Das Projekt
COMENIUS - COMENIUS II
 
COMENIUSFAHRT nach SAN
ADRIAN/SPANIEN
Wir trafen uns am
Samstag, 01.10.2011 um 9.00 am
Bahnhof in Hameln, um unsere Fahrt nach Spanien
anzutreten. Zunächst ging es mit dem Zug nach
Frankfurt, von wo aus wir nach Bilbao/Spanien
flogen. Dort machten wir uns mit dem Bus direkt
auf den Weg ins Hotel, um unsere Zimmer zu
belegen und das Gepäck loszuwerden. Am Abend
gingen wir noch einmal gemeinsam in der Gruppe
los, um die Altstadt kennen zu lernen und die
sommerlichen Temperaturen zu genießen.
Am nächsten Morgen, (Sonntag,
02.10.) besichtigten wir das
Guggenheim-Museum und gingen anschließend erneut
in die Stadt, um uns noch ein bisschen für die
Fahrt nach San Adrian zu stärken. Gegen 16.00
Uhr fuhren wir mit einem Reisebus ca. zwei
Stunden lang nach San Adrian, wo wir von unseren
Austauschpartnern und ihren Eltern bereits an
der Schule erwartet wurden und verbrachten
unseren ersten Abend in den Gastfamilien, wo
schon ein leckeres Abendessen auf uns wartete.

Während der Besichtigung der schuleigenen
Ausbildungs- stätte dürfen wir auch
einmal probieren ...
Am Tag darauf, (Montag,
03.10.) trafen wir uns morgens in der
Schule und arbeiteten bis zum Nachmittag um
15.00 Uhr an unserem Projekt. Zwischendurch
nahmen wir in unterschiedlichen Fächern am
Unterricht teil. Der Rest des Tages war
Freizeit, die wir mit unseren Partnern gestalten
durften. Einige von uns fuhren mit dem Bus nach
Calahora, gingen schwimmen oder bowlen.
Am Dienstag
(04.10.) fuhren wir schon früh morgens
mit der ganzen Gruppe und allen Spaniern in den
"Sierra Cebollera Parque Natural", einen
Naturpark in Rioja. In dem Park sprachen wir mit
einem Künstler, der ganz oben auf dem Berg des
Parks wohnt und der uns viele Fragen zu seinen
Werken inmitten der Natur beantworten konnte.
Nach einer Wanderung, einem Picknick und einem
Aufenthalt in einem mittelalterlichen Dorf kamen
wir gegen 19.00 Uhr wieder in San Adrian an.
Danach verbrachten wir dann den Rest des Tages
in unseren Familien.
Am Mittwoch
(05.10.) besuchten wir gemeinsam mit
den spanischen Austauschschülern das
Firmenmuseum der deutschen Firma „Würth“ in
Rioja. Dort haben wir uns die berühmte
Kunstsammlung angesehen. Wir waren sehr
erstaunt, an diesem abgelegenen Ort viele Bilder
berühmter Künstler wie Picasso, Nolde,
Feininger, Lichtenstein u.v.m. zu sehen.

Grand Canyon???? - Nein, wir wandern in den
„Bardenas Reales“, einem Nationalpark in
der Region Navarra.
Am Donnerstag
(06.10.) waren wir mit unseren
spanischen Austauschschülern zunächst in dem
Nationalpark, „Las Bardenas Reales“, der fast
wie ein Canyon aussieht und in dem viele
ungewöhnliche Tiere wie seltene Vögel, Spinnen
und Schlangen leben. Gesehen haben wir jedoch
keine! Auf der Rückfahrt haben wir in dem
kleinen Dorf Olite gegessen und das Schloss
besichtigt.
Am Freitag
(07.10.) haben wir das spanische
Schulleben ein bisschen miterlebt. Wir haben die
schuleigene Konservenfabrik besichtigt und
durften dort selbst gebackene Brötchen
probieren. Danach gab eine kleine Abschiedsfeier
in der Aula. Wir haben uns bei unseren
spanischen Gastgebern für den schönen Aufenthalt
und die Gastfreundschaft bedankt und es wurden
kleine Abschiedsgeschenke ausgetauscht. Den
Rest des Tages verbrachten wir dann mit unseren
Austauschschülern.
Am Samstag
(08.10.) trafen wir uns früh morgens am
Bus und verabschiedeten uns von unseren neuen
Freunden, wobei einige Tränen flossen und traten
die Heimreise über Bilbao und Frankfurt nach
Hameln an, wo wir am Abend wohlbehalten ankamen.
Insgesamt
gesehen, haben wir sehr viele neue Erfahrungen
gemacht, auf die wir rückblickend nicht
verzichten wollten: Wir haben einen Teil des
Urlaubslandes Spanien ohne „all-inclusive-Paket“
ganz für uns allein erschlossen und durften
diese schöne Gegend, weit weg vom
Touristenstrom, kennenlernen. Wir waren Teil
einer Gastfamilie, deren Sprache wir nicht
verstanden und haben uns trotzdem sehr
willkommen und aufgehoben gefühlt. Dies hat in
uns das Gefühl gestärkt, dass wir alle gar nicht
so unterschiedlich sind und doch irgendwie die
gleiche Sprache sprechen. Wir können jedem
Jugendlichen nur empfehlen, sich ebenfalls auf
solch ein Abenteuer einzulassen!
Autoren: Hannah und Timo, Jg. 9

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