Es war nicht Freitag und auch nicht der 13.,
aber dennoch schien unsere diesjährige
Austauschfahrt zunächst vom Pech verfolgt:
Das Reiseunternehmen schickte falsche
Tickets, bei der Abreise aus Hameln fehlten zwei
Ausweise, am Flughafen in Southampton stellten
sich die Beamten der Einreisebehörde zunächst
quer trotz korrekter Pässe und Visa, und
schließlich war dem englischen Busunternehmen,
das uns in Southampton abholen sollte, der
Zeitpunkt in mitteleuropäischer Zeit angegeben
worden…
Endlich in Alton angekommen, wurde alles
schlagartig besser und wir konnten uns über eine
rundum gelungene Austauschreise freuen, von der
alle zufrieden und randvoll mit schönen
Erinnerungen zurückkehrten.
Den Austauschschülerinnen des AEG wurden
vielfältige Einblicke in das englische Schul-
und Familienleben gewährt und es gelang
erfreulicherweise vor allem ein Abbau von
Klischees: „Engländer sind gar nicht so kühl und
abweisend, wie ich immer dachte; die sind
richtig locker und herzlich! Und über das
englische Essen kann man sich auch nicht
beklagen.“ Umgekehrt waren die englischen
Familien angenehm überrascht über die
Freundlichkeit und vor allen Dingen über die
Höflichkeit der deutschen Gastschülerinnen, was
natürlich zu denken gibt über das deutsche Image
im Ausland.
Dr Gould hatte in Alton für uns einen sehr
interessanten Schultag organisiert mit einer
„Assembly“ und einem ganztägigen
Unterrichtsprogramm, in das unsere Schülerinnen
integriert wurden. Bei dieser Gelegenheit konnte
man sich auch einmal die Vorteile einer
Schuluniform durch den Kopf gehen lassen (!).
Abgerundet wurde der Besuch durch Ausflüge
mit den Gastfamilien, beispielsweise nach Oxford
und London, durch einen Ausflug der Gruppe nach
Winchester mit seiner berühmten Kathedrale und
natürlich auch durch „Shop till you
drop“-Erlebnisse.
Besonders erfreulich war insgesamt zu sehen,
dass im nunmehr 25. Jahr unseres Austausches der
Kontakt mit Alton lebendig und intensiv ist wie
eh und je.
Autorinnen: Marianne
Hinsch, Melissa Henschke und Ina Schindler
Joy over 25 years of successful German exchange
at ACS
This year is a special year at Alton Convent
School as we celebrate 25 years of successful
exchange trips to Hamelin in Germany. Last week
we welcomed a group of 21 German students at our
school who stayed in families of Year 10 GCSE
German pupils. The girls knew each other well as
we had visited Hamelin and our partner school
earlier in the year.
The German visitors
observed a variety of lessons throughout Friday
and took part in Latin role plays and a Physics
speed of sound experiment on the field. They
were impressed with the wealth of activities
available at our school and loved the food in
the brand new refectory. Quite a few of our
guests commented on the fact that our pupils
wear school uniforms and thought that was a good
idea.
Our host families made a huge effort to
organise an eventful weekend for our German
friends and treated them to unforgettable days
out to Oxford or London. Staying in families
proved to be a huge success and helped to
overcome some old stereotypes like the one about
English food.
It has become a tradition over the
years that we celebrate our fare-well party with
sporty competitions followed by a picnic on the
school grounds. It must be said that the German
girls gave the game of rounders a good try,
after all explaining the rules in a mix of
German and English was not an easy task.
There
were many long faces when the bus picked our
German friends up from school on Monday morning
and many German girls did not want to go home
just now. A new generation of pen friends has
been formed at the beginning of the academic
year and our Year 9 pupils are looking forward
to their trip in May 2013. We are ready for the
next 25 years!
25 Jahre Alton-Austausch
Punktgenau im Juni diesen Jahres (2012) und damit
zum 25jährigen Jubiläum des
Hameln-Alton-Austausches traf wieder eine Gruppe
von Schülerinnen der Alton Convent School zu
einem Besuch in Hameln ein, um die über längere
Zeit gewachsene Brieffreundschaft mit den
Mädchen des Albert-Einstein-Gymnasiums durch ein
persönliches Kennenlernen zu erweitern.
Schon
kurz nach dem Treffen schickten sie uns
folgenden Bericht …
Silver Jubilee for the German exchange
Just after the Queen’s Diamond Jubilee
festivities, a group of 17 girls from Alton
Convent School set off on the German exchange to
Hamelin. This exchange between our school and
the Albert-Einstein-Gymnasium is looking back at
25 years of mutual visits and sending letters
and emails.
While the English weather did its
reputation proud on our departure from
Southampton airport, we were welcomed by our
German pen pals in beautiful sunshine in the
Pied Piper’s town.
Both parties met over
delicious ice cream sundaes in an Italian coffee
bar in the centre of Hamelin. Once the ice
between the girls from two different schools was
broken, they enjoyed joint walks through the
historic parts of the town. The pupils bonded
well and in most cases they were able to meet
their pen pal of two years in person.
Everyone
was full of impressions after the day we spent
in school. Albert-Einstein-Gymnasium is a big
school and after a welcome by the headmaster our
pen pals took us around on a guided tour. All of
us attended lessons and tried our best to
understand what was going on. It was quite an
experience to order food from the daily menu and
to eat in the school canteen together with the
German pupils.
Every day we made arrangements to
go out with our German friends. Some of us
enjoyed the local fun fair or went to the
cinema. Others loved the river-side walk along
the Weser and a picnic on the Weser island. The
town of Hamelin was bursting with activities:
there was a concert from a Polish partner town
on the market square, football screens were up
in many places and brass bands marched through
the town as part of the Schützenfest. All of us
liked the play of the Pied Piper story on the
open air stage and the Glockenspiel on the
Hochzeitshaus.
The PTFA of our partner school
treated us to a guided tour with the tower
watchman at night. Ulrich led us up the tower
from where we enjoyed a scenic view over Hamelin
and the Weserbergland and also witnessed the
goal that the German football team scored that
night.
Other highlights were a visit to the
glass factory where some of us blew our own
glass baubles and learnt about medieval glass
making. Our German friends invited us to a
fare-well disco on the last evening and all of
us are now looking forward to the return visit
of our pen pals in September.
Flüge und Busse sind
gebucht, die Unterkunft in Gastfamilien ist
durch unsere unermüdlich tätige englische
Kollegin Frau Dr Gould trotz einiger
unvorhergesehener Schwierigkeiten gesichert, das
Programm der Fahrt steht, gutes Wetter ist
bestellt und nun kann es endlich losgehen.
Sind alle Ausweise dabei?
Ja, fast alle, aber ein Vater kommt
unverhofft zu einem nächtlichen
Ausflug zum Flughafen Hannover.
Sind alle
Handgepäckstücke ordnungsgemäß gepackt?
Ja, fast alle, aber einige Wasserflaschen
und eine Schere müssen
am Flughafen doch noch aus dem Verkehr
gezogen werden.
Aber schließlich sitzen
alle zu noch früher Stunde ein wenig müde und
angespannt im Flugzeug nach London: Der erste
Flug … Vorfreude auf ein unbekanntes Land oder
auch Skepsis … Neugier auf die englische
Gastfamilie oder auch ein wenig Unsicherheit …
„Am Anfang
hatten wir etwas Angst, dass unsere Gastfamilien
uns nicht
verstehen würden.“ (Kirill)
Aber erst einmal genießen
wir den schönen Morgen über den Wolken; einige
fassen sich auch ängstlich an den Händen; jemand
„singt“, um sich Mut zu machen (!?).
Nach der Landung quält
sich der Bus („Redwing“ Coaches!) durch den
Berufsverkehr rund um London; das gibt uns
Gelegenheit für ein kleines Schläfchen, bedeutet
aber auch fast zwei Stunden Verspätung, bis wir
an unserer Gastschule eintreffen und so das
vorbereitete Programm gehörig
durcheinanderwirbeln.
Aber wir werden durch
einen liebenswürdigen Empfang mit einer
Schulführung, einem ausgedehnten Lunch und ein
paar interessanten Unterrichtsstunden
entschädigt.
„Der
Unterricht und die Schule sind ganz anders als
bei uns in Deutschland. Der
Unterrichtsschluss ist jeden Tag erst um
16.15 Uhr, aber viele haben danach
noch AGs wie Musical und Orchester, so
dass sie erst gegen 19 Uhr zu Hause
sind. In den Korridoren hängen sehr viele
Fotos von Sportereignissen oder
anderen Anlässen. Das Schulgelände ist
riesig, fast wie ein kleiner Park.“
(Sophia)
„Die Regeln in der Schule sind anders.
Die englischen Mädchen müssen eine
Schuluniform tragen; Make-up ist in der
Schule verboten.“ (Anja)
Mit solchen ersten
Eindrücken versehen, gilt es nach Schulschluss
ein weiteres Mal Neuland zu betreten: Wie lebt
eine englische Familie? Wie wird der Empfang der
Gastfamilie ausfallen?
„Ich
wurde sehr freundlich empfangen und alle haben
sich superlieb um mich
gekümmert.“ (Laura J.)
„Alle waren sehr nett zu mir. Ich fand
die Tage bei der Familie sehr schön.“
(Nina)
„Sie haben sehr viel über England
erzählt, und wir haben auch über Deutschland
gesprochen.“(Anja)
„Das Abendessen ist sehr groß und warm.
Die ganze Familie saß an einem Tisch
und aß. Es war sehr lustig und schön. Oft
wurde beim Essen TV geschaut oder
Musik gehört. Insgesamt fand ich alles
wundertoll. Das Abendessen war immer
ein besonderes Highlight und ein schöner
Abschluss für den Tag“. (Ramona)
Da ist es kein Wunder,
dass sich am nächsten Morgen auf dem Weg nach
Winchester alle sehr viel zu erzählen haben.
Dabei vergisst man auch
schon einmal die gute Kinderstube und verhält
sich im Linienbus nicht immer altersangemessen –
der Busfahrer ist jedenfalls „not amused“…
Die Kathedrale in
Winchester ist eindrucksvoll, ganz besonders
aber auch das Winchester College, als eine aus
dem Mittelalter stammende private Schule für
Jungen wiederum ein ungewohntes Terrain.
„Auf das College gehen Jungen aus aller
Welt, deren Schuluniform ein Anzug ist.
Durch die Türme und die altertümlichen
Räume erinnert das Gebäude an die
Harry-Potter-Filme.“ (Alisa)
Tatsächlich wurde die
Schule als Drehort für die Verfilmung der
Harry-Potter-Bücher in die engere Wahl gezogen.
Danach folgt das
obligatorische Shopping in der typischen High
Street englischer Kleinstädte mit den typischen
Läden und dem typischen Angebot.
Die Rückfahrt nach Alton
verläuft nach ein paar klärenden Worten über
angemessenes Verhalten in öffentlichen
Verkehrsmitteln dann schon deutlich gesitteter…
Ja, so kann man einen
guten Eindruck von Deutschland und den Deutschen
im Ausland hinterlassen.
Am Samstag legen sich die
englischen Gastfamilien dann ordentlich ins
Zeug, um den deutschen Gästen ein spannendes
Wochenende zu bereiten.
„Wir sind
in die Porzellanmalerei gegangen und haben
Eierbecher, Katzen,
Frösche und vieles mehr gestaltet. Das
hat echt Spaß gemacht!“ (Kathy)
Es ist nur schade, dass
nicht alle solche Anstrengungen immer optimal
wertschätzen und die Mühe erkennen, die sich
dahinter verbirgt.
Auch der Sonntagvormittag
wird von den Familien gestaltet; am Nachmittag
geht es dann zu einer Abschiedsveranstaltung mit
Sport, Spiel und Picknick noch einmal in die
Schule.
„Am Sonntag haben wir uns von 2 bis 5 Uhr
in der Schule getroffen. Wir haben
als erstes Rounders gespielt, die Teams
waren gemischt. Danach haben wir
gepicknickt, dann sind wir in die
Sporthalle gegangen, dort haben als erstes die
Deutschen Völkerball gespielt, danach
haben die Engländer es versucht.“
(Hanna)
Zum Schluss wird für das
Fotoalbum noch ein Erinnerungsfoto gemacht.
Am nächsten Morgen um 9
Uhr steht der Reisebus pünktlich bereit, um uns
nach London zu bringen; doch auch dieses Mal
stranden wir im Berufsverkehr und kommen erst
mit erheblicher Verspätung an unserem Ziel an:
Madame Tussaud’s Wachsfigurenkabinett.
„Unsere Lieblingsfiguren waren Leonardo
DiCaprio, Johnny Depp, Robbie
Williams, Jimi Hendrix, Lady Gaga …
Es gab
einen sehr gruseligen Teil, man ist
durch ein Gruselkabinett gegangen.
Unserer Meinung nach war es ein tolles
Erlebnis.“ (Laura und Johanna)
Danach heißt es dann in
der Oxford Street „Shop till you drop“, solange
das noch verbliebene Taschengeld reicht. Es
grenzt an ein Wunder, dass schließlich alle so
gut wie rechtzeitig am Abfahrtsort anlangen.
Unser netter Busfahrer
zeigt uns als Kontrastprogramm zu
Vergnügungstempel und Konsumrausch auf dem
letzten Stück des Weges noch einmal einige
traditionelle Sehenswürdigkeiten: Buckingham
Palace, Westminster Abbey, Big Ben, St. Paul’s
und last but not least die Baustellen von
Olympia 2012.
Zum Schluss trennen uns
nur noch wenige Stunden und ein angenehmer
Rückflug vom vertrauten nächtlichen Hameln.
Text: Marianne Hinsch
Fotos: Melissa Henschke
The German Exchange returns to Alton Convent
School
Excitement was great amongst Year 10 Alton
Convent pupils last week when their German pen
pals arrived to spend time with them. They had
written letters to each other since Year 8 and
had met in May in the historic town of Hamelin,
Germany where the partner school
Albert-Einstein-Gymnasium is located.
25 German girls and boys where hosted by Convent
families and immersed themselves into the
English way of life for a few days. They were
taken to places of interest like London or went
out to play bowling. One day lead the group to
Winchester where they enjoyed a guided tour of
Winchester College and a walk along the River
Itchen. Thursday saw all of our guests
attending lessons at Alton Convent, observing
how differently the school day is organised
compared to their own school. German pupils
commented on the polite manners of the Convent
girls and were amazed about the high pace of
lessons.
Everyone enjoyed our last afternoon with sport
games and a joint picnic in the school grounds
on Sunday. Our German friends gave their best
in a game of rounders but showed clear advantage
in the tug-of-war. Kings is a ball game that
both nations know and the pupils played it in
different variations.
A few tears fell when it was time to say Auf
Wiedersehen to our visitors but every year firm
friendships are formed between the participants
of this exchange, and the girls organize
individual trips and keep the links alive
between Alton and Hamelin.
Austausch September 2010
Englandaustausch mit der Alton Convent School
Am Donnerstag, dem 16. September, ging es
bereits früh los für die Englandfahrerinnen.
Heute startete der Gegenbesuch nach England,
nachdem die Engländerinnen ja bereits im Mai
bei uns in Hameln zu Gast gewesen waren.
Für viele war die Nacht schon um 2 Uhr
vorbei, denn der Treffpunkt am AEG war auf 3.15
Uhr festgelegt worden, um den Flug um 6.30 Uhr
in Hannover zu erwischen. Den Flug und die
Busfahrt vom Flughafen zur Schule nutzen deshalb
viele noch einmal dafür, den Schlaf der letzten
Nacht nachzuholen, denn der Tag ist ja
bekanntermaßen in England noch mal eine Stunde
länger als in Deutschland. Gegen 11 Uhr
erreichte unsere Gruppe dann auch die Alton
Convent School, und hier standen auch schon eine
Besichtigung der Gebäude und das Teilnehmen am
Unterricht auf dem Plan. Nachmittags nahmen die
englischen Brieffreundinnen ihre
Austauschschülerinnen dann mit nach Hause in die
Familien. Am Freitag unternahm die deutsche
Gruppe einen Ausflug nach Winchester, wo wir das
College und die Innenstadt besuchten. Hin und
zurück ging es mit dem Bus, und den Abend
verbrachten wir erneut mit den Familien, in
denen jedoch an diesem Abend verschiedenste
Aktivitäten, wie beispielsweise ein Kinobesuch
oder eine Fahrt nach Portsmouth unternommen
wurden.
Am Samstag, dem 18. September, konnten die
Gastfamilien den Tag mit ihren
Austauschschülerinnen frei gestalten. Während
manche Engländerinnen mit ihren Brieffreundinnen
die schöne Landeshauptstadt erkundeten, ging ein
großer Teil in Portsmouth einkaufen. Ziele in
Portsmouth waren zum Beispiel der schöne Hafen,
ein Ausflug zum Strand und natürlich ein
Aufenthalt in den diversen Einkaufszentren. Am
nächsten Tag, dem 19. September hatten die
englischen Mädchen einen spaßigen Abschluss mit
englischen und deutschen Sportspielen
organisiert. Zur Stärkung gab es mittags noch
ein Picknick an der Schule, und den restlichen
Tag verbrachten wir zu Hause mit den
Gastfamilien.
Nach einem schweren Abschied am Montag und
2stündigem Warten auf den verspäteten Bus, fuhr
die Gruppe der deutschen Mädchen nach London.
Dort wurden die Koffer am Bahnhof abgegeben und
die Schülerinnen durften in kleinen Gruppen die
Stadt erkunden. Diese hatten den Nachmittag
somit zur freien Verfügung, allerdings konnte
der angestrebte Besuch von Madame Tussaud’s
aufgrund der Busverspätung nicht mehr in Angriff
genommen werden. Um 16.00 Uhr mussten sich dann
jedoch alle wieder am Bahnhof einfinden, denn
von dort ging es weiter mit dem Bus zum
Flughafen London-Stansted, von wo wir den Flug
Airberlin um 20.40 Uhr zurück in die Heimat
nahmen. Für alle beteiligten Mädchen war der
Austausch mit Sicherheit eine wertvolle
Erfahrung und viele der Brieffreundinnen haben
neue Freundschaften geschlossen und sich
versprochen, auch weiterhin in Kontakt zu
bleiben.
On Thursday, 16th September, some girls from
the AEG went on a trip to Great Britain. We met
at 3 o’clock in the morning and took the flight
from Hanover to London at 6.30 a.m. The journey
was very long and many girls used the flight and
bus ride to get some sleep as a compensation for
the previous night.
The group arrived at Alton Convent School at
about 11 o’clock, and had a nice visit of the
school and the lessons on its plan. After school
the English pen pals took their exchange
partners home and we spent the evening with the
families.
On Friday the German pupils went to
Winchester to do a tour around Winchester
College and the city of Winchester. We went back
to school by bus, where we met our partners
again. The evening was spent once again in the
families, but this time many of them did some
nice trips, for example to the cinema or even to
Portsmouth and to some typical English pubs.
On Saturday, the English girls had the
opportunity to take their pen friends wherever
they wanted, so some of us took a trip to
London, or others to Portsmouth, where we could
go to the beach and visit the nice harbour.
On Sunday the English girls organised a funny
day with English and German sports activities.
For lunch we had a nice picnic.
On our last day we had to take leave from our
pen pals in the morning, which was not easy for
all of us. Unfortunately, our coach to London
had a delay of two hours, and that’s why we
couldn’t visit Madame Tussaud’s. But we still
got some time left to spend a lot of money in
London. In the afternoon we met again at the
station, got our cases and went to the airport
London-Stansted to take our flight back home.
The trip was a great experience for all of
us. Many of the partners have become good
friends and promised each other to never lose
touch.
Autorin: Marianne Hinsch
Austausch Mai 2010
A. Bericht der Briefaustausch-Gruppe über den Besuch in Hameln, Mai 2010
Year 9 trip to Germany
The trip to Germany has
become a tradition for German pupils at Alton
Covent School in Year 9. It is anticipated with
great excitement as the girls finally meet their
German pen pal face to face.
Last May, the
biggest group so far flew to Hannover to spend a
few days in the company of their German friends.
Our partner school considers itself very lucky
to have an English exchange school and made us
feel welcome. We were even invited to perform a
song at their summer concert which was a
highlight of our trip.
But let the girls talk
about the trip from their point of view:
Life at the “Jugendherberge”
During our trip, we
stayed at the Jugendherberge in Hameln (Youth
Hostel) which was a whole new experience in
itself.
The rooms were really nice, and after we
had got over the fact that it was communal
showers, we had a fantastic time there. One
evening, the staff prepared a BBQ for us, with
salads, and different types of meat, including
the ever-known German Wurst. It was a really
good way to relax, and sit down and have a chat
with friends. On another evening, our pen pals
came to the Jugendherberge, and we had a game
of football (the No.1 sport in Germany) which
was really fun, and it helped us to get to know
our pen pals a bit more. Overall, I think it was
an amazing trip, with lots of new experiences,
including meeting some new people.
Erin IIIW
A morning at our partner school
When we went to
the Albert Einstein Gymnasium, none of us really
knew what to expect. We had only first met our
pen pals the day before for ice cream and we
were all still relatively unsure around each
other. As we arrived at the school we were
welcomed by their head teacher, Herr Weber, who
talked to us about the school. After that our
pen pals took us around the school and showed us
around. Their school was so different to ours,
for one it was about four or five times the size
of Alton Convent! When the schools break had
finished, we had the chance to go into their
lessons with them. This was an interesting
experience and many of us were luckier than
others if we found ourselves in an English
lesson or Geography or History (both of which
are taught in English). It was quite hard though
when four of us sat in a German lesson and
didn't understand much although their teacher
was born in Gloucestershire! The day was really
interesting and fun but very hectic, I'm sure
though that the majority of us would like to go
again.
Amy IIIB
RATS Musical
On Wednesday
afternoon, after having the ice-cream with our
pen pals, we went to watch a musical of the Pied
Piper of Hamelin. The musical is performed every
Wednesday from May to September in the town
park. It follows legend of the pied piper and
how he drowned the rats in the river Weser and
led the children away. Although it was spoken in
German, we all knew the story. The music was
catchy and from the acting we knew what was going
on. Once the play had finished we walked back
into town.
Katherine IIIH
Blowing our own
glass bauble
We visited the glass-blowing
factory, where we watched a demonstration of how
a glass is made. It was really interesting to
see how it could be shaped and then cooled. The glass-blower
then showed us how to create glass ornaments
such as small animals. He used tools to shape
the glass; he made it look easy! After the
demonstration, we had the opportunity to blow
our own glass bauble. We chose the colours we
wanted and then blew the bauble, which was
really fun. I thought that visiting the
glass-blowing factory was one of the best parts
of the trip; it was so interesting and really
fun.
Anna IIIB
Traditional German skittles:
Kegeln
On Friday morning all the girls were
getting ready to go “Kegeln”. We were very
excited and found the old-fashioned skittles
alley amazing. We were put into two teams. The
name for our team was Mr Knockers. The game was
very competitive and everyone was shouting and
yelling because they wanted to win. The other
team won the first round but our team won the
second round. It was really fun and the next
year will enjoy it so much. That morning, I
think, was the highlight of our trip.
Rebecca IIIW
Going to the movies with my pen pal
The cinema was very fun and the movie was “The last
song” in German but you still got the idea. We
had great fun and there wasn't really anyone to
disturb apart from 3 people at the back. We all
had a bit of a laugh and got confused when some
people started to cry and we didn't know why!
But it was fun all the same.
Sarah IIIW
B. Besuch aus Alton im Mai 2010
Nach einem zweijährigen Vorlauf in der
Briefaustausch - AG haben sich die englischen
Brieffreundinnen aus Alton auch in diesem Jahr
wieder auf den Weg gemacht, um ihre Partnerinnen
am Albert-Einstein-Gymnasium für ein paar Tage
zu besuchen.
Diese Gruppe hat sich auf Anhieb gut verstanden
und der Kontakt war sofort hergestellt. Viele
A-E-G-Mädchen kamen sogar an ihrem
Pfingstferientag zum Bahnhof, um „ihre“
Engländerinnen vom Zug abzuholen und zur
Jugendherberge zu begleiten.
Julia, Karolin und Vanessa aus der 8 EFL haben
ihre Erinnerung an den Besuch zusammengefasst:
„Am ersten Tag nach der Ankunft der
Engländerinnen, am 26.Mai, trafen wir uns mit
ihnen in der Jugendherberge an der Weser. Wir
stellten uns gegenseitig vor und erzählten ein
wenig von unseren Interessen und Hobbys, um uns
besser kennen zu lernen.
Danach gingen wir in das Eiscafé Sunset, und
nachdem das Eis serviert war, lockerte sich die
Stimmung und die Gespräche wurden ausgelassener.
Wir bekamen kleine Gastgeschenke und stellten
bald fest, dass die Engländerinnen sehr nett und
aufgeschlossen sind. Viele empfanden dieses
Treffen als das Beste der ganzen Woche, da wir
uns sehr amüsierten und „das Eis gebrochen“ war.
Im Bürgergarten haben wir uns dann gemeinsam das
Rattenfänger-Musical angeschaut, und sie fanden
das Stück und den Gesang sehr lustig, obwohl sie
nicht alles verstanden.
Am nächsten Tag waren die Engländerinnen am
A-E-G zu Besuch.
Sie wurden um 9.00 Uhr vom Schuldirektor in
Empfang genommen, dann trafen sie sich mit den
Brieffreundinnen zum Schulrundgang. Die Mädchen
waren über die Größe unserer Schule erstaunt;
denn sie werden in Alton in einer sehr kleinen
Schule unterrichtet und sind eine große Mensa
und einen großen Schulhof nicht gewohnt.
In der 4. und 5. Stunde hatten die
Austauschschülerinnen dann Gelegenheit zu sehen,
wie der Unterricht an unserer Schule verläuft.
Der Tag am A-E-G hat den Mädchen insgesamt sehr
viel Spaß gemacht.
Am Freitag haben wir den letzten Tag zusammen
mit unseren Austauschpartnerinnen verbracht.
Am Nachmittag haben wir uns um 14.30 Uhr mit
ihnen an der Jugendherberge getroffen. Da wir um
15.00 Uhr im Kino Hameln sein wollten, mussten
wir uns sehr beeilen. Trotz ein paar
Komplikationen, wie zum Beispiel dem
Fahrkartenkauf für 19 Mädchen, schafften wir es
mit 15 Minuten Verspätung in den Film „Mit dir
an meiner Seite“ (auf Englisch “The last song“).
Der Film war sehr traurig, doch die
Engländerinnen verstanden manches nicht und
lachten die ganze Zeit. Eine von ihnen hat sich
den Popcorn-Eimer über den Kopf gezogen und
vorne zwei Löcher für die Augen
hineingeschnitten. So haben wir also
gleichzeitig gelacht und geweint …
Am Abend stieg dann die Abschiedsfeier. Wir
Deutschen hatten etwas zu essen und zu trinken
mitgebracht, allerdings gab es keine Musik. Also
haben einige Engländerinnen etwas vorgesungen,
was sehr schön klang!
Danach sind wir alle nach draußen gegangen und
haben Fußball und Volleyball gespielt. Das hat
allen sehr viel Spaß gemacht.
Um halb zehn mussten wir uns dann verabschieden.
Wir tauschten noch Telefonnummern und Adressen
aus. Es war sehr lustig und ein schöner Tag.
Insgesamt können wir allen empfehlen, an diesem
Austausch teilzunehmen. Es ist eine tolle
Erfahrung, man lernt neue Freunde kennen, hat
viel Spaß und verbessert nebenbei noch seine
Englischkenntnisse.
Wir werden oft an diese Zeit zurückdenken und
freuen uns schon sehr auf unseren Gegenbesuch in
England, den wir im September 2010 antreten
werden.“
Reisebericht Torbay vom 8. März bis 12. März
2010
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Austauschfahrt nach Alton, 10. – 15. September
2009
Welcoming German Pen Pals at Alton Convent School
For the first time after
many years, German exchange students visited Alton
Convent School last week. They were made welcome
by families of Year 10 and 11 girls which was a
wonderful opportunities for the pen pals to meet
each other again after they had visited the German
friends in Hamelin earlier this year.
Our German guests attended
Art, Chemistry and Geography lessons and joined
in some games practices at school. Over the
weekend, Alton Convent guest families entertained
the German girls with trips to Windsor and Portsmouth
or invited them along to a Barn dance or walks in
the country-side.
On Sunday, all pen pals
met for a fun day in Alton and enjoyed a joint BBQ
after games of Rounders and Dodgeball. The
German girls were impressed with the hospitality
they received from the English families and were
not too keen to return to their normal school routine
in Hamelin.
Bericht über die Austauschfahrt
Nach einer langen Pause
konnte sich im September dieses Jahres endlich wieder
eine Gruppe von 21 Austauschschülerinnen des Albert-Einstein-Gymnasiums
auf den Weg nach Alton machen.
Anklicken zum Vergrößern.
Nach einem langen Vorlauf
über eine Briefaustausch-AG und nach einem Hameln-Besuch
der englischen Mädchen im Mai konnten sich die Partnerinnen
jetzt auch in Alton treffen.
Für unsere Schülerinnen
aus den Jahrgängen 9 und 10 war dies eine gute Gelegenheit,
englische Lebensgewohnheiten direkt kennen zu lernen
und ihre sprachlichen Fertigkeiten in der Wirklichkeit
auszuprobieren. Die angeregten Gespräche über das
Essen, über Einkäufe, die Ausstattung der Häuser
und die Freizeitgestaltung in den Familien zeigten
ein reges Interesse an der andersartigen Umwelt.
Ein Schulbesuch (an einem
untypischen Schultag, kamen wir doch ausgerechnet
am ersten Tag nach den langen Sommerferien an) und
Ausflüge mit den englischen Familien (nach London,
Schloss Windsor und Portsmouth, bei ebenfalls untypisch
(?) wunderschönem Wetter mit viel Sonnenschein und
angenehmen Temperaturen) rundeten das Bild ab.
Mit Hilfe eines "Shared
Lunch" zum Empfang und eines rundum gelungenen Spieletags
zum Abschied wurde die persönliche und kulturelle
Begegnung so intensiv gefördert, dass viele deutsche
Austauschmädchen weitere England-besuche ins Auge
gefasst haben.
Wir möchten auf diesem
Wege ganz herzlichen Dank allen denen sagen, die
dazu beigetragen haben, dass die Fahrt uns allen
in so guter Erinnerung bleiben wird wie beispielsweise
auch Jemma, Louise, Aisha, Catherine und Lizzie,
die geschrieben haben:
"On Saturday Jemma, Louise,
Aisha, Catherine and Lizzie
took our pen pals Leonie, Nele, Monja, Sarah and
Kerstin to
Windsor. We looked at the castle in Windsor and
then had a
Picnic lunch in a park by the river at Eton College.
We then showed our German
friends the typical English High
Street shops and they spent a lot of money!!!
Later on we went back to
Lizzie’s and Catherine’s house and
went swimming in their pool as the weather was so
lovely and
sunny (unlikely for England!)
The day ended with a BBQ
and a nice sing song with Lizzie’s
guitar by the campfire."
Autor: Till Becker
Briefaustausch mit der Alton Convent School
in England
Fotos zu diesem Austausch
finden sich auf dieser externen Seite. !Allerdings
muss man sich bei Flickr mit einer Yahoo-ID registriert
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2007 gelang es, einen langjährigen
früheren Kontakt mit einer privaten Mädchenschule
in England wiederzubeleben.
Genau 20 Jahre nach dem
ersten Austausch mit der Alton Convent School konnte
nach längerer Pause an diese Tradition angeknüpft
werden. Im Juni 1987 machte sich nämlich die erste
Gruppe von 16 Schülerinnen des Albert-Einstein-Gymnasiums
in Begleitung von Frau Hinsch auf den Weg in die
Kleinstadt in der Grafschaft Hampshire, südwestlich
von London gelegen und nur etwa anderthalb Stunden
mit dem Zug von der Hauptstadt entfernt.
Der Kontakt war vermittelt
worden durch unsere Schülerin Birthe Arnecke, deren
Tante, Mrs Ilse Cornwall aus Hameln, damals an der
Alton Convent School Deutsch unterrichtete.
Mrs Cornwall, ihre Schülerinnen
und deren Familien bereiteten uns einen herzlichen
Empfang, gaben uns Einblick in das englische Schul-
und Familienleben und zeigten uns die Sehenswürdigkeiten
der Umgebung. Besuche in Winchester, Oxford, Bath,
Southampton und London zählten zu den Höhepunkten.
Im Gegenzug konnten wir
bald danach die englischen Partnerinnen in Hameln
begrüßen und ihnen das Weserbergland und die Landeshauptstadt
Hannover vorstellen.
In der folgenden Zeit waren
immer etwa 15 bis 20 Schülerinnen an dem jährlich
stattfindenden Austauschprogramm beteiligt, bis
aus vielfältigen Gründen dann die Besuche eingestellt
werden mussten, lastete doch an der Partnerschule
die gesamte organisatorische Arbeit auf der einzigen
Deutschlehrkraft.
Wir sind Mrs Cornwall sehr
dankbar dafür, dass sie, bevor sie in den Ruhestand
ging, ihrer Nachfolgerin Frau Dr. Kirchner eine
Neuauflage des Austauschprogramms vorschlug; denn
nach wie vor gibt es an der Alton Convent School
eine Reihe von Schülerinnen, die das Fach Deutsch
wählen und an einer Vertiefung ihrer Sprachkenntnisse
vor Ort interessiert sind.
Ende 2006 begannen wir
also von neuem, und zwar mit einem Briefaustausch
zwischen den Klassenstufen 8 bis 10 auf englischer
Seite und 7 bis 9 am Albert-Einstein-Gymnasium.
Diesen Kontakt haben wir dann an unseren Projekttagen
im Januar 2007 gefestigt.
Im März 2007 kamen die englischen Briefpartnerinnen
der Altoner Klasse 10 sogar zu einem "Blitzbesuch"
nach Hameln, der für beide Seiten zu einem schönen
Erlebnis wurde.
Als nächster Schritt konnte
im Schuljahr 2007/08 erstmals eine "Briefaustausch
- AG" eingerichtet werden, die das Programm auf
festere Füße stellte und seither regelmäßig angeboten
wird.
In einem zweijährigen Vorlauf werden Briefe und
Postkarten privater Art oder mit allgemeinen Themen
ausgetauscht, u.a. mit Beiträgen zu den Bereichen
Schule, Feste und Gebräuche im Jahreslauf.
Dabei geht es einerseits
um die Erweiterung sprachlicher Möglichkeiten, aber
auch um den kulturellen Austausch; durch die Form
der AG ist zudem eine feste Struktur gegeben, die
dabei hilft, die Kontakte zu erhalten und die Besuche
vorzubereiten. Am Ende steht dann ein Besuch der
englischen Gruppe in Hameln und neuerdings auch
wieder ein Gegenbesuch der Hamelner Gruppe in Alton.
Die Alton Convent School
berichtet regelmäßig auf ihrer Homepage (www.altonconvent.org.uk/)
und in ihrem "Newsletter" über den Austausch, der
sich allmählich zu einem "Highlight" des Schullebens
entwickelt hat.