Jubiläum 35 Jahre
Albert-Einstein-Gymnasium
Hameln High-Life in allen Gängen –
Rock in der Aula
Bunte
Projekttage mit Konzert zum Schuljubiläum
35 Jahre Albert-Einstein-GymnasSium
in Hameln! Das war in diesem Jahr der willkommene
Anlass für ein dreitägiges Projekt mit zwei anschließenden
Präsentationsnachmittagen an den Tagen der offenen
Tür am 29. und 30. Januar.
Auf mindestens 10 Veranstaltungen konnten sich zukünftige
"Einstein-Eltern" über Schulprofil, Schulprogramm
und die besonderen Angebote des Albert-Einstein-Gymnasiums
informieren lassen. Währenddessen zeigten über 50
Projektgruppen die Ergebnisse ihrer dreitägigen
Aktivitäten.

Einige waren enger am Thema geblieben und führten
z.B. eine (kulturhistorisch kommentierte) Modenschau
der Siebziger Jahre vor, zeigten einen selbst gedrehten
Spielfilm über "Schule früher" oder produzierten
eine Schülerzeitung mit 35-Jahre alten Lehrer/innen-Fotos
(was, je nach Standort, zu lustigen oder tiefsinnigen
Betrachtungen anregte). Die anderen bewegten sich
frei in der Fülle der Möglichkeiten, die das Lernen
in Projekten bietet. Um ja keine Gruppe zu vergessen,
folgt hier keine einzelne Aufzählung, sondern die
ganze gegliederte Vielfalt:
Sieben Gruppen befassten sich mit Literatur, Sprachen
und Schüleraustausch; 6 Gruppen mit sozialen und
politischen Themen; 13 Gruppen mit Musik, bildender
Kunst und Werken; 5 Gruppen mit Theater, Film, visuellen
und auditiven Präsentationen; 8 Gruppen mit mathematischen,
physikalischen, psychologischen, chemischen und
technischen Themen; 5 Gruppen mit Biologie und Gesundheit;
2 Gruppen mit spielerischer Kreativität - und last
but not least versorgten 4 Gruppen die vielen, vielen
Gäste mit köstlichen Speisen und Getränken.
Sollte sich eine Gruppe in diesen Schubladen nicht
so recht wiederfinden, so hat sie wohl besonders
gelungen demonstriert, wie bei einem Projekt die
(Fächer-) Grenzen verschwimmen und nicht einseitig,
sondern vielseitig und kreativ gelernt wird – mit
Kopf und Herz und Hand und allen Sinnen!
Zum Ausklang der Präsentationstage
eröffnete eine Big-Band-Formation unter der Leitung
von Claudia Gottschalk und Helge Adler das Jubiläumskonzert
am Dienstagabend. Rhythmisch unterstützt wurden
sie von der Trommel-AG. Die Stücke wurden innerhalb
von nur drei Tagen im Rahmen der Projekttage einstudiert
und überzeugten durch große Spielfreude und lässigem
Groove.
Nach diesen noch eher gediegenen Tönen, stand der
Rest des Abends ganz im Zeichen des Rocks. Gleich
fünf Bands traten auf und boten sehr unterschiedliche
Ausprägungen.
Den Anfang machte die Band Paranoid mit bekannten
Coverversionen wie etwa "Zombie" von den Cranberrys
oder "Denkmal" von "Wir sind Helden". Die Band "Made
in Germany", fast eine reine Frauen-Combo", überzeugte
ebenfalls mit anspruchsvollen Cover-Versionen. Hier
stimmte nicht nur die Musik, sondern auch die coole
Pose der Mädels im schwarzen Outfit.

Mit Fucking History wurde es dann schweißtreibend
in der Aula. Mit einer Mischung aus Punk, Metall
und Glam-Rock gab vor allem der Frontman Christian
alles und brachte seine bereits beträchtliche Fangemeinde
zum Headbangen.
Mit eXport hielt der Deutschrock Einzug und eher
weibliche Fans bewegten sich zu den tanzbareren
Tönen.
Den Abschluss des Abends gestaltete die Lehrerband
mit Coverversionen von Songs aus der Gründerzeit
des AEGs. Steppenwolfs Song "Born to be wild" eignete
sich als musikalisches Resumée der bisherigen Feierlichkeiten
zum 35. Schulbestehen.
Autoren: HE/Ju u.a.

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