Anbau und Aula
Die Jahre 1996/97 brachten für die Schule große Veränderungen
im äußeren Erscheinungsbild, da der gesamte Bereich zwischen
der Südfront des Albert-Einstein-Gymnasiums und der Sertürner-Realschule
zur Baustelle wurde. Die bauliche Fertigstellung der Schule
war eigentlich ein Problem, das seit der Gründung im Jahr
1972 ungelöst geblieben war. Viele der damals geplanten
Räume waren nicht errichtet worden. Eine Aula z.B. war im
ursprünglichen Bauplan enthalten gewesen, ist aber nie gebaut
worden.
Jahrelang hatte sich die Schule bei Feiern und Vorträgen
sowie bei Konzerten mit dem Provisorium der oberen Pausenhalle
behelfen müssen. Auch weitere Klassenräume waren ursprünglich
vorgesehen Aber auch sie waren nicht errichtet worden. So
zielte denn die Forderung der Schulleitung nicht auf eine
Erweiterung des Schulgebäudes, sondern lediglich auf die
Fertigstellung des ursprünglich geplanten Schulgebäudes.
Die Schulleitung des Albert-Einstein-Gymnasiums stellte
daher am 18.12.1991 bei der Stadt Hameln den Antrag, folgende
Räumlichkeiten zu bauen:
- ein Forum (mit ca. 400 Plätzen nebst Bühne),
- 10 Klassen- und Fachräume,
- eine Cafeteria
- weitere Räume (z.B. Elternsprechzimmer, Krankenzimmer,
Räume für die Schülervertretung, die Schülerzeitung,
den Beratungslehrer u.a.).
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Dieser Antrag wurde im wesentlichen genehmigt, d.h. das
Forum wurde mit 350 Plätzen etwas kleiner konzipiert, und
bei den Klassen wurden nur 6 Räume zugestanden. So war es
dem entschlossenen Einsatz der Schulleitung, aber auch der
Elternschaft zu verdanken, dass es gelang, die Stadt Hameln
zur Bewilligung der notwendigen Mittel zu bewegen, immerhin
ca. 7 Millionen DM. Am 14.12.1994 bewilligte die Stadt diese
Mittel zur Freude und Erleichterung des Kollegiums und der
Schülerschaft, denn damit waren endlich die Voraussetzungen
für einen guten Unterricht und für würdig gestaltete Schulfeiern
gegeben. Das erweiterte Raumangebot wird es ermöglichen,
dass die Schüler des Sek.l-Bereichs feste, also kontinuierlich
benutzbare Klassenräume erhalten werden, so dass sie sich
für ihren Raum verantwortlich fühlen und sich stärker mit
ihrer Schule identifizieren können. Die Zeit der Wanderklassen
ist damit Vergangenheit.
Aber auch für die Oberstufenschüler öffnen sich Möglichkeiten,
mehr Fachräume zu erhalten, insbesondere für die sprachlichen und gesellschaftswissenschaftlichen
Fächer. Vor allem mit der Aula wird die Schule ein Forum
erhalten, in dem große Schulveranstaltungen in einem festlichen
Rahmen gestaltet werden können:
Abiturentlassungen, Theateraufführungen, Konzerte, Kunstausstellungen,
Weihnachtsfeiern, Begrüßungen ausländischer Gäste, etc.
Am 29.10.1996 war Richtfest.
Die Bauarbeiten waren zügig vorangegangen, und man sah jetzt
schon klarer, wie sich das neue äußere Bild der Schule abzeichnete.
Die Oberbürgermeisterin Frau Bruns und der Schulleiter Herr
Arend-Schneider würdigten in ihren Ansprachen die Arbeit
aller, die bei der Planung und bisherigen Fertigstellung
des Baus beteiligt waren. Die Stadt hatte beträchtliche
finanzielle Mittel aufgebracht und damit dokumentiert, dass
sie dem Albert- Einstein-Gymnasium im kulturellen Leben
der Stadt einen hohen Stellenwert beimisst. Zum Abschluss
feierten der Architekt, die Mitglieder von Rat und Verwaltung
sowie das Kollegium in der oberen Pausenhalle Richtfest.
Nach 25 Jahren findet damit die bauliche Entwicklung
des Schulgebäudes ihr vorläufiges Ende.
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