Kontakt · Suche in Einstein Offenes Ganztagsgymnasium · Europaschule · CertiLingua-Schule
Sie sind hier:  Startseite  >  Unterricht und mehr  >  Die Schulfächer  >  Französisch  >  Aktivitäten - Aktuell - Kulturelles
Bild Bild

Das Fach Französisch am Albert-Einstein-Gymnasium

Aktivitäten - Aktuell - Kulturelles

Landesentscheidung Prix des lycéens allemands

Am 15.02.2012 fanden im Rahmen des Prix des lycéens allemands die Wahl der Landesvertreter und die Wahl des besten Buches für Niedersachsen statt. Kevin Kessing (Jahrgang 12) und Nazlican Batasul (Jahrgang 11) als Stellvertreterin vertraten dabei das Albert-Einstein-Gymnasium im Künstlerhaus in Hannover.

Da wir bis zum Endentscheid zum Stillschweigen verpflichtet sind, können wir die Titel der erst- und zweitplatzierten Bücher hier leider noch nicht bekannt geben, quel miracle! Dies ist erst nach der Entscheidung der Schüler-Bundesjury, die im Rahmen der Leipziger Buchmesse am 14. und 15. März 2012 stattfinden wird, erlaubt.

Autorin: Karin Hänel

 
Bild
 

Prix des lycéens allemands: Jurysitzung auf Schulebene am 18. Januar 2012

Bild
 
Bild
 
Bild

Am 18. Januar 2012 trafen sich die Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse Französisch aus den Jahrgängen 11 und 12, um ihren Lieblingsroman für den diesjährigen Prix des lycéens allemands zu wählen.

Bei dem Prix des lycéens geht es um Folgendes: Jedes Jahr werden vier französischsprachige Jugendromane für den Preis nominiert, von denen das Gewinnerbuch ins Deutsche übersetzt wird. Die am Prix teilnehmenden Schülerinnen und Schüler lesen die nominierten Bücher zu Hause. Während der Lektüre machen sie sich Notizen: etwa zum Inhalt, zu den einzelnen Figuren, zu den Vorzügen des Buches etc. Ende Januar stellen die Schülerinnen und Schüler dann während einer gemeinsamen Diskussionsrunde die nominierten Bücher zunächst kurz vor, indem die Inhalte zusammengefasst, die Charaktere beschrieben und Empfehlungen zum Alter und Geschlecht gemacht werden. Anschließend erfolgt die Diskussion, welches Buch den Schülerinnen und Schülern am besten gefallen hat. Argumente pro und contra werden angeführt und verteidigt. In einer geheimen Abstimmung werden dann die nominierten Bücher auf die Plätze 1-4 gesetzt. Danach werden die Vertreter gewählt, die das vom AEG erstplatzierte Buch in der Jurysitzung auf Bundeslandebene verteidigen werden.

  

In diesem Jahr sind die folgenden Bücher für den Prix des lycéens allemands nominiert:

Babyfaces
 
von
 
Marie Desplechin
La première fois on pardonne
 
von
 
Ahmed Kalouaz
Blog
 
von
 
Jean-P. Blondel
Le temps des miracles
 
von
 
Anne-L. Bondoux

 

 

Kevin Kessing (Jg. 12) und Stellvertreterin Nazlican Batasul (Jg. 11) werden am
15. Februar das AEG und das von den Französischleistungskursen auf Platz 1 gesetzte Buch in Hannover bei der Jurysitzung auf Bundeslandebene vertreten. Vielleicht schaffen sie es ja, sich für die Jurysitzung auf Bundesebene im Rahmen der Leipziger Buchmesse zu qualifizieren. Wir wünschen viel Erfolg!!!!

Autorin: Karin Hänel

 
Bild
 

Klassenfahrt in die Partnerstadt Hameln: Französische Schüler und Schülerinnen des Collège le Parc aus St-Maur-des-Fossés zu Gast im Albert-Einstein-Gymnasium

Seit Jahren hat die Stadt Hameln neben Torbay auch eine Partnerschaft mit Saint-Maur, einem Vorort von Paris. Einer der Schwerpunkte dieser Partnerschaft war der Jugendaustausch, von dem man in den letzten Jahren jedoch nichts mehr gehört oder gelesen hat. Umso mehr freuten sich die 27 Jugendlichen einer 3ème (entspricht einer neunten Klasse) des Collège Le Parc in Saint-Maur und 27 Schülerinnen und Schülern aus dem 8. und 9. Jahrgang des Albert-Einstein-Gymnasiums, dass erstmalig zwischen den beiden Schulen nach einem gemeinsamen Comenius-Projekt im Jahr 2010 ein weiterer Austausch stattfinden konnte.

Vom 7. bis 12. März 2011 waren die jungen Franzosen mit ihren Lehrerinnen, Mme Annie Ribaillier und Mme Martine Guinet, in den Hamelner Gastfamilien. Bereits der sehr herzliche Empfang mit Luftballons und liebevoll erstellten Plakaten nahm den französischen Schülern die Beklemmung vor der ersten Begegnung: Viele von ihnen hatten ihren ersten Austausch vor sich und nur zwei von ihnen sprechen Deutsch. Niemand kannte seinen deutschen Partner und dessen Familie persönlich, erste Kontakte waren nur per E-Mail geknüpft worden.

Doch zu unser aller Zufriedenheit fühlten sich die französischen Schüler schnell sehr wohl bei uns und nahmen aktiv und begeistert an unserem Programm teil. Am Dienstag, dem 8. März, fand eine Schulführung (organisiert durch eine 8. Klasse), eine Stadtführung (geleitet von Schülerinnen und Schülern des 11. Jahrgangs) und ein Empfang im Hochzeitshaus durch Frau Bürgermeisterin Ina Loth statt.

Da auf französischer Seite nicht das Fremdsprachen-Lernen, sondern historisch-kulturelle Aspekte im Vordergrund stehen sollten, war im Vorfeld für den Mittwoch ein Berlin-Aufenthalt mit kleiner Stadtführung und Museumsbesuch vorbereitet worden. Für das Programm am Donnerstag machte uns der Streik der Deutschen Bahn zunächst einen Strich durch die Rechnung. Mit einer Stunde Verspätung fuhren die deutschen und die französischen Schüler mit ihren Begleiterinnen nach Hannover. Der auf französischer Seite sorgfältig vorbereitete Besuch im Sprengel-Museum mit von den deutschen Lehrerinnen Frau Hänel und Frau Schröder-Brautlecht lange vorab gebuchten Workshops zum Deutschen Expressionismus musste nun leider auf Grund der Verspätung ausfallen. Die sehr lehrreiche und interessante Führung durch das VW-Nutzwagenwerk in Hannover-Stöcken konnte jedoch wie geplant stattfinden. Am Ende war sogar noch etwas Zeit, das neue Rathaus, das alte Rathaus, die Marktkirche und die Fußgängerzone zu besichtigen.

Der vorletzte Tag des Aufenthaltes, der Freitag, diente der Vertiefung im künstlerisch-kulturellen Bereich: Die französischen Schüler wiederholten die Kennzeichen des Deutschen Expressionismus und gestalteten unter Anleitung von Frau Barg in diesem Stil ein Abbild des Namensgebers unserer Schule, Albert Einstein. Anschließend spielten die französischen und die deutschen Jugendlichen zu peppiger Musik und unter fachkundiger Anleitung von den beiden Sportlehrern Frau Gäßler und Herrn Beverung mit großem Vergnügen in internationalen Teams NBA 2Ball.

Leider mussten die Franzosen am Samstag ihre Rückreise antreten und wurden tränenreich am Bahnhof von ihren Partnern und deren Familien verabschiedet. Doch schon bald werden sich die Austauschpartner wiedersehen: Die Deutschen fahren vom 2. bis zum 7. Mai nach Frankreich.

 
Der Austausch war ein großer Erfolg und alle Beteiligten hoffen, ihn in den nächsten Jahren wiederholen zu können.

Das Albert-Einstein-Gymnasium hat zwar seit langem sehr gut funktionierende Austausche mit dem Collège Fénelon im renommierten 8. Pariser Arrondissement für die Jahrgänge 8, 9 und 10, aber stets sind die Anmeldezahlen größer/höher als die zur Verfügung stehenden Plätze. Daher waren die Einsteiner Lehrer und Schüler sehr froh, als sich diese weitere Austauschaktivität aus unserem ersten Comenius-Projekt, an dem auch das Collège Le Parc aus Saint-Maur-des-Fossés beteiligt war, ergeben hat.

(Bettina Schröder-Brautlecht für die Gruppe)

 
Bild


19.02.2011   Verleihung der DELF-Diplome

DELF

Am 19.02.2011 konnten nach langem Warten endlich die Diplome der DELF-Prüfung (Diplôme d'Etudes en Langue Française, Niveau A2) an die Schülerinnen und Schüler verliehen werden. Die neun Teilnehmer hatten im  Juni eine schriftliche und eine mündliche Prüfung in den Bereichen Hörverstehen, Leseverstehen, freies Schreiben und freies Sprechen abgelegt und mit Erfolg bestanden.

Herzlichen Glückwunsch!!!

 

 
Bild


Das Albert-Einstein-Gymnasium nimmt zum wiederholten Male
am Prix des Lycéens allemands teil - 2010/2011

Ganz aktuell:

Der diesjährige Preisträger des Prix des lycéens allemands wurde am Donnerstag, 24.03.2011, von den SchülervertreterInnen der 16 Bundesländer im Institut français in Leipzig gewählt.

Zum Dokument Pressemitteilung Bundesentscheid

Informative Links zum Prix des lycéens allemands:

http://www.institut-francais.fr/-Prix-des-Lyceens-?lang=de
http://www.facebook.com/album.php?fbid=119650991445055&id=101328669943954&aid=23252
http://www.france-blog.info/photos/pdl-2011-500/pdl-2011-1.html
http://fr-fr.facebook.com/people/Prix-Des-Lyc%C3%A9ens-Allemands/100001556941502
http://www.institut-francais.fr/prixdeslyceens/spip.php?rubrique4&lang=fr

 
Beim Landesentscheid des 'Prix des Lycéens allemands' in Hannover hatte Felix Schmidt (Jg. 11) am 16.02.2011 die Landesjury überzeugen und in einer Diskussion über vier ausgewählte französische Werke den Wettbewerb für sich gewinnen können.

Zum Dokument Landesentscheid

Zur Seite Pressespiegel

Zur Entwicklung 2010/2011:

Wie auch in den vergangenen Jahren beteiligt sich unser Gymnasium am Prix des Lycéens allemands. Der Prix des Lycéens allemands ist die deutsche Version des in Frankreich renommierten Prix Goncourt des Lycéens. Beim „deutschen Prix“ handelt es sich um eine Initiative der Kulturabteilung der französischen Botschaft, den französischen Kulturinstituten in Deutschland (Instituts français), den Kultusministerien der Bundesländer, dem Ernst-Klett-Verlag sowie der Leipziger Buchmesse.

Den Prix, wie er kurz in Deutschland genannt wird, gibt es bereits seit Oktober 2004. Damals nahmen 200 Gymnasien bundesweit teil, 2010 waren es schon 343.

Worum geht es bei dem Prix? Deutsche Gymnasiasten lesen ausgewählte zeitgenössische Titel der französischen Jugendbuchliteratur und entscheiden in mehreren Wahlgängen über das ihrer Ansicht nach beste Werk. Dieses erhält vom Klett-Verlag ein Preisgeld von 5.000 €, die zweckgebunden für die Übersetzung des Gewinnertitels in die deutsche Sprache zu verwenden sind. Dieses Buch steht dann in den meisten Jugendbuchabteilungen deutscher Bibliotheken. Zudem erscheint im Klett-Verlag eine annotierte Ausgabe in französischer Sprache für den Fremdsprachenunterricht. Für den Autor des Gewinnertitels handelt es sich also um eine lukrative Angelegenheit!

Was aber haben die deutschen Gymnasiasten davon? Zum einen erhalten sie Einblick in das in Frankreich sehr populäre Verfahren der Literaturwahlen, von denen es rund zehn sehr bekannte gibt. Zum anderen können sie zeigen, dass sie in der Lage sind, neben dem normalen (Französisch-) Unterricht, vier komplette Werke in der Fremdsprache zu lesen, darüber zu diskutieren und eine begründete Entscheidung bezüglich der Akzeptanz und Qualität dieser Werke zu treffen. Außerdem sind die Schülerinnen und Schüler, die am Prix teilnehmen, automatisch Mitglieder einer Schuljury. Für die Schüler ist auch interessant und lehrreich, an den im Rahmen des Prix angebotenen Lesungen teilzunehmen. Die Lesungen ermöglichen ihnen, die Schriftsteller kennen zu lernen und mit ihnen über ihr Werk zu diskutieren.

Unser Kurs nahm am 19.11.2010 an einer Lesung mit Mireille Disdero teil.

Welche Werke waren für den Prix 2011 vorgeschlagen?

Buch1

Silence, on irradie von Christophe Leon: Drei Kinder erleben die Explosion eines nahe ihres Dorfes gelegenen Atomkraftwerkes.

 

Buch1

La Tête en friche von Marie-Sabine Roger: Germain, 45 Jahre alt, und Margueritte, 86 Jahre, erleben eine ungewöhnliche Freundschaft.

 

Buch1

16 ans et des poussières von Mireille Disdero: Ein junges Mädchen   aus einem Marseiller Problemviertel erlebt ihre erste Liebe.

Buch1

Ne plus vivre avec lui von Eva Kavian: Ein junges Mädchen muss den frühen Tod ihres Vaters überwinden.

  

Wer gern weitere Informationen über den Prix oder die ausgewählten Werke sucht:
http://www.kultur-frankreich.de/prixdeslyceens/
 

 
Für die Teilnahme am Prix 2011 wurde am Albert-Einstein-Gymnasium der Französischkurs auf erhöhtem Niveau im Jahrgang 11 ausgewählt. Dazu gehören die folgenden Schülerinnen und Schüler: Nazlican Batasul, Merle Baumgarten, Vanessa Bertram, Ann-Marie Brandt, Frederic Björn Falke, Sina Fricke, Gesa Christiane Höpner, Nina Karakidis, Reinhard Kevin Kessing, Wybke Eva Maar, Jonas Möller, Jessica Neufeld, Alexandra Petrusch, Hanna Preiß, Lara Rennen, Felix Schmidt, Max Lasse Siegmann, Inga Wiesner und Natasha Zieseniß. Ab Beginn des neuen Schuljahres lasen die Schüler die vier Werke und entschieden sich am 17.01.2011 für das ihrer Meinung beste und das zweitbeste Buch. Da wir bis zum Endentscheid zum Stillschweigen verpflichtet sind, können wir die Titel der erst- und zweitplatzierten Bücher hier leider noch nicht bekannt geben. Dies ist erst nach der Entscheidung der Schüler-Bundesjury, die im Rahmen der Leipziger Buchmesse am 17. und 18. März 2011 stattfinden wird, erlaubt.

Am 17.1.2011 wählte der Kurs aber auch seinen Vertreter für die Landesjury am 16.02.2011, Felix Schmidt, sowie die Stellvertreterin für unser Gymnasium, Nazlican Batasul.

 
Autorin: Bettina Schröder-Brautlecht für den Kurs 2FrEa

Bild


Einsteiner nehmen an einer französischen Literaturlesung teil - 2010

Am 19.11.2010 nahmen einige Schülerinnen des Französisch-Kurses auf erhöhtem Niveau im Jahrgang 11 im Rahmen des Prix des Lycéens allemands an einer Literaturlesung im Gymnasium Josephinum Hildesheim teil.

 

Disdero

Frau Mireille Disdero, Autorin des Werkes 16 ans et des poussières, präsentierte ihr Werk auf Einladung des Hildesheimer Gymnasiums und des Institut Français Brême vor Schülerinnen und Schülern aus ganz Niedersachsen.

Zunächst stellte die französische Autorin den Verlauf ihrer Lesung vor. Infolgedessen konnten wir uns bereits auf die Lesung zweier Auszüge aus ihrem Roman 16 et des poussières (übersetzt etwa „16 Jahre und ein paar Zerquetschte“) mit darauf aufbauenden Fotoreihen Marseilles freuen. Die Darstellung Marseilles (dem Ort der Handlung) erwies sich als ein hilfreiches Mittel zur Vergegenwärtigung der beschriebenen Atmosphäre.

Abschließend beantwortete Mireille Disdero die von der zahlreich erschienenen Zuhörerschaft gestellten Fragen über ihre Arbeit und fand somit einen angenehmen Abschluss, welcher keine der Fragen offen ließ.

Schlussendlich können wir sagen, dass uns dies, als unsere erste Vorlesung, sehr gut gefallen hat, da wir zudem gut mit unseren Französischkenntnissen auskamen.

Autorin: Wybke Maar für den Kurs 2FrEa

Bild


Diktat in Saint-Maur-des-Fossés - 19. bis 21. November 2010

Unsere Reise begann im Hamelner Bahnhof, von dem wir mit der S-Bahn nach Hannover, von dort mit dem ICE nach Frankfurt und von dort aus wiederum mit einem weiteren ICE nach Paris reisten. Anschließend nahmen wir den Vorstadtzug, die RER, um endgültig zu unserem Austauschort Saint-Maur im Vorstadtbereich Val-de-Marne zu gelangen. Am ersten Abend war es deshalb nicht mehr möglich, etwas zu unternehmen oder zu besichtigen; stattdessen gab uns der Abend die Gelegenheit, unsere jeweiligen Gastfamilien kennenzulernen.

Am Morgen und Vormittag des folgenden Tages erlebten wir den französischen Schulalltag in einem Wohnviertel außerhalb des Zentrums von Paris, genauer genommen den Unterricht der neunten Klassen im Collège Le Parc. Dieser war im Vergleich mit unseren Erfahrungen im Collège Fénelon des achten Arrondissements eher entspannt und angenehm, zugleich doch nicht eines merklich geringeren Niveaus angesichts des mittelalterlichen Gedichts, das im Französischunterricht von mehreren Schülern auswendig vorgetragen werden musste.

Am Nachmittag dieses Tages kamen wir schließlich zum Grund unseres Aufenthalts, dem Dictée de Saint-Maur, an dem wir als Ausländer zusammen mit einigen Italienerinnen, zwei weiteren Deutschen aus Pforzheim und ebenso zwei Deutschen aus Hameln in der Gruppe für die französische Ecole Primaire teilnahmen. Abgesehen von dieser Gruppe gab es zwei weitere Gruppen: eine für Erwachsene und eine für das Collège. Uns kam allerdings die Akustik der großen Halle zusammen mit dem über Lautsprechern vorgelesenen Text nicht besonders entgegen: War der Diktattext doch weder auf inhaltlicher noch auf sprachlicher Ebene besonders kompliziert, wurden auf diese Weise vorgetragen manche Passagen schon für uns unverständlich. Auf das Diktat folgte die Preisverleihung der Schüler der Ecole Primaire und die Diktate der anderen beiden Gruppen. Dies gab uns nun die Gelegenheit, den Ort zusammen mit den Organisatoren des Austauschs und den anderen vier Deutschen zu erkunden, wobei wir zum Beispiel das Theater und die Stadtbibliothek besichtigten.

An diesem Abend war noch ein Essen im Namen des Austauschs geplant mit allen beteiligten französischen Offiziellen, den teilnehmenden Ausländern und deren Austauschschülern. Dieses Zusammentreffen ließ uns die Bekanntschaft insbesondere der anderen Teilnehmer aus Deutschland und Italien machen.

Der nächste und letzte Morgen, Sonntag, hätte uns ein wenig Zeit gegeben, noch mehr von Saint-Maur oder Paris zu entdecken, wenn wir es gewünscht hätten. Jedoch zogen wir auch aufgrund unserer bereits fortgeschrittenen Kenntnisse der Umgebung vor, den Morgen in Ruhe und mit der Gastfamilie zu verbringen, bevor wir in Paris unsere Rückreise antraten. Diese verlief ebenso wie die Hinreise trotz geringer Verspätungen ohne nennenswerte Probleme, betrübte uns aber doch mehr, da wir nun wieder Frankreich verließen.

Insgesamt kann gesagt werden, dass dieser kurze Austausch uns die Möglichkeit gegeben hat, selbstständig nette Leute und das Frankreich außerhalb des Zentrums der Hauptstadt kennenzulernen, welches uns beiden gut gefallen hat.

Autoren: Kevin Kessing und Felix Schmidt (Jahrgang 11)

Bild


Diktatwettbewerb in St Maur 2008
 

StMaur

Am 21. November 2008 fuhr ich zusammen mit Franziska Schulte vom Schillergymnasium nach St. Maur, der Partnerstadt Hamelns, in der Nähe von Paris. Der Grund unserer Reise war der alljährliche Diktatwettbewerb. Nach unserer Landung am Flughafen Charles de Gaulle wurden wir von einem netten Herrn abgeholt, der uns anschließend zum Mittagessen in einem schicken Pariser Restaurant einlud. Zum ersten Mal in unserem Leben probierten wir Austern, die uns geschmacklich jedoch nicht überzeugten. Im Anschluss fuhr er extra für uns die Champs Elysées hinunter, um uns den Weihnachtsmarkt zu zeigen, der jedoch dem Standard eines deutschen nicht gerecht wurde. Danach fuhr er uns nach St Maur und stellte uns der Familie Ugazio vor, die uns für die zwei Tage in ihrem netten kleinen Haus aufnahmen. Die zwei Töchter waren sehr nett und auf geschlossen, sodass wir schon bald über die Unterschiede des französischen und deutschen Schulsystems diskutierten. Das Abendessen gab es dann zusammen mit der Familie, und wurde traditionsgemäß mit französischem Käse abgeschlossen. Nach ein bisschen französischem Fernsehen gingen wir dann schlafen.

StMaur

Am nächsten Morgen wartete ein leckeres Frühstück zusammengestellt aus verschiedenen Baguettesorten auf uns. Anschließend begleiteten wir die Mutter mit ihren Töchtern auf den Markt. Am Käsestand wurden wir sehr nett beraten und bekamen unsere Käseauswahl zu einem Sonderangebotspreis. Nach diesem kleinen Ausflug wurde es dann erst. Während wir mit der Familie zu Mittag aßen, bekamen wir die letzten Tipps in Bezug auf die Bezeichnung der einzelnen Satzzeichen und die Rechtschreibung schwieriger Wörter, wobei sich hier auch die Familie nicht immer einig war.

Dann ging es ins Rathaus, welches schön dekoriert und gefüllt war mit Schülern jeden Alters aus verschiedenen Nationen. Franziska und ich bekamen eine Nummer und einen Platz zugewiesen. Ich saß zwischen zwei Italienerinnen aus Rimini. Dann ging es los.

Das Diktat an sich war recht kurz, jedoch voller schwer erkennbarer Eigennamen. Danach sollten wir noch einen Zettel ausfüllen, der aus Buchstaben- und Wortspielen bestand. Die internationalen Teilnehmer wurden zum Srabble-Turnier geschickt, auf Französisch, versteht sich. Gleich im Anschluss folgte die  Preisverleihung. In der Kategorie, in der Franziska und ich teilnahmen, die "Non-francophone", gewann ein Schüler aus Pforzheim. Den Pokal für den Sieg beim Srabble-Tunier gewann überraschenderweise ich.

Danach führte uns Familie Ugazio durch St Maur, bevor es zum großen Abschlussabendessen mit allen Beteiligten ging. Das Zusammensein vieler Nationen bereitete viel Gesprächsstoff und so verbrachten wir einen netten Abend. Am Nächsten morgen fuhren wir mit M. Ugazio nach Paris, bewunderten die Weihnachtsdekoration der "Grands Magasins"  und tranken einen Kaffee auf den Champs Elysées. Danach ging es dann leider auch schon wieder zum Flughafen und  zurück nach Hameln. Die Zeit war zwar bloß kurz, jedoch erlebnisreich und interessant.

Autorin: Lina Charlotte Hedemann

 
Bild

Chansons mit Dr. Christian ALIX

Dank der Initiative der Deutsch-Französischen-Gesellschaft Hameln und des Schiller-Lehrers Herrn Fanio fand am 14.11. 2007 ein Musik-Workshop mit Dr. Christian Alix am Albert-Einstein-Gymnasium statt. 20 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 10-13 ergriffen die Gelegenheit, ihre Französischkenntnisse praktisch umzusetzen und musikalische Kenntnisse speziell in der Technik des Chansonsschreibens und –interpretierens zu erwerben.

Werkstatt
 

Weitere Informationen zu Christian Alix und seiner Chansonwerkstatt:

Christian Alix
Sänger und Liedermacher / auteur, compositeur, interprète

Geboren 1947 in Ivry-sur-Seine / Frankreich
Lebt seit 1973 in Frankfurt am Main

Christian Alix war zunächst Deutschlehrer in Frankreich bzw. Französischlehrer in Deutschland, dann Referent für deutsch-französische pädagogische Zusammenarbeit (1977 - 1983) und seit 1984 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Frankfurt am Main.

Christian Alix sich schon immer für das Chanson interessiert, Lieder gesungen und auch eigene geschrieben. Nach ersten Versuchen Anfang der achtziger Jahre beschloss er 1997, sich mit dem Schreiben, Komponieren und Interpretieren eigener Chansons intensiv zu beschäftigen. So besuchte er mehrere Veranstaltungen im Bereich Gesang, Schreiben, Komposition und Bühnenarbeit bei renommierten Zentren und Ausbildern in Frankreich.

Chansonwerkstatt

Unter fachlicher Anleitung schreiben Schüler französische Chansons im Rahmen des regulären Unterrichts, bei Projekttagen/-wochen oder speziellen Workshops. Von der Grundschule bis hin zur Oberstufe, von den Anfängern bis zu den Fortgeschrittenen.

Die Grundidee dabei ist, dass sie einen freien und kreativen Umgang mit der (Fremd-)sprache auch und gerade im frühen Stadium des Lernens entwickeln. Besonders wichtig ist gleichzeitig, dass die geschriebenen Lieder anschließend vor einem Publikum aufgeführt und/oder als CD-Rom/Internetpräsentation veröffentlicht werden.

Dadurch erfahren Schüler Anerkennung und geben sich und anderen Mut zum Sprechen und Singen in Französisch.

Autorinnen: B. Schröder-Brautlecht/Maike Juniel-Vieting

 
Bild

Französisch-Leistungskurs des Albert-Einstein- Gymnasiums als Literaturkritiker

Verleihung des Prix des lycéens allemands 2007

Hameln. Im April 2007. Die Kulturabteilung der französischen Botschaft in Berlin organisiert seit Oktober 2004 in Zusammenarbeit mit dem Klett-Verlag den Prix des Lycéens allemands, der nach dem Modell des Prix Goncourt des Lycéens für die französischen Gymnasiasten gestaltet ist. Deutsche Schüler wählen dabei ein französisches Jugendbuch aus. Das Preisgeld von 5.000 €, gesponsert vom Klett-Verlag, wird dem gewählten Jugendroman für seine Übersetzung ins Deutsche zugesprochen.

LK Französisch

 
An der Wahl für das Jahr 2007 nahmen bundesweit 3000 Schüler und Schülerinnen an 200 Gymnasien teil, 17 davon aus Niedersachsen. Die Hamelner Gymnasien wurde durch den Französisch-Leistungskurs Jahrgang 13 des Albert-Einstein-Gymnasiums vertreten. Bis zum 05. Februar 2007 mussten die 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Kurses die vom französischen Kulturbüro ausgewählten Werke lesen:

  • Créature contre créateur von Sarah K.

  • Felicidad von Jean Molla

  • L’Année de mes 15 ans von Marie-Claude Bérot

  • Le Roman de Noémie von Véronique M Le Normand

  • Maestro von Xavier-Laurent Petit

In der Schuljury wurde der Roman "Maestro" von X.-L. Petit auf den ersten und "Créature contre créateur" von Sarah K. (d.i. Sarah Cohen-Scali) auf den zweiten Platz gewählt. Bei der Landesentscheidung in Hannover wurde die Erstplatzierung bestätigt. Vertreten wurde das AEG durch die Schülerinnen Annika Bühner und Sarah König. Auch die Vertreter der Bundesjury schlossen sich am 22.03.07 auf der Buchmesse in Leipzig dem Votum für "Maestro" an. "Der Autor zeigt die ungeschminkte Realität, die den Lesern in Europa eine andere berührende Welt eröffnet. Eine Welt voll von Überlebenskämpfen im Alltag, aber auch reich an Freundschaften", so die Begründung der Jury, mit der sie das klare Votum für den Favoriten begründete. Der Preis wurde auf der Leipziger Buchmesse von Frau Chatal Colleu-Dumond, Leiterin der Kultur- und Medienabteilung der Französischen Botschaft in Berlin, und Herrn Dr. Thomas Klugist vom Ernst Klett Verlag verliehen.

X.-L. Petit, "Maestro":

Saturnino, seine jüngere Schwester Luzia und sein Freund Patte-Folle leben als Straßenkinder, den sog. Pilluelos, in einer großen Stadt in einem Land in Lateinamerika. Mit kleinen Arbeiten wie Schuhe putzen und Postkarten verkaufen, halten sie sich gerade so über Wasser. Nachts schlafen sie in irgendeinem Schlupfloch, immer auf der Hut vor den Macacos, den korrupten und gefährlichen Polizisten des Diktatoren Ayanas.
Als Saturnino sich eines Tages unrechtmäßig seinen ihm zustehenden Lohn von einem Touristen holen will, wird er erwischt und eben jenen Macacos ausgeliefert. Aber er wird gerettet. Von Romero Villandes, einem älteren Herrn, der sich als alter Freund des Präsidenten ausgibt und ihn somit aus den Fängen des Sergeanten befreit.
Romero Villandes gibt dem Jungen seine Karte, mit der Bitte, ihn mit seiner Schwester und seinem Freund unter dieser Adresse zu besuchen. Trotz ihrer Angst einem Pädophilen in die Falle zu laufen, gehen die drei am nächsten Tag zu dem Haus im ehemaligen Regierungsviertel, das sich als Musikschule entpuppt, deren Direktor der weltbekannte Musiker Villandes ist.
Für die Kinder tut sich eine völlig unbekannte Welt auf. Villandes lässt jeden von ihnen ein Instrument auswählen, auf dem sie ab sofort unterrichtet werden. Bald ist die Musikschule von Dutzenden von pilluelos bevölkert. Jeden Abend üben die Kinder geduldig und diszipliniert und bilden bald ein Orchester, das sich hören lassen kann. Die Musikschule wird so zu einem Zuhause für die Kinder, in dem sie für Stunden ihr Elend vergessen können.
Nach einer außergewöhnlich langen und harten Regenzeit, indem sie kaum Geld verdienen konnten, gehen die pilluelos eines Tages auf die Barrikaden...

Autorin: Bettina Schroeder-Brautlecht


 

B.

 Anne-Laure Bondoux liest am 8. Dezember 2005 im Albert-Einstein-Gymnasium

 
B.

 Frau Bondoux hält in ihrer linken Hand eines ihrer neueren Werke "Les Larmes de l’Assassin",
welches zur Zeit noch nicht ins Deutsche übersetzt worden ist.
Vor ihrer rechten Hand steht ihr Wettbewerbsbeitrag "Une vie comme elle vient"

 
Am 8. Dezember 2006 besuchte die Autorin Anne-Laure Bondoux zusammen mit Frau Hélène Lacoste aus dem Kulturbüro in Bremen unseren Leistungskurs. Die 1971 geborene Schriftstellerin las aus einem ihrer neueren Werke und diskutierte sehr offen und engagiert Themen aus ihrem Wettbewerbsbeitrag: ungewollte Schwangerschaft, Tod der Eltern, Solidarität unter Geschwistern, Pubertät, Verantwortung, Lebensplanungen etc. Dabei spielten auch Fragen wie "Inwieweit lasse ich mich vom Leben und seinen Ereignissen überraschen?", "Wieviel Planung im täglichen Leben vertrage ich oder lasse ich zu?" oder auch "Welchen Einfluss hat ein Autor auf die Covergestaltung oder den Titel?" "Wie entsteht ein Buch?" eine große Rolle.

Auch wenn der Termin außerhalb des eigentlichen Unterrichts mitten im Klausurendurchgang nicht leicht zu organisieren war, haben ihn alle Teilnehmer außerordentlich genossen.

 
Teilnehmerinnen

Die Teilnehmer(innen) des Leistungskurses Französisch

 

Autorin: B. Schröder-Brautlecht für den LK Französisch

 
Bild

  © 1998-2012 Albert-Einstein-Gymnasium Hameln · Aktualisiert am 05.02.2012 · Sitemap
 
Aus der Schule Rund um Einstein Unterricht und mehr Schüler-Eltern-Lehrer Aus der Schulgeschichte
Startseite Was ist oder was war Schulfächer
Die SchülerInnen
Zur Geschichte der Schule
DIE SCHULE Termine in Einstein Arbeitsgemeinschaften Die aktuelle Abiturientenliste 35 Jahre AEG-Jubiläum
Das Leitbild der Schule Neues aus Einstein Projekte Die Eltern 30 Jahre AEG-Jubiläum
Der Schulvorstand Jahrestage Listen - Pläne - Formulare Die Elternbriefe 25 Jahre AEG-Jubiläum
Die Kooperationspartner Die Presse Individuelle Förderung Die LehrerInnen Die Schuljahre
Albert Einstein Video Bilingualer Unterricht Die Beratungslehrer Die Jahrbücher
Fotorundgang Links Sekundarstufe II Die ehemaligen Schüler Die Abiturienten ab 1976
Suche in Einstein Sitemap Schüleraustausch Die ehemaligen Lehrer Ton- und Bilddokumente
Kontakt   Und mehr Rat und Hilfe  
Impressum   Das AEG-Moodle