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Das Projekt COMENIUS - COMENIUS II

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COMENIUS-Schüler zu Besuch am Albert-Einstein-Gymnasium - September 2011

Foto
Ankunft und Begrüßung der internationa-
len Schülerinnen und Schüler am
Bahnhof in Hameln.

Unter dem Titel „PAtRimoine – nAture – DIScussion: PARADIS („Landschaft und Menschen: Einfluss der Landschaft auf den Menschen und des Menschen auf die Landschaft“) ist ein neues Comenius-Projekt gestartet worden, an dem erneut das Albert-Einstein-Gymnasium beteiligt ist. Partnerländer bei diesem Projekt sind Deutschland (vertreten eben durch das AEG), Frankreich, Spanien, Portugal und Griechenland.

Das Projekt

Die Landschaft, in der wir leben, stellt ein nationales und europäisches Erbe dar, das es wieder zu entdecken und zu bewahren gilt. Ausgehend von der Tatsache, dass unsere Schüler ihre nähere Umgebung nur wenig kennen und dass sie ein hohes Maß an Halbwissen in Bezug auf die geographische Beschaffenheit der anderen europäischen Länder zeigen, steht in diesem Projekt die Betrachtung der jeweiligen Landschaften der Partnerregionen im Mittelpunkt. Ziel ist es, unsere Schüler für die Bedeutung der uns umgebenden Natur zu sensibilisieren und gleichzeitig dazu anzuregen, als europäische Bürger einen verantwortungsvollen Beitrag für den Erhalt der Umwelt zu leisten.

Die Schülerinnen und Schüler sollen sich zunächst mit ihrer eigenen Umgebung vertraut machen, repräsentative Fotos ihrer Umgebung erstellen und so zu einem handlungsorientierten und aktiven Lernprozess angeregt werden. In der Folge soll ein Fotoquiz, bestehend aus den Fotos aller Nationen, die Schüler zum Nachdenken über ihre Vorstellungen in Bezug auf die Landschaftsformen anderer Länder bringen.

Nach vergleichenden Studien der Bilder aus den sehr unterschiedlichen Gegenden der Partnerländer (Pyrenäen, Niedersachsen, Navarra/Ebrotal, portugiesische Küstengegend und dem Hinterland von Athen) sollen die gewonnenen Aspekte von den Schülern aus verschiedenen Blickwinkeln bearbeitet und dadurch verinnerlicht werden. Dabei werden unterschiedliche Perspektiven angesprochen: Aus künstlerischer, naturwissenschaftlicher, politischer und literarischer Sicht werden verschiedene Zugänge ermöglicht. Durch Besuche in den Partnerschulen und -regionen werden die Schüler mit der Realität konfrontiert und erhalten die Möglichkeit, durch kreatives Erleben vor Ort ihre Erkenntnisse zu vertiefen.

Während der gesamten Zeit müssen die Teilnehmer in ihren nationalen Gruppen im Unterricht und in einer COMENIUS-AG alle Teilergebnisse vorbereiten, die bei den Treffen mit Teilnehmern der anderen Nationen vorgestellt und mit ihnen diskutiert werden. Als gemeinsame Produkte dieses interkulturellen Austausches werden ein informativer Bildband über die Regionen, ein T-Shirt und sechs Poster entstehen.

 
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Besuch in Hameln

In der vorletzten Septemberwoche waren französische und spanische Austauschschüler sowie ihre begleitenden Lehrkräfte im Rahmen dieses COMENIUS-Projektes zu Besuch in Hameln. Zur Begrüßung versammelten sich alle in der Mensa zu einer kurzen Begrüßung, Getränken und Snacks. Till Becker, der Stellvertretende Schulleiter des Albert-Einstein-Gymnasiums, hieß die Gäste herzlich willkommen. Seine Worte wurden daraufhin ins Französische und Spanische übersetzt. Als Dank für die Gastfreundschaft wurde ihm eine original Baskenmütze aufgesetzt, die Till Becker nun häufiger in der Schule tragen will!

Anschließend gab es eine Schulführung sowie einen Stadtrundgang durch Hamelns malerische Altstadt in französischer und spanischer Sprache. Eine Wanderung zum Klüt sowie ein Besuch des Musicals „RATS“ im Hamelner Bürgergarten gehörten zu den weiteren Programmpunkten.

Höhepunkte der „CONENIUS“-Tage am AEG aber waren eine „Fiesta“ – ein europäischer Abend in der Mensa mit Musik, Tanz, europäischen Gaumenfreuden und viel guter Laune – sowie die Tagesfahrten in den Springer „Saupark“ (französische Gruppe) beziehungsweise ins Detmolder Freilichtmuseum samt einer Stippvisite bei den Externsteinen für die Gäste aus Spanien.

Alle waren sich einig: Dies waren tolle Tage in Hameln – und die Vorfreude auf das nächste Treffen ist groß.

 
Autor: Cord-Wilhelm Kiel

 
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