|
10 Auszubildende des
BHW und 8 Schülerinnen und Schüler aus Jahrgang
11 unserer Schule haben am 23. Juni 2005 im Schulungsraum
des BHW die Ergebnisse ihrer gemeinsamen Projektarbeit
präsentiert. In 12 arbeitsreichen Wochen waren ein
informatives sechsseitiges Faltblatt und eine 21
Folien umfassende elektronische Präsentation per
Microsoft PowerPoint fertig gestellt worden. Das
Publikum war begeistert von der inhaltsreichen Darstellung
und der professionellen Gestaltung der Materialien.
Es galt, mit Hilfe einer
elektronischen Plattform im INTERNET zu erarbeiten,
was junge Leute alles zu bedenken haben, wenn sie
zum ersten Mal eine Eigentumswohnung erwerben wollen.
Wie finde ich eine Wohnung, die zu mir passt? Wie
funktioniert die Finanzierung der Wohnung über eine
Bank? Kann ich mir "mein traumhaftes Eigenheim"
überhaupt leisten? Wie hoch ist die finanzielle
monatliche Belastung, wenn ich 70.000 ¤ Kredit benötige?
Viele Fragen waren zunächst gemeinsam zu bedenken
und zu beantworten.
Das Besondere des Kooperationsprojekts:
Verabredungen und Entscheidungen, der Austausch
von Daten in Form von Texten, Fotos und Tabellen,
die Anbahnung von Terminen für Wohnungsbesichtigungen
und Besuche bei Kundenberatern mehrerer Banken und
vieles mehr sollten überwiegend elektronisch mit
Unterstützung der INTERNET-Plattform "Moodle"
erfolgen. Die Erarbeitung des Themas geschah also
dezentral, an den jeweiligen Arbeitsplätzen des
BHW und an den häuslichen PCs der Schülerinnen und
Schüler des AEG. Dadurch konnten die Mitwirkenden
ihre Arbeitzeit frei einteilen und ihre Mitarbeit
flexibel gestalten. Gruppentreffen zum gegenseitigen
Kennen lernen, Besprechungen vor Ort über den Stand
der Ermittlungen und persönliche Verabredungen über
das weitere Vorgehen bildeten die Ausnahme, waren
aber ebenso möglich.
Zunächst drei, später zwei
Teams wählten aus ihrer jeweiligen Gruppe Teamleiterinnen
und Teamleiter zur Aufteilung und Koordination der
anfallenden Arbeiten. Drei Tutoren aus dem 3. Ausbildungsjahr,
Sebastian Hahn, Tobias Knoche und Bastian Stellmacher,
trugen durch ihre selbstwirksame Art wesentlich
zum Gelingen des Projektes bei. Aus der Ausbildungsabteilung
des BHW standen Frau Angela Reichert und Herr Eckhard
Kinast, aus dem Albert-Einstein-Gymnasium die Lehrer
Michael Potthast und Jürgen Scheffler als Begleiter
des Projekts im Hintergrund zur Verfügung.
Gefördert wurde das Kooperationsprojekt
zwischen einer Schule und einem Wirtschaftsunternehmen
durch die Organisation ROBIN, die "Regionale
Offensive für Bildung und Innovation im Weserbergland",
vertreten durch Frau Dr. Eleonore Kamp-Franke und
Frau Berbel Unruh aus Stadthagen. Vor Ort kam im
Laufe des Projekts Herr Michael Ziemann von der
Volkshochschule Hameln-Pyrmont als Unterstützer
im Auftrag von ROBIN hinzu.
Schön, dass auch ein Ehemaliger
des AEG als Quereinsteiger das Projekt begleiten
konnte: Torben Lentge absolvierte im Rahmen seines
Studiums in Paderborn sein Betriebspraktikum in
den Projektwochen am BHW, verfolgte das Geschehen
und nahm an den Gruppentreffen interessiert teil.
Autor: Jürgen
Scheffler

|
Ein besonderer Dank gilt
Herrn Michael Zander vom Zentrum für Fernstudium
und Weiterbildung an der Universität Hildesheim,
der uns als Lehrer und Mitwirkende seit dem 27.
Januar 2005 in die Geheimnisse des eLearning im
Rahmen einer mehrwöchigen Tutorenschulung eingeführt
hat und uns in Fragen der Organisation, Handhabung
der Software und Hardware sowie in vielen praktischen
Anliegen hilfreich zur Seite stand.
Bausparverträge, KfW-Darlehen,
die Höhe von Notar- und Maklergebühren in Hameln,
Zinsfestschreibungen von Banken und Bewirtschaftungskosten
einer Eigentumswohnung, Grunderwerbssteuer und Anfangstilgung –
diese Themenbereiche und Fachbegriffe werden Schülerinnen
und Schülern des Jahrgangs 11 in der Schule wohl
kaum so praxisnah begegnen – dank des dreimonatigen
Kooperationsprojektes von BHW und AEG aber können
die Mitwirkenden darüber jetzt Auskunft geben. Hinzu
kommen die wechselseitigen Besuche an den jeweiligen
Arbeitsstätten und die vielen Gespräche und Begegnungen
zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des größten
Dienstleistungsbetriebes in Hameln und den Lehrkräften
unseres Gymnasiums. Und dass Schülerinnen und Schüler
Auszubildende des BHW aus verschiednen Lehrjahren
kennen lernen, mit ihnen per INTERNET intensiv zusammenarbeiten
und in Teamarbeit vorzeigbare Präsentationen erstellen,
ist in Hameln bisher einmalig und ein Grund zum
Feiern!
Die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer waren:
Team 1:
- Claudia Balschuweit (BHW)
- Nina-Sarah Henkelmann (BHW)
- Anne-Kathrin Heinrichs (BHW)
- Kaspar Meyer (AEG)
- Patrick Gayko (AEG)
Team 2:
- Alexander Werner (BHW)
- Tim Seidel (AEG)
- Vera Dornette (AEG)
- Anne Böker (AEG)
- Malte Gabriel (AEG)
- Alexander Upenek (BHW)
Team 3:
- Deniz Efe (BHW)
- Luisa Pottkämper (BHW, Abitur 2004 am AEG)
- Sarah Kliebisch (AEG)
- Sven Friedrichs (AEG)
- Malte Hergaden (AEG)
|
|
Seit Januar 2002 ist es offiziell besiegelt:
einer der größten Arbeitgeber in Hameln, die BHW-Gruppe,
hat einen Kooperationsvertrag mit dem Albert-Einstein-Gymnasium
abgeschlossen. Ziel ist eine Förderung der
Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaftsunternehmen
zur Verbesserung der Bildungs- und Ausbildungsmaßnahmen.
Am 28. Januar 2002 haben 5 Vertreter der Firma,
3 Auszubildende des BHW und 13 Lehrkräfte unserer
Schule aus verschiedenen Fachgruppen eingehend zahlreiche
Möglichkeiten der wechselseitigen Zusammenarbeit
erörtert.
Angebote des BHW
- Grund- und Leistungskurse können in der
BHW-Lehrbank (Luhbahnstr. 2) an mehrtägigen
Trainingsveranstaltungen teilnehmen. Mögliche
Themen sind: Reisezahlungsverkehr, Grundstückskauf,
Aktienhandel, Verwaltung eines Wertpapierdepots
u. a.
- Im Schulunterricht, auf Elternabenden und
in Fachkonferenzen der Lehrkräfte halten MitarbeiterInnen
und Auszubildende des BHW Vorträge über wirtschaftskundliche
Themen wie z. B. über neue Möglichkeiten der
Altersversorgung oder über die Gesundheitsvorsorge
am PC-Arbeitsplatz.
- Im Rahmen von Sonderveranstaltungen zur
Berufsfindung für Jahrgang 10 und 11 stellt
das BHW seine Ausbildungsangebote vor: Büro-
und Bankkauffrau/-mann, Fachinformatikerin/Fachinformatiker,
Versicherungskauffrau/-mann, Studium zum Wirtschaftsinformatiker/-informatikerin
oder Betriebswirt/-wirtin Fachrichtung Bank
(in Zusammenarbeit mit der Berufsakademie Weserbergland
e. V.), Fachberater/-in Softwaretechnik / Integrierte
Systeme (in Zusammenarbeit mit der Siemens-Berufsausbildungsstätte
in Paderborn).
- Für Lehrkräfte besteht die Möglichkeit zur
Teilnahme an Fortbildungskursen und Betriebspraktika
beispielsweise im Fachbereich Informatik.
- Einzelne Schülerinnen und Schüler können
an Betriebspraktika in den Ferien, am Bewerbertraining
oder an Selbstlernprogrammen teilnehmen und
für ihre Facharbeiten beim BHW recherchieren.
- In Projektkursen erarbeiten Lehrkräfte und
BHW beispielhaft Marketing-Kampagnen und beurteilen
Werbemaßnahmen der Firma aus künstlerischer
Sicht.
- . . .

|
Angebote des Albert-Einstein-Gymnasiums
- Die Folk-Gruppe unter der Leitung von Herrn
Vormann tritt an Tagen der offenen Tür und bei
Betriebsveranstaltungen für Auszubildende auf.
- Kunstwerke aus dem Schulunterricht können
als Leihgaben im Firmengebäude und im Foyer
des BHW ausgestellt werden.
- In der Pausenhalle und in der neuen Aula
unserer Schule finden Informationsforen statt,
z. B. zur Präsentation der Ausbildungsmöglichkeiten
des BHW.
- . . .
Viele Ideen warten darauf, nach und nach in
die Praxis umgesetzt zu werden.
Ansprechpartner beim BHW Herr Marcus
Hennecke, Leiter der Ausbildungsabteilung des BHW
Tel.: ( 0 51 51 ) 18 37 46 E-Mail:
MHennecke@bhw.de
Ansprechpartner im AEG Herr Bernhard
Gelderblom, Leiter der Fachgruppe Politik Tel.:
( 0 51 51 ) 202 1452 (Schul-Sekretariat)
Frau Bettina Schröder-Brautlecht, schulfachliche
Koordinatorin Absprachen mit der Schulleitung
und Terminplanung Tel.: ( 0 51 51 ) 202 1452
(Schul-Sekretariat)
|
|
Am 7. März 2002 war es soweit. Im Rahmen des
seit dem 25. Dezember 2001 bestehenden Kooperationsvertrages
zwischen dem Albert-Einstein-Gymnasium und der BHW-Gruppe
fand ein erster Besuch einer Schülergruppe unserer
Schule in der Ausbildungsabteilung des BHW statt.
Zehn interessierte Schülerinnen und Schüler aus
Jahrgang 13 wurden zusammen mit Herrn Scheffler
freundlich um 13.45 Uhr von Herrn Marquardt am Personaleingang
begrüßt. Nach einem kurzen Sondierungsgespräch über
das geplante Nachmittagsprogramm in einem der neu
gestalteten Ausbildungsräume ging es erst einmal
gruppenweise auf einen kleinen Rundgang durch das
Betriebsgebäude. Besonders die Großraumbüros der
Programmierabteilung, das Archiv mit seinen überdimensionalen
Stahlregalen für Altakten und der mit modernster
Technik ausgestattete Serverraum der EDV-Anlage
waren Schwerpunkte des Interesses. Die
übrige P r o g r a m m f o l g e in
Kurzform:
Die Ausbildungsangebote des BHW
(Referat 40 Min.)
Neben den klassischen Ausbildungsgängen zu Versicherungs-
und Bürokaufleuten kommen für Abiturienten besonders
auch die EDV-Studiengänge in Frage, die in Zusammenarbeit
mit der Siemens-Nixdorf Ausbildungsstätte in Paderborn
und mit der Berufsakademie in Hameln durchgeführt
werden.
Erwerb eines Einfamilienhauses - Was ist bei
der Suche, bei der Finanzierung und beim Abschluss
eines Kaufvertrages zu beachten? (Fallstudie
30 Min.)
Umgang mit Maklern, Gesichtspunkte für die Aufstellung
eines Finanzplans, Auflassungsvormerkung, Abwicklung
der Kaufpreiszahlung, notarielle Beglaubigungen
usw. waren nur einige Themenbereiche, die in der
Praxis des Hauserwerbs eine große Rolle spielen,
im klassischen Schulunterricht in der Regel aber
nicht vorkommen. Und wie hoch ist eigentlich in
Hameln die Grunderwerbssteuer?
Jürgen Scheffler, April 2002

|
Super in Banking - Simulation von Kundengesprächen
in der BHW-Lehrbank (30 Min.)
Wie wird ein Girokonto und ein Depot für Wertpapiere
eröffnet? An wen sollten Vollmachten für die Bankkonten
übertragen werden? Was ist ein Freistellungsauftrag
für Kapitalerträge? Jeder Schüler und jede Schülerin
wurde individuell von den anwesenden Auszubildenden
des BHW als fiktive und potenzielle Kunden betreut.
5000 Euro gab es als fiktives Startkapital gratis
dazu!
E-Learning - Ausbildung am PC (30 Min.)
Ein Blick in ein Schweizer Softwareprogramm.
Die Module Wertpapiere, Kundengespräche und Reisezahlungsmittel
konnten nach eigener Wahl individuell am PC durchgearbeitet
werden.
Presseschau - Teilnahme an einer Präsentation
von Auszubildenden des BHW zu tagesaktuellen Themen
aus der Wirtschaft (30 Min.)
Zwei Zweier-Teams von Auszubildenden präsentierten
am Flipchart professionell je 10 Minuten ein Thema.
Sie mussten dazu am Vormittag die einschlägigen
Wirtschaftszeitungen (Handelsblatt, FAZ, Manager-Magazin,
Das Capital usw.) studieren. Wir sind jetzt im Bilde
über die "Stahlzoll-Krise zwischen den USA
und den EU-Staaten" und über die umstrittenen
neuen Online-Angebote der Hausbank des VW-Konzerns "VW
Financial Services".
Gefüllt mit vielen Informationen und Eindrücken
aus der Praxis eines Großbetriebes, gestärkt durch
Kekse und Getränke und versorgt mit Kollegblöcken
und Kugelschreibern als Andenken beendeten wird
um 17.oo Uhr den Besuch. Ein herzlicher
Dank an Herrn Marquardt für die kompetente Betreuung,
die Geduld bei der Beantwortung von kniffeligen
Fragen und die Gastfreundschaft. Wer auch einmal
einen derartigen Nachmittag erleben möchte, wende
sich gerne per E-Mail an:
PMarquardt@bhw.de.
|