Mitglieder des Rates,
der Lehrer und selbst einiger Ehemaliger
eingemauert.
199 Plätze für
eine Million Euro
Insgesamt eine Million
Euro kostet die für 199 Plätze ausgelegte
Mensa, die nach energiesparendem Passivhaus-Standard
gebaut wird und deshalb den ehemals geplanten
Kostenrahmen von 920000 Euro nun um 80000
Euro überschreitet. Weitere 65000 Euro steuern
die Eltern der AEG-Schüler bei, um die Küchenausstattung
und die technischen Anlagen der 350 Quadratmeter
großen Mensa zu verbessern, die vom Architekten-Team
Nasarek geplant wurde. Da die Mensa auch
für die Schüler der benachbarten Sertürner-Realschule
errichtet wird, können sich von Ostern an
rund 1600 Mädchen und Jungen in der Einrichtung
mit Essen versorgen lassen, wie OB Lippmann
gestern erläuterte. "Bildung steht ganz
oben auf der Liste der Stadt", betonte Lippmann
und verwies dazu auch auf den für das Jahr
2009 geplanten Mensa-Neubau für das Schiller-Gymnasium.
Mit den neuen Angeboten werde sowohl die
Attraktivität der Gymnasien gesteigert als
auch die des Schulstandortes Hameln insgesamt.
"Diese Anstrengungen lohnen sich." In
der Praxis sind inzwischen alle Hamelner
Gymnasien Ganztagsschulen, das AEG ist es
seit diesem Schuljahr auch ganz offiziell.
Und mit der neuen Mensa und einem neuen
pädagogischen Konzept, soll das Gymnasium
ein "Haus des Lernens" werden, wie Schulleiter
Weber in seiner kurzen Dankesrede betonte.
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(DEWEZET v. 25.9.2008)
Statt Schule eine Woche harte Managerarbeit
19 Schüler
des Albert-Einstein-Gymnasiums testen ihr
Können im Rahmen eines Unternehmensspiels
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Hameln/Aerzen (khr).
Spielleiter und Moderator Andreas Mätzold
hatte sich eine schwere Aufgabe für die
Gymnasiasten des "Albert Einstein" ausgedacht:
Für einen internationalen Handelskonzern
sollte unter Verwendung eines neu entwickelten
faltbaren Displays ein Familien-Zweit-PC
konzipiert werden. Neben der Internetanbindung
mussten die Funktionen einer elektronischen
Zeitung sowie eines modernen Kommunikationskomforts
gegeben sein. Mehr als 100 Euro durfte die
Neuheit nicht kosten.
Sinnvolle Ergänzung zum Schulunterricht
Mit den Ergebnissen ihrer Arbeit stellten
sich die "Vorstandsmitglieder" aus den 10.
und 11. Klassen des AEG einer Jury – Vertreter
aus Unternehmen des Weserberglandes ermittelten
den Sieger. Ziel dieses Unternehmensplanspiels
sei es, den Schülern die komplexen Vorgänge
des Wirtschaftens und das Spek-trum der
unterschiedlichen Berufe nahe zu bringen,
betonte Barbara Schneider von der Stiftung
Niedersachsen-Metall. Insbesondere die technischen
Berufe, bei denen großer Bewerbermangel
herrsche, sollten in den Vordergrund gestellt
werden. Getragen wird das Projekt durch
die Mitgliedsbetriebe des Arbeitgeberverbandes
Niedersachsen-Metall und der Agentur für
Arbeit. Gastgebende Firma war diesmal die
Aerzener Maschinenfabrik und deren Geschäftsführer
Klaus Hasso Heller.
Die Lehrer vom AEG, Studiendirektor Peter
Esch und Studienrat Bernd Hundertmark, sehen
das Unternehmensplanspiel als sinnvolle
Ergänzung zu ihrem Unterrichtskonzept. Neue
Lernformen erproben, Schüler zur Teamarbeit
führen, agieren statt reagieren, Schlüsselqualifikationen
in der Kommunikation erwerben – das alles
könne Schule alleine nicht leisten. Man
suche daher die Zusammenarbeit mit außerschulischen
Partnern und habe damit gute Erfahrungen
gemacht. Die 19 Schüler des AEG hatten sich
in drei Gruppen aufgeteilt. Als Vorstände
der Scalcs, Famos und ZAP AG wurde im Wettstreit
miteinander um die Entwicklung des besten
Konzeptes gerungen. Aufgabe war es, den
PC mit faltbarem Display zu entwickeln.
Sie mussten Herstellungskosten kalkulieren,
Preise ermitteln und das Werbekonzept erarbeiten.
"Eine spannende Sache, aber auch äußerst
anstrengend." Und: "Ein Zehnstundentag war
normal. Am Tag vor der Präsentation ging
es bis spät in die Nacht", für eine Gruppe
sogar bis drei Uhr morgens.
"Der Arbeitsaufwand war extrem, und nach
dem ersten Tag hätte ich am liebsten alles
hingeschmissen", bekennt Lisanne Lambrecht
freimütig. "Auch um solche Erfahrungen"
ginge es bei dem Unternehmensplanspiel,
erläutert Spielleiter Mätzold. Die Mitspieler
müssten Durchhaltevermögen beweisen, zur
Teamarbeit finden, andere Meinungen respektieren
und für die eigene Überzeugung kämpfen –
das seien "Schlüsselqualifikationen, die
hier geübt werden."
"Wir haben gelernt, im Team zu
arbeiten"
Die Vorstandsteams – Mädchen waren übrigens
in der Überzahl – mussten die Erfahrung
machen, dass sich das "fröhliche Angezicke"
zum Aufwärmen nicht auszahlte. "Wir haben
gelernt, wie wichtig es ist, im Team zusammen
und nicht gegeneinander zu arbeiten, und
wie man mit Stresssituationen umgeht", erläutern
der Mann im Team, Titus Weinrich, und seine
Vorstandskollegin Katharina Ulbrich. Für
Lena Schillig sind Berufe in der Wirtschaft
"interessanter geworden", auch wenn sie
sich noch nicht genau festlegen wollte.
"Das Konkurrenzdenken zwischen den drei
Vorstandsgruppen war schon ziemlich ausgeprägt",
berichtet Maja Sach. An ihren Mitschülern
habe sie ganz neue Seiten entdeckt – "und
nicht nur positive" – bemerkt dazu Christin
Menking. Aber sie habe auch gemerkt, wie
kreativ sie sein könne und tolle Erfolgserlebnisse
als Designerin gehabt. Für alle war es eine
besondere Erfahrung, Leute aus der Wirtschaft
kennenzulernen und wie echte Vorstandsmitglieder
behandelt worden zu sein. Im Business-Dress
stellten die Schüler ihre Weltneuheit vor.
Professionell wurden die Vorzüge wie exklusives
Design, Akkulaufzeiten, 24-Stunden-Service
und Sicherheitsfeatures herausgestellt.
Die Jury simulierte kritische Einkäufer.
Selbst an kleine Aufmerksamkeiten wie Käsehäppchen
oder Ansteckschmetterlinge hatten die Vorstände
gedacht, um die Einkäufer positiv zu stimmen.
Mit kritischen Fragen konnten die Kunden
die Profis vom AEG kaum in Verlegenheit
bringen – im Zweifel verwies man auf weitere
Entwicklungsmöglichkeiten oder Betriebsgeheimnisse.
Die Entscheidung musste deshalb denkbar
knapp ausfallen. Mit einem Punkt Unterschied
siegte das Team der ZAP AG. Aber eigentlich
gibt es nur Gewinner. "Denn mit der Urkunde
über die Teilnahme am Unternehmensplanspiel
hat man bei einer Bewerbung immer einen
Vorteil", bemerkte Barbara Schneider von
der Stiftung Niedersachsen-Metall.

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(DEWEZET v. 8.7.2008)
Großes Engagement für die neue AEG-Mensa
Spendensammlung
bei Sommerfest und Schulkonzert des Gymnasiums
brachte 2500 Euro ein
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Hameln (amg/re). Die einen Schüler
machten Musik, andere spielten Theater –
und das nicht nur, um den Gästen attraktive
Darbietungen zu präsentieren und zu zeigen,
was sie in den Arbeitsgemeinschaften gelernt
haben. Das diesjährige Sommerfest am Albert-Einstein-Gymnasium
stand vor allem im Zeichen des Mensa-Neubaus.
"Die Schule steuert 60000 Euro bei – um
das Geld zusammenzubekommen, sind wir auf
Spenden angewiesen", sagt Schulleiter Wolfgang
Weber. Der Löwenanteil werde vom Förderverein
der Schule und vom Caféteria-Verein beigesteuert.
"Aber es fehlen noch etwa 15000 bis 20000
Euro", so Weber. Dass das Projekt breite
Unterstützung findet, zeigte sich in der
Großzügigkeit der Besucher. Zum Schuljahresende
zeigten Schüler der Theater-AGs ihr Programm.
Märchenhaft das erste Stück vom Froschkönig
Fridolin gespielt von Jungen und Mädchen
der fünften und sechsten Klassen unter der
Leitung von Sylvia Jütte. Witzig, einfallsreich
und eine Eigenkreation das zweite, das –
wenn auch unvollendet – Premiere feierte.
Was die Siebt- und Achtklässler gemeinsam
mit ihrer Lehrerin Victoria Eder auf die
Beine gestellt haben, erhielt verdientermaßen
großen Applaus: Der Grundstock der Geschichte
um "Björn, das Supersofa" – so der vorläufige
Titel – wurde vorgegeben. Den Rest schrieben
die Schüler während einer dreitägigen Freizeit
der AGs Musik- und Theater selbst. Ebenfalls
dem Mensa-Neubau gewidmet war ein gut besuchtes
Benefiz-Konzert in der Aula des AEG, dessen
Erlös dem Neubau der Mensa zugute kommen
soll. Mit der zweiten Sonatine von Boris
Blacher eröffnete Eva-Maria Olschimke am
Klavier das Konzert. Der Vorchor präsentierte
die Songs "Ding-a-dong", "Love is all around"
und "Zum Tanze da geht ein Mädel". Das Vororchester
spielte die Stücke "Final Countdown", "We
are the champions" und mit viel Rhythmus
"Oye como va". Mit den Liedern "For the
longest time", dem Gospel "Leave it there"
und dem Sprechgesang "Jetzt ist Sommer"
gab der Chor unter Begleitung von Eva-Maria
Olschimke (Klavier) und Christopher Lange-Kabiz
(Saxofon) sein Debüt.
Auszeichnungen
für jahrelanges Engagement/b>
Das Orchester
der Schule spielte ein Medley von "The Phil
Collins Collection" und dem "Tarzan Soundtrack
Highlights". Bevor die Big Band mit den
Stücken "Cappuccino", "Chamäleon" und "Blast
off" auftrat, sangen und spielten der Vorchor,
Chor und das Orchester gemeinsam das afrikanische
Lied "Dry your tears, Africa". Alle beteiligten
Akteure erhielten viel Applaus. Schulleiter
Weber bedankte sich mit einem Blumenstrauß
bei der Chorleiterin Claudia Gottschalk,
dem Orchesterleiter Michael Brown und dem
Big Band-Leiter Maurice Laurenz. Der
erste Vorsitzende des Fördervereins, Friedrich
Niehage, überreichte den Abiturienten Birte
Krebbel, Christoffer Lange-Kabiz, Eva-Maria
Olschimke, Stephan Rösemeier, Christian
Ruß und Elisabeth Roth für ihr jahrelanges
Engagement in der Musik an der Schule einen
Büchergutschein. Nach einer kurzen Pause
ging es dann deutlich lauter mit den Schul-Rockbands
"TSN", "Prophetionell", "Paranoid", "eXport"
und zum Schluss der Blues Brothers CoverBand,
weiter. Es wurde insgesamt ein Repertoire
geboten, bei dem Jung und Alt gleichermaßen
auf ihre Kosten kamen. Der musikalische
Abend war wieder einmal kostenlos – dafür
ließen die Gäste Münzen und Scheine in die
Hüte der Spendensammler rieseln. Weber:
"Rund 2500 Euro sind an beiden Tagen zusammenkommen."

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(DEWEZET v. 29.06.2007)
Beispielhaft: Diese Kinderkrippe macht Schule
Einrichtung
am Albert-Einstein-Gymnasium entstand aus
Eigeninitiative / Projekt in Gefahr?
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Hameln (CK). Lina ist
zwar erst drei, aber sie geht schon zur
Schule. Und das findet Lina ganz toll. Zumal
sie jeden Morgen gemeinsam mit ihrer Mutter
Karin den Weg ins Albert-Einstein-Gymnasium
antritt. Die Dreijährige ist aber nicht
etwa ein hochbegabtes Kind, sondern vielmehr
eins von insgesamt sechs, das eine Kinderkrippe
in der Schule besucht. Und mit dieser Einrichtung
betritt das AEG Neuland in der seit Monaten
geführten Diskussion um die Vereinbarkeit
von Beruf und Kinderbetreuung.
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Kinderkrippe im Albert-Einstein-Gymnasium
– ein Modell mit Zukunftscharakter?
Foto: Dana
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Als das dritte Hamelner Gymnasium vor
rund 35 Jahren gegründet wurde, bestand
das Kollegium aus lauter jungen Pädagogen.
Die aber haben mittlerweile das Rentenalter
erreicht und sind pensioniert – der Personalrat
musste in den vergangenen Jahren immer nur
über Pensionierungsgeschenke nachdenken.
Doch mittlerweile hat die nächste Lehrergeneration
ihren Dienst am AEG angetreten, darunter
etliche Frauen. Und etwas, was man an der
Schule ewig nicht kannte, trat ein: Viele
dieser Lehrerinnen (und sogar eine Schülerin)
wurden schwanger.
Da hatten Schulleiter Wolfgang Weber
und seine Kolleginnen eine Idee: eine Krippe
in der Schule zu schaffen. Drei Kinder von
Lehrerinnen hatten ohnehin die gleiche Tagesmutter,
und da nach deren Wohnungswechsel neue Räumlichkeiten
gesucht wurden, war es keine Frage: Weber
wollte das Projekt unterstützen, und auch
seitens der Stadtverwaltung gab es zunächst
keine Bedenken. Im Ausschuss für Jugend,
Sport und Soziales wurde vor kurzem noch
mitgeteilt, alle Auflagen seien erfüllt,
die anfangs aus Spaß entstandene Initiative
sei beispielhaft.
Mütter und Väter, vor allem aber die
Erzieherinnen Antje Mestwert und Rosi Glänzer
richteten einen neben der Bibliothek gelegenen
Raum in kürzester Zeit und mit einfachen
Mitteln für die Tagespflege her; auf 35
Quadratmetern entstand ein gemütlicher Raum
für Lina, Anton, Ferdinand, Yara, Jannick
und Thilo. Und alle fühlen sich in dem Gebäude,
das kindgerecht ausgestattet wurde, unter
anderem durch Sammlungen, schon fast wie
zuhause. Selbst eine Wickelkommode ist vorhanden,
die Schülerin, die mittendrin Mutter geworden
und während der Schutzfrist beurlaubt war,
konnte dort ihr Kind versorgen, konnte Milch
abpumpen zum späteren Stillen.
Ob diese beispielhafte Kinderkrippe allerdings
eine Zukunft hat, bleibt abzuwarten. Die
Stadt verlangt inzwischen eine Art Nutzungsentgeld
von 100 Euro pro Monat für die von den Eltern
genutzten Räumlichkeiten. Und weist auch
darauf hin, dass die räumliche Enge im Albert-Einstein-Gymnasium
durch die Kinderkrippe möglicherweise verschärft
werden könnte. Schulleiter Weber ("ich möchte
keine Schuldzuweisungen betreiben") ist
deshalb nicht unbedingt optimistisch, was
die Fortsetzung des Projekts angeht. Kann
sein, so meint er, dass seine Lehrerinnen
sich demnächst nach anderen Betreuungsmöglichkeiten
für ihre Kinder umsehen müssen. Auch, wenn
selbst ältere Schüler von diesem Zusammenleben
profitieren...

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(DEWEZET v. 22.06.2005)
Humboldt und Lizarazu werden Freunde
Klasse 6F c siegte beim Wettbewerb des
Goethe-Instituts "Geschichte in Geschichten"
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Hameln/Bayonne
(hen). Wenn Zauberer Merlin dem Hamelner
Rattenfänger begegnet und Fußballer Lizarazu
den Wissenschaftler Wilhelm von Humboldt
trifft, kann daraus eine sogar preiswürdige
deutsch-französische Freundschaft entstehen.
So geschehen jetzt zwischen der Klasse 6Fc
des Hamelner Albert-Einstein-Gymnasiums
und Schülern des College Marracq aus Bayonne/Baskenland,
die gemeinsam an einem Wettbewerb des Goethe-Instituts
in Paris teilgenommen haben - mit Erfolg.
Die 12-jährigen Jungen und Mädchen, die
im ersten Lernjahr Französisch haben, gewannen
bei "Histoire croisée
- Geschichte in Geschichten" den ersten
Preis in ihrer Altersklasse mit ihren wahrlich
phantastischen Erzählungen.
Im Internet
recherchiert und Bilder gemalt
Die Hamelner
Klassen- und Französischlehrerin Bettina
Schröder-Brautlecht hatte von dem Wettbewerb
des Goethe-Instituts gelesen und konnte
ihre Schüler dafür begeistern. Die Partnerklasse
- die Schüler sind etwas älter - in Frankreich
wurde über das Goethe-Institut gefunden.
Mit großem Eifer machten sich die Einstein-Schüler
an die Arbeit, entwickelten die Geschichten
- nach Anregungen der Lehrerinnen - weiter
und sammelten zunächst Informationen über
die Personen: "Wir haben im Internet nachgeguckt",
berichtet Hannes (alle befragten Schüler
sind 12 Jahre). Und Robert ergänzt: "Außerdem
haben manche gemalt oder Bilder aus Zeitschriften
ausgeschnitten, die wir dann auch ins Internet
gestellt haben."
"Franzosen
sind viel netter als die Deutschen"
Keine leichte
Aufgabe, die die Schüler zu bewältigen hatten
- das Rahmenthema war sehr theoretisch und
lautete: "Arbeitswelten/Begegnungen in der
Geschichte". Die Schüler aus Hameln und
Bayonne traten per Internet (Argos/Ilias)
in den Dialog, dachten sich in zwei Gruppen
die Geschichten aus und feilten an den Erzählungen.
Bettina Schröder-Brautlecht: "Schnell herrschte
Einigkeit darüber, dass die Franzosen über
den Deutschen und die Deutschen über den
Basken schreiben wollten. Jeder in seiner
Muttersprache, aber in Hinblick auf eine
zweisprachige Präsentation." Freilich wurde
dabei auch so manches private Wort gewechselt
- "manchmal ging es um Lizarazu und manchmal
um das Wetter", so Johannes, der festgestellt
hat: "Die Franzosen sind viel netter als
die Deutschen." Seine Lehrerin hat allerdings
eine Erklärung parat: Während die Deutschen
in den E-Mails sehr verkürzt formulieren,
sind die Franzosen auch bei den Formulierungen
im Chat stets höflich.
Bei der Geschichte
selbst ging es den Schülern darum, sie "nicht
so steif zu erzählen, sondern lustig", wie
Jule sagt. "Wir haben Zettel gekriegt, an
denen wir uns orientieren konnten", berichtet
Maurice. Gearbeitet wurde teils in der Schule,
teils in der Freizeit.
Und wie kommen
nun Lizarazu und Wilhelm von Humboldt einander
näher?

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Beide
Geschichten nachzulesen im Internet
Der Wissenschaftler
Wilhelm von Humboldt, geboren 1767 und gestorben
1835, landet durch einen Irrtum mitten in
einem Fußballspiel, an dem Bixente Lizarazu
teilnimmt, und findet sich im 21. Jahrhundert
wieder. Schließlich schreiben sich die beiden
Briefe, werden Freunde. Insgesamt waren
es 20 kleine Schreiben, die Bettina Schröder-Brautlecht
für die Präsentation zusammengefasst hat.
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Freut sich über den ersten Preis
beim Wettbewerb des Goethe-Instituts
Paris: die Klasse 6F c am Albert-Einstein-Gymnasium.
Foto: hen
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Merlin
und der Rattenfänger kennen sich von einem
Zaubererkongress, halten seither lockeren
Kontakt - mit Briefen per Postkutsche oder
berittenem Boten, tauschen Informationen
über Zauberkugeln und Brieftauben, sogar
mit E-Mails, "je nach Lust und Laune und
je nachdem, in welchem Jahrhundert sie sich
gerade befinden" - alles nachzulesen im
Internet:
Wilhelm von Humboldt und Bixente Lizarazu
und
Merlin und der Rattenfänger.
Für die beiden
Lehrerinnen wurde der Wettbewerb bereits
in den ersten Stunden ein Erfolg: "Der Druck,
die E-Mails der Partner zu verstehen, die
eigenen so abzufassen, dass sie für die
anderen verständlich waren, und parallel
der ganz normale Unterricht brachte uns
an unsere Grenzen, schweißte die Gruppe
aber umso mehr zusammen." Neben ganz viel
Spaß an dem Austausch mit den Franzosen
und dem schönen Erfolg haben die Schüler
übrigens ganz nebenbei für ihren Unterricht
gelernt - "ganz viele Vokabeln", so Iga.
Eine kleine
Abordnung der Schüler wird zur Siegerehrung
nach Paris reisen, Preis für die Gewinner
ist ein Aufenthalt in Paris mit Empfang
in der Deutschen Botschaft. Sicherlich ein
aufregendes Erlebnis - aber eigentlich steht
die Auszeichnung für die Klasse im Hintergrund.
Denn vor allem haben sie neue Freunde gewonnen.
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(DEWEZET v. 07.04.2005)Schüler erinnern
Info-Tafeln für Friedhof Wehl erarbeitet
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Hameln (mafi).
In den vergangenen sechs Monaten haben Schüler
des Albert-Einstein-Gymnasiums die Inhalte
der auf dem Friedhof Wehl geplanten Info-Tafeln
zu den verschiedenen Kriegsopfergruppen
erarbeitet. "Die Hamelner wissen zu wenig
über diese Toten", erklärt Dominic Matthies
die Motivation der 17- und 18-jährigen Schüler,
sich freiwillig und ohne Benotung um dieses
Thema zu kümmern; es handelt sich um Teilnehmer
eines Geschichts-Leistungskurses von Bernhard
Gelderblom.
"Ohne die Gedenktafeln
drohen die Schicksale der Opfer in Vergessenheit
zu geraten", befürchten die Schüler. Carmen
Schneider findet es traurig, dass gerade
die Grabstelle von rund 300 elendig zu Tode
gekommenen Zuchthaus-Insassen seit vielen
Jahren überhaupt nicht mehr erkennbar ist.

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Hendrik Greinert
spricht von einem "geschichtsträchtigen
Ort, der in den Fokus gerückt werden soll".
Gregor Czaicki hofft, dass die sichtbar
gemachten Schicksale auch als Lehre für
heutige und nachfolgende Generationen wirken,
sich um den Frieden zu bemühen. Die Gedenktafeln
sollen Ende Mai von Berufsschülern der Eugen-Reintjes-Schule
montiert werden. Das Projekt hat der Volksbund
Deutsche Kriegsgräberfürsorge initiiert.
Die Sparkasse Weserbergland unterstützt
es mit 1500 Euro.
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(DEWEZET v. 16.03.2005)
Hier haben Eltern die Wahl
Künftig Profilklassen am Albert-Einstein-Gymnasium
/ Infoabend
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[Grundsätzliche
Informationen zum System der Universal-
und Profilklassen in einer PowerPoint-Präsentation] |
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Hameln (rd).
Die Gesamtkonferenz des Albert-Einstein-Gymnasiums
hat sich nach sorgfältiger Abwägung für
ein qualitativ hochwertiges Profilangebot
entschieden. Die Eltern können künftig entscheiden,
ob sie ihr Kind in einer
Bläserklasse, einer
Forscherklasse, einer
'Bili'-Klasse (bilingual) oder auch
in einer Klasse ohne Profilbildung anmelden
wollen.
"Der neue Grundsatzerlass
gibt den einzelnen Gymnasien einen großen
Spielraum bei der Ausgestaltung der Stundentafeln.
Am Albert-Einstein-Gymnasium wurde dieser
genutzt, um die bestehenden unterrichtlichen
Schwerpunkte zu verankern und gleichzeitig
auch dem Wunsch der Eltern zu entsprechen",
so Schulleiter Wolfgang Weber.
Aus pädagogischen
Gründen wurde festen Klassenverbänden gegenüber
Wahlpflichtkursen der Vorrang gegeben: In
einer Forscherklasse ist der Unterricht
in Mathematik und Naturwissenschaften verstärkt.
Zusätzlich wird ein naturwissenschaftliches
Praktikum eingerichtet und Informatikunterricht
angeboten. Erweiterter Musikunterricht wird
in Form einer Bläserklasse angeboten. Hier
wird es möglich sein, im schulischen Rahmen
ein Blasinstrument zu erlernen. Weber: "Dies
ist ein in Hameln einmaliges Angebot." In
einer 'Bili'-Klasse (bilingual) wird ein
Teil des Fachunterrichts auf Englisch erteilt.

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Neben den bereits
etablierten Fächern Erdkunde und Geschichte
sollen in dieser Klasse künftig weitere
Fächer einbezogen werden. Vorbereitet wird
diese sprachliche Zusatzqualifikation durch
eine Arbeitsgemeinschaft. In die Entscheidung
sind die Ergebnisse einer Eltern-Befragung
eingeflossen, die beim Tag der Offenen Tür
Anfang Februar durchgeführt wurde. Da auch
Unterricht ohne Schwerpunktbildung angeboten
wird, besteht keine Verpflichtung zur Wahl
eines solchen Schwerpunktangebotes. "Die
Eltern haben künftig erweiterte Wahlmöglichkeiten
und entscheiden dadurch mit, welche Klassen
eingerichtet werden", so Weber.
Mit dieser
Wahl werde keine Vorentscheidung für das
spätere Abitur getroffen, weil in der Klasse
10 wieder alle Schülerinnen und Schüler
in allen 14 Fächern gemeinsam unterrichtet
werden und sich dann erst für ihre Profilfächer
im Sekundarbereich II entscheiden müssen.
Durch die vielen Neuregelungen ist großer
Informationsbedarf bei Schülern und Eltern
entstanden. Darum bietet das Einstein-Gymnasium
für alle Interessierten am Donnerstag,
7. April, um 19 Uhr in der Aula eine
zusätzliche Informationsveranstaltung zum
Thema 'Profilklassen' an.
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(DEWEZET v. 27.09.2004)
Eine Lesung als Preis für Gesundheitsbewusstsein
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Hameln.
"Das Ende der Stille" hieß das Buch, das
die Autorin Ulrike Kuckero bei einer
Lesung im Albert-Einstein-Gymnasium vorstellte.
Die Lesung war ein Preis der Buchhandlung
Weiland aus Hannover für ein Bühnenstück
zum Thema "Rauchfreie Schule", das die
Schülerinnen und Schüler aufgeführt hatten.

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(DEWEZET v. 21.09.2004)
Mit neuen Techniken zu mehr Praxisnähe am
AEG
Lernkonzepte setzen verstärkt auf eigenverantwortliches
Arbeiten der Schüler / Beginn noch vor
den Herbstferien
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Hameln (iv).
Die Schülerinnen und Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums
müssen sich noch vor den Herbstferien mit
der Vermittlung neuer Methodenkonzepte im
Unterricht vertraut machen. Vor dem Hintergrund
der Vorgaben im letzten Grundsatzerlass
und dem Wunsch nach einer höheren Effizienz
der schulischen Arbeit füllen sich die Stundenpläne
mit Veranstaltungen der etwas anderen Art.
Im Fachunterricht soll mehr als zuvor auf
eigenverantwortliches Arbeiten und Lernen
Wert gelegt werden.
Das Erwerben
von Schlüsselqualifikationen, Fach- und
Sozialkompetenz bildet nun den Schwerpunkt
der pädagogischen Arbeit am AEG.
Zurzeit werden
neue Konzepte etwa in naturwissenschaftlichen
Fächern durchgeführt und vorbereitet. Hier
werden Tage eingeführt, an denen Schüler
aus den 5., 6. und 7. Jahrgängen in den
Fächern Biologie, Physik oder Chemie den
typischen naturwissenschaftlichen Erkenntnisweg
durch mehr Praxis erlernen sollen. Des Weiteren
sind das Erlernen neuer Techniken zur korrekten
Rechtschreibung und zum besseren Vokabel
Lernen geplant. "Mind-Mapping" heißt eine
der Formen, die das Strukturieren, Vertiefen
und Memorieren erleichtern soll.

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AEG-Schüler - sie sollen Freude
am praxisnahen Lernen bekommen.
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Für
neunte Jahrgänge ist außerdem ein Sozialpraktikum
vorgesehen. Dieses soll die soziale Kompetenz
der Schüler stärken. Alle Jungen und Mädchen
der zehnten Klassen nehmen an Computerkursen
teil. Ob Praktikumsberichte im elften Jahrgang
oder die Facharbeit im zwölften - alles
soll mit Hilfe des Computers vorbereitet
werden. Aktualisierte und verbesserte Schulbücher
unterstützen die neu gesetzten Ziele am
Einstein-Gymnasium.
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(DEWEZET v. 28.06.2004)
Eine Feier mit Humor und ohne erhobenen
Zeigefinger
Abschied vom
AEG: 114 Albert-Einstein-Abiturienten haben
es geschafft / Abschlusszeugnisse ausgegeben
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Hameln (ni). Ausgesprochen fröhlich,
mit viel Humor und fast ohne erhobenen Zeigefinger
hat das von seinen scheidenden Schülern
so getaufte "Absolute Elite-Gymnasium" AEG
seine Abiturienten gefeiert. 124 waren angetreten
mit dem Ziel, das begehrte Zeugnis in die
Hand zu bekommen; 114 haben's in diesem
Jahr geschafft.
Mütter und Väter, Omas und Opas, kleine
Brüder und große Schwestern drängten sich
in der für solche Anlässe viel zu kleinen
Aula. Sie spendeten großzügig Applaus für
alle, die mit der offiziellen Abifeier ihren
Abschied vom Albert-Einstein-Gymnasium besiegelten.
Und bedachten jene mit ganz besonderem Beifall,
die sich durch herausragende schulische
Leistungen und besonderes persönliches Engagement
ausgezeichnet haben und ausgezeichnet wurden.
Direktor Wolfgang Weber bescheinigte dem
Jahrgang nicht nur intellektuelle Fähigkeiten,
sondern auch das Erreichen eines nicht weniger
wichtigen Bildungzieles: Toleranz und Gemeinsinn.
Unter anderem bei der Gestaltung des Schulgeländes
hätten sie letzteren eindrucksvoll bewiesen.
Bürgermeister Herbert Rode gab den Abiturienten
mit auf den Weg, das Pauken für's Abi habe
jetzt zwar ein Ende, das Lernen nicht: "Wer
nicht ständig bemüht ist, sich zu verbessern,
hat aufgehört, gut zu sein."

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Die
Abiturienten verzichteten darauf, "zu unserer
letzten gemeinsamen Stunde" eine Rede zu
halten. Statt dessen ließen sie - zu viert
auf der Bühne - Erinnerungen an den Satz
des Pythagoras und Aufklärung, Kurstreffen
und Klassenfahrten Revue passieren. Sie
sprachen augenzwinkernd von der "transzendierten
Immanenz des Schulalltags" und dem Wert
von Freundschaften; setzten sich mit der
Alternative zwischen intensivem Büffeln
und dem offensichtlich erfolgreich praktizierten
"Prinzip des Minimalismus" auseinander.
Und sie attestierten ihren Lehrern, dass
die sich um Erziehung bemüht haben: zu "kritischem
Verhalten" die einen, und andere doch eher
"zu Konformismus".
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(DEWEZET v. 12.12.2003)
Einstein-Schüler
erhalten Preis für Geschichtsatlas
"Reichserntedankfeste"
fürs Internet bearbeitet / Projekt in Braunschweig
gewürdigt / Gelderblom-Buch als Grundlage
Hameln/Braunschweig
(tw). Freude am Albert-Einstein-Gymnasium:
"Die Reichserntedankfeste auf dem Bückeberg",
Wettbewerbsbeitrag des Leistungskurses Geschichte
für die Initiative "N21 - Internet-Projekte
für Schulen in Niedersachsen", ist in Braunschweig
ausgezeichnet worden.
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Betreut von Projektleiter Reinhard Baumgärtner
und assistiert von Bückeberg-Kenner Bernhard
Gelderblom hatten die Einsteiner Anne Schrader
(Texte und Biografien), Maren Scheffler
(Texte), Martin Storbeck (Texte, HTML und
Design) und Melanie Kappe (Texte und Biografien)
das Thema "Reichserntedankfeste" kritisch
und professionell aufgearbeitet. Die Präsentation
haben sie unter
geschichtsatlas.de/~gb27/ ins Internet
gestellt.
Eine Präsentation, die die zehnköpfige
Jury unter Vorsitz von Niedersachsens Wissenschaftsminister
Lutz Stratmann (CDU) überzeugte und die
in der "Hoffmann von Fallersleben Schule"
in Braunschweig – als eines von elf im Wortsinn
"ausgezeichneten" Projekten – mit einem
Geldpreis des Niedersächsischen Sparkassen-
und Giroverbandes von 500 Euro gewürdigt
wurde.
Dr. Josef Lange, Staatssekretär im Wissenschaftsministerium,
lobte das Engagement der Schüler und ihrer
Betreuer: "Derartige Projekte", so Lange,
"fordern Schülerinnen und Schüler in ihrer
Medienkompetenz heraus. Außerdem weisen
sie darauf hin, dass Lernen Spaß machen
und eine ausgesprochen lebendige, kreative
Angelegenheit sein kann." Das Surfen auf
den Seiten der Atlanten lohne sich, denn
es gebe Spannendes zu entdecken.
Was den Bückeberg-Beitrag der Einsteiner
auszeichnet, die sich bei ihrer Arbeit als
Hauptquelle auf das Gelderblom-Buch "Die
Reichserntedankfeste auf dem Bückeberg 1933-1937"
stützten: Hintergründe, Organisation und
Ablauf des Festes werden im Detail erklärt,
die Reichserntedankfeste in eine Zeitleiste
eingebettet; von ihr führen
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Querverweise zu Kurzbiografien von NS-Prominenten
wie Adolf Hitler, Hermann Göring, Heinrich
Himmler, Joseph Goebbels, Albert Speer und
Walter Darré, aber auch zu Stichwörtern
wie NSDAP, SS und SA. Eine Schlagwortsuche
erleichtert das Navigieren zusätzlich, historische
Aufnahmen setzen das Geschehene in Szene.
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Begleitet von Projektleiter Reinhard
Baumgärtner (l.) und Bückeberg-Historiker
Bernhard Gelderblom (4.v.l.) nahmen
Martin Storbeck, Melanie Kappe und
Anne Schrader (v.l.) den Preis von
Staatsekretär Dr. Josef Lange (r.)
entgegen.
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Lohnen tut sich das Surfen im Bückeberg-Beitrag
für Jedermann. Bereits gelohnt hat es sich
für das Schüler-Quartett selbst: "Ich halte
es für sehr gut, sich anstatt nur mit globalen
auch mit lokalen Themen zu beschäftigen.
Das Projekt brachte mir viel Abwechslung
zum normalen Schulunterricht, da die Aufbereitung
des Themas für das Internet sehr ungewöhnlich
und damit auch neu für mich war", berichtet
Maren Scheffler. Und Mitstreiterin Melanie
Kappe ergänzt: "Für mich ist dieses Projekt
eine wertvolle Erfahrung gewesen, die es
mir möglich gemacht hat, etwas über meine
Heimat und ihre Geschichte zu lernen, was
ich sonst eventuell nie in dieser Intensität
erfahren hätte."
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