Lehrkräfte
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Frau Sachs
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Das Fach Chemie
"Chemie macht Spaß."
"Chemie ist schwer."
"Chemie ist, wenn es stinkt und knallt!"
"In Chemie machen wir viele Versuche."

Hier klicken, um zu sehen,
was passiert. Die Fotos
wurden fotografiert von
Frank Kretschmann.
Das sind häufige Schüleräußerungen,
die Erwartungen an den Chemieunterricht widerspiegeln.
Alle diese Äußerungen sind allerdings nur zum Teil
richtig.
Chemieunterricht an unserer
Schule ist natürlich anschaulich, immer wenn es
darum geht, mit Stoffen zu experimentieren, sie
zu sehen, anzufassen, zu riechen und ihre Veränderungen
zu beobachten. Das macht Spaß.
Chemieunterricht wird aber
auch an unserer Schule anstrengend, wenn es darum
geht, die gemachten Beobachtungen in Worte zu fassen,
in Form eines Protokolls aufzuschreiben und dann
die Beobachtungen zu deuten. Dabei müssen sie mit
vorher gemachten Erfahrungen verglichen werden;
schließlich müssen allgemeingültige Aussagen formuliert
werden.
Nicht nur Schüler unserer
Schule finden Chemieunterricht schwierig, wenn sie
schließlich etwas berechnen oder Reaktionsschemata
aufschreiben sollen.
Dass gerade junge Schülerinnen
und Schüler den Chemieunterricht toll finden, ist
jedem einsichtig.
Warum Schülerinnen und
Schüler das Fach Chemie später häufig als schwierig
empfinden, wird deutlich, wenn man bedenkt, dass
sie immer wieder verschiedene Betrachtungsebenen
betreten und zwischen ihnen wechseln müssen:
-
die Ebene der direkt
sichtbaren Stoffe und Vorgänge,
-
die nicht sichtbare
Teilchenebene mit den Atomen, Molekülen und
Ionen
-
die sehr abstrakte
formale Ebene, in der dann Formeln und Gleichungen
die Hauptrolle spielen.
Gerade diese dritte Ebene
ist diejenige, bei der die meisten Verständnisschwierigkeiten
auftreten können und die für Außenstehende abschreckend
wirken mag.
Hierzu Interessantes auf
der
Chemie-Seite der Studienseminar-Homepage.
Autorin: Ingeborg Sachs
