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Betriebspraktikum
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Jedes Jahr im Januar findet das dreiwöchige Betriebspraktikum
für den Jahrgang 11 statt. Die Schülerinnen und Schüler
können sich die Firmen und Institutionen aussuchen, bei
denen sie ihr Praktikum durchführen möchten.
Die Politiklehrkräfte unserer Schule beraten bei Bedarf
und helfen bei der Suche und der Auswahl der Stellen. In
den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass ein breites Spektrum
von Berufen Interesse findet. Neben Banken und Sparkassen,
den Verwaltungen der Stadt- und des Landkreises sowie den
Krankenhäusern gab es eine große Vorliebe an Plätzen in
den Bereichen Architektur und Design, Journalismus und Psychologie.
Auch Labore und Apotheken waren gefragt. Stellen in sozialen
Berufen wurden weniger stark angewählt.
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Bei besonderen Wünschen (etwa im Bereich Theater) können
Schüler in Ausnahmefällen ihr Praktikum auch in umliegenden
Städten wie z. B. Hannover absolvieren. Normalerweise aber
gilt die Begrenzung auf den Landkreis Hameln-Pyrmont. Engpässe
bei Praktikumsplätzen ergaben sich regelmäßig in den Berufsfeldern
EDV, Labortätigkeit, Design, Journalismus und Psychologie.
Daher konnten in Einzelfällen nicht alle Wünsche erfüllt
werden.
Autor: Bernhard Gelderblom
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Jahrgang 11 - Juni 2006
Schüler und Schülerinnen des Lycée Fénelon in
Hamelner Betrieben |
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Vom 7. bis 27.6 2006 führten 10 Schüler
und Schülerinnen des Lycée Fénelon ein Praktikum in
Hamelner Betrieben durch. Sie sind 16 Jahre alt und
wurden von ihrer Schule für diese Erfahrung ausgewählt.
Die bevorzugten Betriebe sind in diesem Jahr:
Kindergärten, Grundschulen, DWZ und Radio-Aktiv. Zum sechsten Mal nehmen französische Gäste an einem
Schüleraustausch im Rahmen der Schulpartnerschaft des
Albert-Einstein-Gymnasiums mit dem Lycée Fénelon teil.
Bereits im Januar 2006 haben ihre deutschen
Austauschpartner aus der Jahrgangsstufe 11 des AEG ein
dreiwöchiges Betriebspraktikum in Pariser Betrieben
absolviert. Schulleiter OStD Weber konnte allen eine
Urkunde über die erfolgreiche Teilnahme aushändigen. Am 19. Juni hat die Großgruppe eine schon zur Tradition
gewordene Berlinfahrt unternommen (Reichstag, Bundestag,
Deutsches Historisches Museum, Spreefahrt,
Stadtbesichtigung). Auch im nächsten Schuljahr wird das Einstein-Gymnasium
ein Betriebspraktikum in Paris im Austauschmodell
anbieten. Es stehen wieder 10 Plätze zur Verfügung.
| Albert-Einstein-Gymnasium |
Lycée Fénelon |
| Brügger, Tim |
Vaury, Xavier |
| Ferreira, Cristina |
Le Maire, Sophie-Ch. |
| Hedemann, Oda |
Sallé de Chou, Lara |
| Hölscher, Patricia |
Bénech, Clément |
| Jung, Angelina |
Le Lay, Cyril |
| Kiesewalter, Laura |
Juvin, Tancrède |
| Krebbel, Birte |
Sallé de Chou, Ysé |
| Roth, Elisabeth |
Drevon, Artus |
| Strehler, Svea |
Barbier, Clément |
| Greinert, Alina |
Aberg, Pierre-Axel |
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Einsteiner behaupten sich in Pariser Betrieben
Betriebspraktikum mit dem Lycée FENELON (Paris)
vom 12.01. – 28.01.2005 |
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Seit
dem Jahre 2000 ermöglicht das Albert-Einstein-Gymnasium
in Zusammenarbeit mit seinem Partnergymnasium FENELON
ein 3-wöchiges Betriebspraktikum in Pariser Betrieben.
Im Januar 2005 nahmen sechs Schüler und Schülerinnen der
11. Jahrgangsstufe diese Herausforderung an. Sie waren
in Zeitungsredaktionen, Projektplanungsbüros,
Modeboutiquen, Modehäusern und Kindergärten tätig.
Ihre Praktikumsberichte bringen uns sehr anschaulich
eine ungewohnte, landestypische Arbeitswelt nahe. Es
sind beeindruckende Zeugnisse im Schnittpunkt von
Weltstadt, Gastfamilie und Arbeitsalltag.
Birte (Modehaus MORGAN):
"... Im Betrieb wurde ich oft mit typischen
Praktikantenarbeiten, wie Kopieren, Pakete abholen etc.,
beschäftigt. Doch manchmal bekam ich auch anspruchsvolle
Arbeiten, bei denen selbstständiges Handeln gefordert
war, wie z.B. das Herstellen eines MORGAN-Logos als
Aufdruck auf eine Jeans-Gesäßtasche.
... Eines der Highlights meines Praktikums in Paris war
der Besuch eines "Salons" (ähnlich wie eine Modemesse)
am letzten Tag meines Praktikums. Hier präsentierten auf
einer unvorstellbar großen Fläche Labels aus aller Welt
ihre neuen Kollektionen. Die Bandbreite der vertretenen
Marken reichte von bekannten Edeldesignern bis hin zu
aufstrebenden und meist sehr ausgeflippten Jungdesignern
..."
Sina (Ecole FÉNELON):
" ... Andere Aufgaben als im gewöhnlichen Alltag
kamen auf mich zu, mit denen ich lernen musste
umzugehen. Ich habe durch das Praktikum an der
Grundschule in Paris eine gute Chance gehabt, einen
Einblick in das Berufsleben eines Grundschullehrers zu
bekommen und kann mir nun ein eigenes Bild über diesen
Beruf machen.
... Ich fühlte mich während der drei Wochen meines
Praktikums wie eine Auszubildende. Ich durfte viele
Dinge erledigen, mit denen ich zuvor nicht gerechnet
hatte. Der direkte Kontakt mit den Kindern hat mir viel
Freude bereitet. Mit den Lehrern habe ich mich auch gut
verstanden und das Arbeitsklima war angenehm ..."
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Matthias (Redaktion Jugendzeitung ACTU):
" ... Alle meine Befürchtungen in Bezug auf die
französische Familie lösten ich in Luft auf, denn der
Empfang, den mir Madame B. bereitete, war so familiär,
dass ich mich sofort wohl fühlte- dabei war gerade
einmal eine Stunde seit meiner Ankunft in Paris
vergangen.
... Am ersten Tag meines Praktikums begleitete mich Mme
B. zu meinem künftigen Arbeitsplatz, nahe der "Place de
la Bastille". Auch hier wurde ich freundlich empfangen.
Heute war der französische Musiker Calogero zum
Interview eingeladen und ich machte mich daran, eigens
dafür von mir vorbereitete Fragen noch einmal zu
überprüfen.
... Nicht nur deshalb habe ich meinen Aufenthalt bei
ACTU genossen, denn es war des weiteren möglich an
Pressepreviews kommender Kinofilme teilzunehmen und
diese zu bewerten oder neue Fernsehserien auf ihre
Eignung für Jugendliche hin zu überprüfen. Besonders hat
mich begeistert, einen eigenen Artikel verfassen zu
dürfen, der anschließend veröffentlicht wurde ..."
Julia (Projektplanungsbüro IDEE FUTUR):
"... Nachdem ich diese manchmal auch "nervtötende"
Arbeit vollbracht hatte, vertraute mir der Chef einige
seiner Projekte an. So bin ich auch ins Gespräch mit
anderen Mitarbeitern gekommen und wir haben uns viel
über Projekte und Kunden unterhalten... Ich habe zwar
schnell gemerkt, dass dieser Beruf eher nichts für mich
ist, dennoch würde ich das Praktikum und den
Paris-Aufenthalt als sehr gelungen bezeichnen. Meine
Familie war jederzeit für mich da und hat mir viel
Vertrauen entgegen gebracht. Ich konnte mich jederzeit
in Paris frei bewegen..."
Barbara (Modeboutique EDENPARK):
"... Glücklicherweise bestand mein Aufgabenbereich
neben 'Kleider in Regale einräumen' auch in der
Kundenbetreuung. Anfangs war es schwer den Fragen der
Kunden zu folgen und ihnen entsprechend zu helfen, da
ich Sortiment und die Gliederung des Geschäfts erst noch
kennen lernen musste. Aber schon am dritten Tag machte
es mir Spaß auf Kunden zuzugehen und ihnen zu helfen.
Ja, ja, wenn ich mich an so manche Kundengespräche
erinnere, muss ich schon schmunzeln. Oft kam es nämlich
zu lustigen Smalltalks, weil man natürlich hörte, dass
ich keine 'fille parisienne' war ...
Innerhalb der Familie fühlte ich mich wie das rote
Gummibärchen, das die Haribotüte ergänzte: im Prinzip
pudelwohl und auch sofort integriert..."

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Kathrin (Kindergarten FENELON Tocqueville):
"... Manchmal war es erschreckend, wie wenig Respekt
so ein kleiner Mensch einem Erwachsenen, der noch dazu
seine Erzieherin war, gegenüber haben kann. Dann wird
mit Apfelmus gespritzt oder in die Hose gemacht und man
bekommt von seiner Maîtresse lautstark die Meinung
gesagt...
Wir haben zusammen Obstsalate gemacht und Kuchen
gebacken, damit die Kinder sich vorstellen können, wie
viel Arbeit und Zeit ihre Mütter in solche Dinge
investieren...
Die Zusammenarbeit mit den beiden Erzieherinnen hat mir
sehr viel Spaß und Freude bereitet. Ich habe auf diesem
Weg viele Erfahrungen gesammelt und gemerkt, dass es
sich letztendlich lohnt, diese große - auch sprachlich
bedingte - Belastung auf sich zu nehmen..."
Schüler und Schülerinnen:
Birte-Kristin GERLACH / Arnaud RIBIERE Julia JAHN-PABEL
/ Juliette FAYARD / Barbara MAAR / Lucile TRONEL
Matthias PANITZ / Julien BRU / Kathrin SIEGMUND /
Morgane BARDON / Sina WARNEKE / Pierre-Axel ABERG
Grundlagen und Ausblick
Das Betriebspraktikum in Paris findet zeitgleich mit dem
Praktikum der Jahrgangsstufe 11 statt.
Es können 6-10 Teilnehmer der Klassen 11 im
Schüleraustauschmodell betreut werden.
Im Januar 2006 werden zehn Praktikanten des
Einstein-Gymnasiums nach Paris fahren.
Die französischen Praktikanten sind im Juni 2006 zu Gast
in Hamelner Betrieben.
Autor: Rainer Dannenberg
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