In den Jahrgängen 5 bis
10 kann alternativ zum konfessionsgebundenen
Religionsunterricht das Fach Werte und Normen
unterrichtet werden.
2. Der Werte und Normen-Unterricht in den Klassen
5 bis 10
Die verbindlichen Vorgaben für den Werte
und Normen-Unterricht sind in den Rahmenrichtlinien
des Niedersächsischen Kultusministeriums festgelegt.
Es gibt folgende Lernfelder:
Lernfeld I:Persönliches
Leben
Lernfeld II:Zusammenleben mit anderen
Lernfeld III:Die Frage nach dem Sinn des Lebens
Lernfeld IV:Verantwortung für sich und die Welt
Lernfeld V:Weltdeutungen und Menschenbilder
3. Der Werte und Normen-Unterricht in der Oberstufe
Im Jahrgang 11 wird der Werte und Normen-Unterricht
zweistündig erteilt. In den Jahrgängen 12 und 13
kann das Fach Werte und Normen mit je zwei Wochenstunden
als Pflichtbelegung gewählt werden. Im Unterschied
zum Fach Religion ist das Fach Werte und Normen
nicht konfessionsgebunden. In der Sekundarstufe
II soll dabei die Untersuchung gesellschaftlicher
Probleme im Vordergrund stehen. Dabei wird stets
Bezug genommen auf die Wissenschaften Psychologie,
Soziologie und Philosophie.
Das Fach Werte und
Normen kann nicht als Abiturfach gewählt werden.
Es gelten jedoch die gleichen Bewertungsregeln
wie in den anderen Schulfächern.