Das Projekt
COMENIUS - COMENIUS II
 
Reisebericht Portugal
Während der Schulzeit nach Portugal fliegen und
die Landschaft erkunden..... Nein, das geht doch
nicht! Oder etwa doch, wenn man es mit Lernen und
Arbeiten verbindet?
Im Rahmen des COMENIUS-Projektes 2010-2012 flogen
Sabine Kappes, Maximilian Franke und Sara Liebe
vom 05.06.–11.06.11 nach Viatodos, Portugal,
um mit Schülern und Lehrern der Länder Frankreich,
Spanien, Portugal und Griechenland die Aufgaben
des Projektes „Landschaft und Mensch“
in Gruppen an verschiedenen Themen fortzusetzen.
Die Lehrer, die uns begleiteten waren Frau Kunkel,
Frau Preuß und unsere COMENIUS-Assistentin Agnieszka
Wadolowska.
Der erste Tag
begann um 9 Uhr am Hamelner Bahnhof. Von dort aus
fuhren wir mit dem Zug zum Flughafen Hannover, um
über Palma de Mallorca nach Porto zu fliegen. Drei
portugiesische Lehrer brachten uns zu der Partnerschule,
wo unsere Gastfamilien uns schon erwarteten.
Am zweiten Tag
fuhren wir mit den Gastschülern zur Schule. Dort
wurden wir begrüßt und durch die Schule geführt.
Dabei konnte man sehen, wie überdurchschnittlich
gut sie ausgestattet war. Allein die Bibliothek
hatte eine riesige Auswahl an Büchern, Videos uvm.
Im Sekretariat arbeiteten sieben Personen und in
der Mensa fünf! Danach gingen wir in den Englischunterricht
einer neunten Klasse und stellten uns vor. Anschließend
arbeiteten wir mit den anderen Schülern in drei
Gruppen an dem Projekt weiter. Eine Gruppe, deren
Thema „LandArt“ war, verfremdete mit
Aluminiumfolie einen Baumstamm zu einem Drachen.
Eine
andere Gruppe erstellte Poster zu den teilnehmenden
Ländern. Die dritte Gruppe entwarf mit Hilfe von
Powerpoint das Design eines T-shirts mit Motiven
aus den Partnerländern.
Den
Abend verbrachten wir wieder zu Hause mit den Gastschülern.
Den Dienstag
fuhren wir in dem Nationalpark „Peneda et
Gerês“. Der Blick auf den See, der in der
Sonne funkelte, war unvergesslich. Danach machten
wir noch eine Schifffahrt, bei der man die Landschaft
am Ufer und sogar Cristiano Ronaldos Haus in den
Bergen bestaunen konnte.
Am nächsten Tag
fuhren wir nach Braga. Als wir eine riesige Kathedrale
besichtigten, staunten wir darüber, wie viel Geld
und Einfluss die Kirche haben musste, damit sie
dieses Gelände für sich
beanspruchen konnte. Am Nachmittag gingen
wir nach Plan in den Unterricht, der sich als sehr
chaotisch erwies.
Danach erfuhren wir jedoch, dass wir eigentlich
am Projekt weiter arbeiten sollten.
Am Donnerstag
fuhren wir nach Barcelos, um den Markt und das Rathaus
zu besichtigen. Auf dem Markt fand man wirklich
alles, von Handtaschen über christliche Figuren
bis hin zu Lampen. Die Führung durch das Rathaus
und dessen Umgebung war leider
nicht so informativ. Wieder zurück in der
Schule, beendeten wir unsere Projekte, um am Kunstunterricht
teilzunehmen. Seltsamerweise verschwand der Lehrer
mitten in der Stunde. Erst nach einiger Zeit kam
er mit Farbtöpfen wieder, damit alle am COMENIUS-Projekt
teilnehmenden Schüler auf einer Leinwand unterschreiben
konnten. Am Abend dieses Tages gab es gemeinsam
mit den Gasteltern und –schülern eine Veranstaltung
in der Schule, bei der die Lehrer der verschiedenen
Länder sich beim Schuldirektor bedankten und Gastgeschenke
ausgetauscht wurden. Danach führten eine Gruppe
von Portugiesen einige traditionelle Tänze vor und
eine „Fado“-Sängerin trat auf.
Unseren letzten Tag
verbrachten wir in Porto. Wir besichtigten einen
Portweinkeller und verbrachten den Nachmittag in
einem Park, am Strand und in der Altstadt.
Der Rückflug nach Hannover nahm den ganzen Samstag
in Anspruch, so dass wir erst nach Mitternacht erschöpft,
aber glücklich wieder bei unseren Familien waren.
Alles in allem war die Portugalfahrt ein großer
Erfolg. Jedoch scheinen Absprachen für die Portugiesen
nicht denselben Stellenwert zu haben wie für uns
Deutsche. Obwohl die Verständigung teilweise etwas
schwierig war, haben wir viele neue Erfahrungen
und Eindrücke gesammelt, unser kulturelles Wissen
erweitert und natürlich ganz viel Spaß gehabt!
Autorin: Sara Liebe, 9FL

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