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Aquarien
Leitung: Ingeborg Sachs
Es
können maximal 12 Schülerinnen oder Schüler
aller Altersstufen teilnehmen. Spezielle
Sachkenntnisse oder Erfahrung mit Aquarien
sind nicht notwendig.
Unsere Schule besitzt
4 Aquarien, die jeweils von unterschiedlichen
Fischgesellschaften bewohnt werden. Die
Fische sollten täglich in einer der Pausen
gefüttert werden, es muss täglich kontrolliert
werden, ob sich die Tiere wohl fühlen und
die technische Einrichtung einwandfrei funktioniert.
In der AG - Stunde
werden wir
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den Lebensraum "Aquarium"
mit Fischen, Pflanzen und Kleinstlebewesen
kennen lernen und beobachten
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die vorhandenen
Aquarien pflegen: regelmäßig Teile des
Wassers wechseln, Pflanzen auszupfen
und neu pflanzen, Schlamm absaugen,
Scheiben reinigen, .....
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je nach der
zur Verfügung stehenden Zeit Versuche
oder Untersuchungen, die mit dem Lebensraum
Wasser zu tun haben, durchführen.
Schülerinnen und
Schüler, die an dieser AG teilnehmen, werden
Verantwortung für die ihnen anvertrauten
Lebewesen übernehmen und nach und nach die
Pflege der Aquarien selbständig durchführen.
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Becken 1: Lebendgebärende Zahnkarpfen
Die Natur hat immer
neue Variationen zur Arterhaltung und Vermehrung "erfunden".
Da Fischeier bis zum Freischwimmen der Jungen
ständig der Gefahr von Laichräubern ausgesetzt
sind, ist es für die Nachkommen der Zahnkarpfen
von großem Vorteil im Leib der Mutter heranzureifen
und als schwimmfähiges Jungtier geboren
zu werden. Die Jungen können sofort fressen
und sich zwischen den Pflanzen verstecken.
Die lebendgebärenden
Fische haben bei der Bekämpfung von Malariamücken
in vielen tropischen und subtropischen Ländern
unschätzbare Dienste geleistet. So werden
heute noch Trinkwasserreservoire, Brunnen
und fast alle sonstigen stehenden Gewässer
in tropischen und subtropischen Gebieten
mit diesen Tieren bevölkert, um der Moskitoplage
Herr zu werden.
Wir pflegen folgende Arten: Guppy,
Schwertträger, Platy - im gleichen
Becken lebt auch noch ein Antennenwels
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Becken 2: Maulbrütende Cichliden: Labidochromis
caeruleus sp. yellow
Maulbrütende
Buntbarsche zeigen sehr interessante
Verhaltensweisen.
Das Weibchen nimmt
gleich nach der Eiablage, die Eier ins Maul,
um sie dort auszubrüten. Damit die Eier
überhaupt befruchtet werden können, treten
bei diesen Cichliden nur beim Männchen gelbliche
Farbflecke an der Afterflosse auf. Das Männchen
spreizt nur seine Afterflosse mit den Eiattrappen
vor dem Weibchen, wenn nun das Weibchen
die vermeintlichen Eier ins Maul nehmen
will, gibt das Männchen sein Sperma ab.
Dieses gelangt in das Maul des Weibchens
und befruchtet die Eier. Die Jungen bleiben
sehr lange im Maul der Weibchen und werden
erst freigelassen, wenn sie so groß sind,
dass andere Fische für sie kaum noch eine
Gefahr darstellen.
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Becken 3: Rote Cichliden
Es handelt sich
hier um einen Vaterfisch mit seinen inzwischen
erwachsen gewordenen Jungtieren; das Weibchen
ist leider vor einiger Zeit verstorben.
Diese Buntbarsche
legen ihre Eier auf zuvor gesäuberten Steinen
ab. Sie pflegen und bewachen das Gelege,
lagern die Eier auch mehrmals um. An der
Pflege beteiligen sich beide Elternteile,
auch nach dem Schlüpfen werden die Jungtiere
geführt, bewacht und gefüttert.
Auch ein schon
sehr großer Antennenwels lebt in diesem
Becken und reinigt fleißig die Scheiben
und Steine.
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Becken 4: In diesem Becken sind sehr
verschiedene Arten vertreten
Blauer Gurami,
Blauer Fadenfisch Männchen
Dieser Fisch gehört
zu den Labyrinthfischen. Sie besitzen ein
zusätzliches Atmungsorgan, das Labyrinth,
was sie von anderen Fischen unterscheidet.
Damit können sie atmosphärische Luft atmen
und so in flachen, sauerstoffarmen oder
sogar zeitweise austrocknenden Gewässern
überleben.
Schwarmfische:
Keilfleckbärbling, Glühlichtsalmler
Purpurprachtbarsch,
Königscichlide (Pärchen)
Diese Buntbarsche
legen ihre Eier auf Höhlendächern ab. Das
Weibchen pflegt und bewacht die Brut, während
das Männchen die Verteidigung der Reviergrenzen
übernimmt. Wenn die Jungen im Schwarm schwimmen
werden sie von beiden Elternteilen geführt.
Unsere Barsche
balzen zwar sehr intensiv, haben aber noch
keinen Nachwuchs großgezogen.
Die einzige
Rüsselbarbe ist ein Algenfresser.
Antennenwelse
(sehr viele Jungtiere und ein größeres Weibchen)
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Wer ist in der Aquarien?
Schuljahr 2005/2006 2. Halbjahr:
Lisa Fischer 9 FL Hannes Kiso 6 L
Laureen Filla 6 FL Lea Schlinkmann 6
Fc Nina Karakidis 6 Fc Friederike
Beermann 6 Fc Friederike Siegmüller 5
NL Chris Höltje 5 NF Joshua Heucke
5 NF David Recker 5 NF Amelie Glaser
5 NL Niklas Kopatz 5 NL
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Interessante Links:
www.vda-online.de
www.tetra.net
www.drta-archiv.de
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Autorin: Ingeborg Sachs

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